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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Abstimmung über und Bewertung von Abenteuern, Spielhilfen und Romanen.

Wie bewertet ihr die Weiterentwicklung von DSA seit 2011?

überwiegend Positiv
34
28%
Unverändert
13
11%
überwiegend Negativ
74
61%
 
Abstimmungen insgesamt: 121

Gurney
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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Beitrag von Gurney » 06.05.2017 13:35

Eine fliegende Nekropole und ein untoter Knochendrache? C'mon, ernsthaft? Ich denke, die alte Redaktion hat da ein wenig zu lange WoW gedaddelt...
Das ist so dermaßen falsch, daß Man einfach nur noch den Kopf schütteln sollte! Solcherlei Halbwissen bei dem die subjektive Wahrnehmung von Ereignissen sich mit Unwissen mischt, findet man leider auch immer häufiger....

Den "Knochendrachen" gab es seit dem "Aventurischen Almanach" und der Box "Borbarads Erben" mindestens in dieser Form. Beide erschienen 1999, da war nichtmal die Planung zu Warcraft 3 durch, sondern man spielte Warcraft 2.... (und auch da gabs keine Untoten Drachen). Seine erste Beschreibung als Knochendrache" erfolgte meines Wissens im Roman "Der Lichtvogel", der erschien 1997...

Und falls sich bei World of Warcraft ebenfalls die Zeitebenen bei Dir vermischen, das Ding ging erst 2004 mit der Beta online und den Lich King gab es dann 2010...
Auch der Storyvorläufer Warcraft 3 ist erst vom Sommer 2002 (inkl. "Knochendrachen")

Die Planung mit der Stadt stammt ebenfalls von einem Zeitpunkt lange bevor jemand an WoW gedacht hat ("Kreise der Verdammnis" von 2002, wenn ich mich recht erinnere).

Aber Hauptsache mal ein wenig abwertend rummotzen...

(übrigens heißt das nicht, daß es nie zuvor irgendwo Knochendrachen gab oder sie besonders innovativ sind, aber zu implizieren, man wolle WoW-Content importieren um irgendwen zu ködern, ist was für Verschwörungstheoretiker...)

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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Beitrag von Jadoran » 06.05.2017 14:08

Wenn DLP sich jetzt auf "Independence Day I" bezogen hätte... Und eine Nekropole wars auch nicht. Die alte Rostbirne hatte eher eine Schwäche für lebende schwarze Amazonen, Elfen und ähnliches. Er war ja nach dem Borbele schließlich Aventuriens mächtigster pöhser Beherrscher, nicht der größte Knochensammler vor der Herrin.
Meine Meinung zu diesem Abenteuer ist nicht wirklich druckreif, aber daran liegts nicht :wink:

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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Beitrag von Yramis » 07.05.2017 17:53

Ich habe "überwiegend negativ" gestimmt.

Ich hatte einen ewig langen Text geschrieben, was mir alles nicht mehr gefällt.

Ich mache es lieber kurz: DSA5, das Veröffentlichungskonzept von DSA5 mit Regeln in zahllosen Quellen (und unzureichendes Wiki als Kompensation), das neue Konzept des aventurischen Boten (soweit das die richtige Redaktion ist), die wahrgenommene Verquickung mit Myranor und Uthuria (die gibt es eventuell schon länger).
Eine misslungene AT bedeutet nicht, daß man daneben geschlagen hat (WdS S. 59).

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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Beitrag von Necromanzer » 07.05.2017 18:06

Ich habe ebenfalls "überwiegend negativ" gestimmt und weswegen?

DSA5... und mein daraus resultierendes Desinteresse an allem, was DSA betrifft.
Ich spiele DSA noch immer mit großer Leidenschaft, allerdings in Version 4.1 und blocke seit langer Zeit sämtliche Gespräche über aktuelle DSA-Entwicklungen ab.

Das ist engstirnig von mir, aber so ist es nunmal leider.
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Beitrag von Ogremage » 18.07.2017 09:02

@Rhanaya: Mittlerweile dürfte es sich um festangestellte mit gehlat handeln.

