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R051: Sphärenschlüssel

Hier können Romane bewertet und rezensiert werden.
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Thallion
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R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von Thallion » 15.08.2011 12:52

Dieser Thread dient zur Diskussion der Inhalte des im September 2000 erschienenen Romans Sphärenschlüssel von Jörg Raddatz und Heike Kamaris .

Der Roman ist der 1. Teil der Romanserie Aranische Nächte.

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Sphärenschlüssel
Vielleicht hast du Erfahrungen mit diesem Roman gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Fragen oder Meinungen zum Buch. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread den Roman auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Leser zu bieten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du den Roman kennst!

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Senebles
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Re: R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von Senebles » 03.09.2011 12:13

Dieser Roman ist ein klassischer Fall von Mary Sue Roman. Tarlisin von Bobra, der lässige 19. Stufe Magier aus Bastrabuns Bann und diversen AB- Interviews, wandelt lässig durch die Gegend und teilt ordentlich mit seinen magischen Kräften aus. Neben einem kleinen Tete-a-tete mit Rhazzazor geht es später um irgendein supermächtiges Artefakt zum verlorenen siebten Element "Kraft". Am Schluss wird dann noch der Shihayazad (eigentlich ein Dämon, der dem Namenlosen zugeordnet wird). Das allerärgerlichste daran ist, dass es drei Autoren, die zum Kernkreis von DSA gehörten (Michelle Schwefel, Hv Wieser, Jörg Raddatz) schaffen, in ihren Veröffentlichungen drei völlig verschiedene Darstellungen dieses Dämons zu beschreiben.

Letztlich egal, weil auch ein anderer Dämon nichts an den Schwächen des Romans geändert hätte. Der Roman ist eine Tarlisin-von-Borbra-Revue ohne Charakterentwicklung, Spannungsbogen, etc.

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Sumaro
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Re: R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von Sumaro » 03.09.2011 17:54

@ Senebles

Offenbar hast du den Roman nicht sonderlich aufmerksam gelesen, denn es wird keineswegs Shihayazad befreit. Man glaubt nur zu Beginn, dass der Dämon in das Artefakt gebunden sei, was sich allerdings als Fehlannahme herausstellt.

@ Topic

Ansonsten muss ich sagen, dass ich diesen Roman zu einem der besseren zähle. Wenn man sich von den Hintergrundwerten Tarlisins löst, ist die Figur, wenn auch exzentrisch keineswegs ohne Schwächen und in vieler Hinsicht sicherlich mit Fehlern behaftet. Auch eine mangelnde charakterliche Entwicklung kann ich nicht feststellen sondern viel mehr eine gewisse Vielschichtigkeit. Also von mir bekommt der Roman 4 Punkte. Er ist einer der besseren aus dem DSA-Repertoire, wenn auch nicht ganz so gut wie Blutrosen.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

Senebles
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Re: R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von Senebles » 03.09.2011 18:52

Für mich stellen sich die Schwächen nicht als wirkliche Schwäche heraus. Es handelt sich vielmehr um Schwächen, die den Helden noch stärker dastehen lassen. Worin besteht denn Deiner Meinung nach die charakterliche Entwicklung Tarlisins in diesem Roman?

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Sumaro
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Re: R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von Sumaro » 03.09.2011 19:25

Das ihn seine Eitelkeit und Überheblichkeit in den Knast bringt und er übel zugerichtet wird um danach auf dem Zahnfleisch nach Punin zurück zu kommen und gerade so seinen Häschern zu entfliehen finde ich durchaus Zeugnisse von Schwäche. Auch ist der Charakter durch seine Gefängniszeit geprägt, auch wenn er quasi in ähnliche Schemata zurückfällt, kaum dass er wieder Freiheit erhält. Das siehe ich allerdings sehr stark als Schutzhandlungen an. Die üblichen Merkmale einer Mary Sue hingegen kann ich nicht erkennen.
Gerade im Folgeband Blutrosen wird dann auch die charakterliche Entwicklung Tarlisins etwas deutlicher. Gemessen an den Entwicklungen von Figuren in den neuern Romanen (die faktisch nicht vorhanden sind) macht er doch einen deutlichen Wandel durch, gerade im Gefängnis. Also ein Charakter ohne Schwächen sieht anders aus.
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Pharelis
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Re: R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von Pharelis » 03.09.2011 19:50