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Beitrag von Rhanaya » 18.07.2017 18:22

Umso schlimmer, dann handelt es sich ja gewissermaßen um Profis, von denen man mehr erwarten kann.

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Beitrag von Ogremage » 19.07.2017 08:02

Na ich weiss nicht, dass hat immer sehr schnell das Geschmäckle "WahrerRollenspieler(TM) und alle die einen anderen Geschmack haben oder Dinge "anders(TM)" machen haben keine Ahnung"

Um Profi zu sein fehlt an den Unis oder FHs der Studiengang Angewandte Aventuristik 8-)

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Beitrag von Eadee » 19.07.2017 08:27

Ogremage hat geschrieben:
19.07.2017 08:02
Um Profi zu sein fehlt an den Unis oder FHs der Studiengang Angewandte Aventuristik 8-)
Gute Idee! Warum sollte Theologie das einzige Fach bleiben das sich mit Fantasiegestalten und ihren Regelwerken befasst? :dance:
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Beitrag von BenjaminK » 19.07.2017 08:30

Ogremage hat geschrieben:
19.07.2017 08:02
Um Profi zu sein fehlt an den Unis oder FHs der Studiengang Angewandte Aventuristik
Das wäre dann die Qualifikation. Wenn eine Festanstellung mit Gehalt dagegen steht, ist es trotzdem ein Profi, an dem man andere Ansprüche anlegen kann, als ein einen Amateur, der mal als Hobby etwas macht, dafür aber kein Entgelt bekommt.
Um einen Studiengang für angewandte Aventuristik anbieten zu können, bräuchte es einen Lehrstuhl oder Professoren und Dozenten. Welche Qualifikation müssen die dann haben? *G*
Leitet gerade;
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Beitrag von Ogremage » 19.07.2017 12:53

Prof. Dr. bor. :borbi

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Beitrag von Rhanaya » 19.07.2017 15:36

Zu Einseitig, Splittermond sollte auch dabei sein und D&D als Auslandssemster.
BenjaminK hat geschrieben:
19.07.2017 08:30
Welche Qualifikation müssen die dann haben?
Ausgeprägte Fantasie und eine Priese Wahnvorstellung, evtl. kann man aus Rom einen bekommen, so als Starter.

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Beitrag von Shafirio 1 » 20.07.2017 08:31

Habe ebenfalls für überwiegend negativ gestimmt - auch wenn es ein paar Lichtblicke wie bspw. "Die Gunst des Fuchses" gab.

Die DSA5 Regeln des Grundregelwerks waren ok, aber das ganze hinterhergeschobene Regel-klein-klein wie +1FP für Zauber xy oder Teilprobenerleichterungen machen das Meistern zu einer qual.

Momentan lese ich mich in das Ilaris-Regelwerk ein. Da wird im Prinzip so ziemlich alles besser gemacht als bei DSA5. Wenn die Spieltests in unserer Runde halten, was das Regelwerk verspricht, dann ist Aventurien für uns doch noch nicht verloren...

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Beitrag von Ogremage » 20.07.2017 12:40

Dann lasst es doch ganz einfach weg, diese ganzen typischen +1 Boni sind doch unter garantie zu 99% Fokusregeln
und damit absolut optional. Mir erschließt sich nicht, wieso man sich dadurch als Meister quälen lassen sollte :grübeln:

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Beitrag von Eadee » 20.07.2017 12:47

Zum Glück ist ganz DSA5 optional :P macht das Spielen und Leiten sehr viel angenehmer. :dance:
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Beitrag von Ogremage » 20.07.2017 13:54

Das wurde zu DSA3-Zeiten auch über DSA4 gesagt :P

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Beitrag von Eadee » 20.07.2017 16:23

War bis 4.1 auch ziemlich berechtigt.

(Wobei ich persönlich ehrlich gesagt trotzdem gleich auf 4.0 umgestiegen bin als es rauskam, hatte ich für DSA5 auch geplant, aber... auch nach mehrmaligen Versuchen... nein.)
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Beitrag von Ogremage » 20.07.2017 20:52

Also auch nach fast zwei Jahren kann ich die Ablehnung die DSA5 entgegenstößt immer noch nicht nachvollziehen.
Ich spiele nächstes Jahr (2018) 20 Jahre Das Schwarze Auge, und bin bisher immer mit dem Spiel zurecht gekommen, und zwar unabhängig von der Edition. DSA3 war mein Einstieg, die Myranor-Box war ganz knuffig (quasi DSA 3.75) und dann halt später DSA4/4.1

Klar gibt und gab es immer mal wieder Dinge die einem nicht gefallen, und in bestimmten Bereichen sicherlich auch gehäuft, aber für mich war das nie ein Grund das Spiel als solches in Frage zu stellen (die Aussage gilt übrigens für beides, Regelwerk UND Aventurien). Von daher habe ich selber auch null Toleranz gegenüber sog. Edition Wars, die schaden dem Spiel als Ganzes am Ende nur.

2015 haben wir z.B. nach dem Ende der Quanionsqueste ganz unaufgeregt auf DSA5 umgestellt, und seitdem spielen wir DSA eigentlich weiter wie immer. Das es die beiden Kernbände (Regelwerk und Almanach) jetzt im Taschenbuchformat gibt, hat die Sache nochmal angenehmer gemacht. Fokusregeln benutzen wir, aber eher gezielt wenn es sich im Abenteuer auch anbietet (z.B. spielen wir aktuell Namenlose Nacht nach DSA5-Regeln und haben dafür die Alkohol-Fokusregeln aus dem Meisterschirm in Verwendung). Wenn das Abenteuer zuende gespielt ist, werden die Alk-Regeln quasi wieder "ausgeschaltet". Dafür gibts dann im nächsten Abenteuer vielleicht die "Recherche-Regeln" aus dem Kompedium, wer weiss...

Alles überhaupt gar kein Problem :) und schon gar nicht auf irgendeine Art und Weise zwingend. :grübeln:

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Beitrag von Eadee » 21.07.2017 08:27

Ich versuche niemanden zu überzeugen, oder nieeerzumachen der DSA5 spielt. Eiinen Editionskrieg sehe ich daher nicht. Für mich trifft DSA5 leider gezielt einige Nerven die es mir auch nach mehrmaligen Versuchen mich damit anzufreunden immer wieder vermiest haben.
Ich finde es derzeit reizvoller noch mal DSA3 zu spielen als mich ein weiteres mal auf DSA5 einzulassen. Ilaris macht verdammt vieles richtig das DSA5 eigentlich hätte bieten sollen, weicht aber eben an anderer Stelle von meinem persönlichen DSA-Geschmack ab, so dass ich erstmal bei 4.1 bleibe bis ich irgendwann die Zeit finde meine eigene Vision umzusetzen.

Wer an DSA5 gefallen hat, nur zu!
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Beitrag von Ogremage » 21.07.2017 12:16

Meeeeeeh, mit der Aussage dass DSA5 dieses und jenes hätte bieten SOLLEN gehe ich nicht d’accord. Letzten Endes beruht dass fast immer ja nur auf persönlichem Geschmack und man verliert sich schnell in "hätte-hätte-Fahrradkette..."-Situationen.

Wer entscheidet denn was DSA5 bieten soll? Im Grunde die Autoren und nicht die Fans/die Community. Dann kommt es auf den Markt, und der reguliert dann, ob das Angebotene angenommen wird oder nicht. Und ganz ehrlich? So diversifiziert und uneins wie die DSA-Community sich häufig ist, ist dieses Vorgehen meiner persönlichen Meinung nach die richtige Entscheidung. Wie sollte man sonst ein Ergebnis produzieren? Und das ganze soll ja auch irgendwie mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand bewerkstelligen lassen.

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Beitrag von Eadee » 21.07.2017 13:05

Hab ich was anderes geschrieben als dass es meinen persönlichen Geschmack nicht trifft? Ich dachte genau das wäre meine Wortwahl gewesen.

Ich les nochmal nach
Eadee hat geschrieben:
21.07.2017 08:27
Ilaris macht verdammt vieles richtig das DSA5 eigentlich hätte bieten sollen,
Ich vermute du beziehst dich auf diesen Satz. Da sehe ich schlicht das Ilaris konkrete Designziele verfolgt hat die klar kommuniziert wurden und diese auch konsequent durchgezogen hat.
Bei DSA5 war es etwas anders. Durch die Beta-Regeln und frühen Ankündigungen hat man als Design-Ziel kommuniziert dass man besonders viel Wert auf die Wünsche, Erfahrung und Ideen der Community legen will. Tatsächlich hat man dann allerdings ein anderes Designziel (Simplifizierung für Neueinsteiger) zunächst weit höher gewichtet und dann doch weit mehr im eigenen Stübchen vor sich hingebraut als ursprünglich verkündet. Design-Ziele wie geringere Zersplitterung des Regelwerks wurden völlig über Bord geworfen und sind schlimmer als zu DSA 4.0 oder DSA 3 Zeiten. Dadurch ist die zunächst so hoch gewichtete Simplifizierung nun auch beim Teufel.

Ja, mit DSA5 haben wir ein Rollenspiel dass je nach persönlichem Geschmack gefällt oder nicht. Wir haben aber vor allem ein Produkt welches aus mehreren Instanzen von Inkonsequenz keines der Ursprünglichen Designziele so vollkommen verfolgt wie Ilaris es geschafft hat.

Ich spiele weiterhin DSA 4.1 weil es mir von den Alternativen her am besten gefällt, aber während DSA5 und Ilaris beide an unterschiedlichen Punkten nicht meinen Geschmack treffen, ist Ilaris wenigstens konsequent in seiner Entwicklung geblieben und bietet mir (im Gegensatz zu DSA5) ein rundes Bild.

Und wie zuvor bereits gesagt ist das hier weder ein Konvertierungsversuch um jemand zu DSA4 zu überzeugen, noch ist es eine Spottrede auf diejenigen deren Geschmack DSA5 trifft. Es ist nur meine ganz persönliche Sicht darauf was ich bei der Entstehung und beim Testspielen von DSA5 erleben musste. Und damit die Antwort auf die Frage dieses Threads "Wie bewertet ihr die Weiterentwicklung von DSA seit 2011?".
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Beitrag von Rhanaya » 21.07.2017 13:10

Schwierig aber mir geht es auf den Geist, dass ich absehbar X-Bücher brauche um DSA 5 zu spielen.

DSA 4.1 konnte man mit "nur" 4 Regelbücher (6 mit Spruch/Liturgie Bände die waren aber optional) spielen und die hatten genug kompliziertes zu bieten. Wenn ich sehe, dass für Geweihte und Magier jeweils mindestens 2 Bücher fällig werden um alle Chara Klassen & Sprüche abzudecken ist es mir einfach zuviel Geld für alle Regeln. Da kaufe ich lieber die AB und bleibe bei DSA 4.1.


Edit:

Wäre interessant die Entwicklung von Splittermond zu vergleichen. Spielt einer? Kann jemand was dazu sagen ob sich das Regelwerk dort auch aufgebläht hat?

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Beitrag von panda » 21.07.2017 15:08

Ich sehe das genauso wie Rhanaya. Mir kommt es einfach so vor als würde man noch mehr Dinge verteilen ( Tiere, Zaubere, Geweihte usw.) um mehr Bücher verkaufen zu wollen. Klar kam man da auch andere Meinung sein aber ich finde es jetzt schon umständlich mit allen Bücher zu spielen ( 4.1), da man immer mal irgendwo was nachgucken muss.

Man kann natürlich gerne auch das Regelwiki nutzen aber ich finde das "zerstört" so ein bisschen den Flair von einem Pen and Paper Abend.

Aber wie immer soll es lauten: Jedem das seine :cookie:

Gruß
Panda

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Beitrag von Ogremage » 21.07.2017 15:14

@Eeadee: Keine Sorge ich habe das zu keiner Zeit als Konvertierungsversuch oder ähnliches aufgefasst, ich habe schließlich von 2001 bis 2015 selber DSA4/4.1 gespielt. :wink: Ich bin nur deshalb immer skeptisch, weil im Internet nunmal aus persönlichem Geschmack sehr oft sehr schnell ganz gerne mal "allgemeingültige" "Forderungen" werden. Da das offensichtlich nicht der Fall ist/war, Schwamm drüber. :)

Ich persönlich habe die Umfrage am Thread-Anfang mit postiv bewertet.

@Rhanaya: Ich weiss, dass ganze wurde sicherlich schon x-mal irgendwo durchgekaut, aber erlaube mir die Frage: Brauchst du die wirklich ODER willst du die haben? Ich finde dass macht nämlich einen ganz gewaltigen Unterschied, und oftmals ist dieser Vollständigkeits-Sammel-Anspruch da wesentlich stärker als der Anspruch an die Spielbarkeit (und ich habe selber ziemlich volle DSA-Regale :lol: , brauchen tue ich davon aber nur einen Bruchteil :censored: ). Für DSA5 brauchen tut man Regelwerk und Almanach, und den Rest kann man entweder kaufen oder sich aus der Regelwiki ziehen. Sich aber dazu beklagen, dass das was man irgendwo gerne hätte oder auch bräuchte (spielt eigentlich auch keine so große Rolle) nicht so veröffentlicht wird wie man es gerne hätte (nämlich als beispielsweise 700 Seiten Wälzer) finde ich dem Produkt gegenüber nicht gerechtfertigt.

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Beitrag von Assaltaro » 21.07.2017 15:38

Bzgl Bücher brauchen hängt es stark davon ab, was man spielen will. Wenn jemanden das reicht was im Regelwerk vorhanden ist, muss keine weiteren Bücher kaufen. Ich kenne auch manche, die sie grundsätzlich nicht für Geweihte interessieren, also wird das Buch weggelassen. Ein 700 oder 1000 Seiten Wälzer wäre zum Spielen auch sehr unhandlich, ich kenne da schon manche die meinen mit der Sammelausgabe der G7 könnte man absolut nicht leiten, weil viel zu dick.

Zudem kommt dazu, dass wer immer mit den selben Leuten spielt auch nicht alles kaufen muss. Bei uns waren lange Zeit je nur ein Exemplar vorhanden, da hatte eben der eine WdS und der nächste WdZ usw. Gut bei DSA5 könnte das durchaus auf 2 Bücher pro Person hinaus laufen.
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Beitrag von Rhanaya » 21.07.2017 16:03

Ogremage hat geschrieben:
21.07.2017 15:14
Brauchst du die wirklich ODER willst du die haben?
Bei DSA 4.1 definitiv ja oder kennst du jemanden der DSA 4 nur mit dem Grundregelwerk 4 spielt, gab es ja auch mal zu kaufen?
Wohlgemerkt Regelwerk, das ganze drumherum aus Q,R und grüner Reihe habe ich dann selektiv ausgewählt.

Für DSA 5 Regionalbeschreibungen gebe ich Geld aus, weil ich da immer noch auf DSA 3 Niveau bin. HIer hat der Publikationswahnwitz seinen Höhepunkt erreicht. Ich kann den Gedankengängen der Redax nicht folgen, wenn es um die ganzen Rüstkammern, Breviers usw. pro Region geht was das bringen soll.

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Beitrag von Assaltaro » 21.07.2017 16:08

Mir sind tatsächlich in Foren immer wieder mal Leute begegnet die nur mit dem DSA4 Grundregelwerk spielen und mehr nicht wollen. Für mich wäre das aber auch nichts.

Ja die Rüstkammern sind wohl wirklich optional, ich glaub ich hatte da mal von manchen irgendwo den Wunsch gelesen, regionale Waffenunterschiede zu haben und das wurde erfüllt...
Die Breviers sollen glaub einfach das Flair der Region in einer kleine Kurzgeschichte rüberbringen, gelesen habe ich aber auch noch keines, wobei ich das noch vor habe.
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Beitrag von Rhanaya » 21.07.2017 16:13

Hatten wir nicht schon regionale Waffenunterschiede bei traditionellen Waffen?

Seis drum das ist wirklich 100% optional, mir geht es Hauptsächlich drum das bezahlte Profis sich mit sowas beschäftigen anstelle diese Zeit in vernünftige widerspruchsfreie Produkte zu stecken.

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Beitrag von Keideran Labharion » 22.07.2017 08:38

Tatsächlich braucht niemand das alles zwingend zum Spielen. Aber das war stets der Fall. :wink:

Allerdings braucht der Verlag es, dass die Leute das, was sie eigentlich nicht zwingend brauchen, kaufen. Wenn die Spieler es nicht machen, werden sehr viele Ressourcen in Publikationen investiert, die keinen Gewinn generieren. Letztlich muss dem Verlag daran gelegen sein, dass die Spieler es doch als notwendig erachten, sonst bleibt er auf den Publikationen sitzen.

Für meinen Geschmack werden zu viele Ressourcen darauf verwendet, Beiwerk zu produzieren als das, worauf es wirklich ankommt: die Geschichten.

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Beitrag von Jadoran » 22.07.2017 09:01

Was mir bei der neuen Publikationspolitik so unangenehm aufstößt:

- Es gibt keinen spannenden Geschichtsbogen für Aventurien. Wenn man an der angeblich "lebendigen Geschichte" Aventuriens interessiert ist, dann muss man sich mit jeder Menge improvisiert wirkendem Bombast abgeben (Ein Stern macht Stadt X platt! / Eine riesige Insekten/Dämonenarmee spawnt aus dem Nichts in Y!! / eine bisher völlig unbekannte Uralte Bedrohung macht die Bewohner von Z zu willenlosen Sklaven!!!) abgeben, aber man hat wirklich nicht das Gefühl. dem Schicksal großer Reiche oder ehrgeiziger Menschen/Zwerge/Elfen zu folgen, oder dass die Ereignisse in Nostrien in Andergast bemerkt werden...
- In jeder Veröffentlichung sind allgemeine Regeln verteilt.

Ich wäre ja durchaus bereit, für gute Bücher gutes Geld auszugeben, von mir aus auch auf DSA 5 umzustellen, aber derzeit habe ich einfach das Gefühl, das die Redaktion versucht, mir "randomized booster packs" oder "browser game minipurchases" in Buchform unterzujubeln.

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Beitrag von Nagamasa » 22.07.2017 09:32

Einen Geschichtsbogen gibt es schon nur heißt dieser Sternenfall.
Dieser macht es einfacher etwas regionales zu schreiben, da er überall auftreten kann
und die Wirkungen von unwichtig bis Städtevernichtend reichen.
Gleichzeitig muss der Bogen nichts altes aufgreifen, da es sich um ein völlig neues Phänomen handelt.
Zudem sind die Plots alter Figuren, die lange das Zentrum von DSA Kampagnen waren, seit der Splitterdämmerung abgeschlossen.
Generell scheint sich dieser Plot im Vergleich zu früheren weniger auf die Charaktere, welche eine feste Größe in der Welt haben, zu fokussieren, sondern eher auf den Sternenfall selbst. Dieser bleibt jedoch ohne Identifikationsfigur etwas gesichtslos.
Die Geschichte um den Sternenfall kann sich mal auf alte NSCs stützen um dem einen oder anderen einen etwas Nostalgie abzugewinnen, aber er ist nicht daran gebunden.
So werden Leute die sich nicht zu sehr mit der Geschichte befassen wollen nicht abgeschreckt.
Der Sternenfall ist vielseitig, da er genau das tut was der Autor für das Abenteuer braucht.
Der inhärente Regionalismus der Kampagnen sorgt dafür das es außerhalb der Grenzen schon niemanden mehr interessiert.
Der Kurs den die Redaktion da nimmt ist eigentlich von ihrem Standpunkt aus ziemlich logisch und ich würde sogar sagen konsequent weitergedacht wenn es um das Designziel von DSA 5 geht.
Das Ziel war vor allem eine Vereinfachung um Neukunden und andere denen DSA 4.1 zu komplex wurde zu gewinnen.
Dies ist nicht nur Ausdruck des Regelwerkes sondern auch in den publizierten Abenteuern.
Wie ich weiter oben geschrieben hatte sind die Abenteuer aus diesem Grund eher leichte Kost die nicht ewig vor- und nachbereitet werden muss.

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