Sphärenschlüssel ist wirklich ein Mary Sue-Roman, aber das auch konsequent. Immerhin geht es um "große Geschichte". Die Charaktere sind lebendig, die Geschichte spannend. Für mich einer der besten DSA-Romane. 5 Punkte.

Viele Grüße,

Pharelis

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Re: R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von Na'rat » 04.09.2011 15:01

Eine Mischung aus Softporno, gesammelten Klischees und Mary-Sue Schaulaufen, eine schlechte Mischung. Der Wandel des Protagonisten... Nun ja, er schlägt von einem Klischee ins andere.

1 Punkt.

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Shezael
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Re: R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von Shezael » 07.09.2011 10:43

Allein von Stil und auch vom Thema ist der Roman gut. Der Hintergrund ist interessant und die Handlung spannend.
Was es mir aber komplett verhagelt ist der ach-so-tolle Protagonist. Ich empfinde ihn als völlig überzogen und unglaubwürdig.
Ich weiß, dass der Grad zwischen Mary Sue und Rule of Cool extrem schmal und subjektiv ist. Daher mögen andere Tarlisien gut finden und den Roman besser bewerten. Von mir gibt's knappe 3 Punkte (wenn nicht dieser dämliche Typ das ganze verschandeln würde, gäbe es weit mehr).
Zuletzt geändert von Shezael am 07.09.2011 10:46, insgesamt 1-mal geändert.

bekah
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Re: R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von bekah » 28.10.2011 17:58

Von meiner Warte aus ist der Roman durchaus gelungen. Die Handlung ist spannend erzählt. Tarlisin selber würde ich nicht als Mary Sue bezeichnen. Er ist halt ein Show-Mensch aber das meiste ist nur Show. Sein größter Feind in dem Roman ist er meiner Meinung selber was sich subtil in kurzen Momenten der Resignation zeigt. Was aber sehr aufgesetzt wirkt ist seine TSA-Gläubigkeit die nicht so recht in das Bild passen will. Das Gefühl einer Arkanenschleuder vermittelt der Roman aber nicht. Die Episode mit dem Drachen ist zwar der schwächste Moment im Buch und es wird viel gezaubert ^^ ( erinnert an dem Kampf mit Karmoth von Nahema aus das zerbrochene Rad ) aber wenn man mal rechnet kommt man auf 83 Asp die er hier verbrät und muss danach ins Blut zaubern. Und mit seinen zarten 35 kann man ihm schon seine 85 Asp [die WERTE aus Bastrabuns Bann sind ein Witz und müssen ignoriert werden]
zugestehen. Besonders weil es sich hier ja um einen DSA 3 Charakter handelt.

Ardor
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Re: R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von Ardor » 04.03.2012 08:54

Mir hat der Roman gut gefallen und ich empfand Tarlisin durchaus als interessanten Protagonisten. Episoden die am Rande der 7G abgelaufen sind wurden hier gut aufgearbeitet. Was mir besonders gut gefallen hat (und in der Kampagne ursprünglich nicht so rüber kam) war die Darstellung, dass sich die weiße und die graue Magiergilde von Rohals Rückkehr eine Einigung in ihrem vierhundert Jahre andauernden Streit um den "wahren Weg der Magie" erhofft haben. Auch der Ausflug in das Rechtssystem der Magier fande ich sehr nett.

Die Untersuchung Tarlisins nach Dämonenmalen. Naja ;-)

Aber ansonsen ein durchwegs gelungener und unterhaltsamer Roman der sich - wie gesagt - gut als Ergänzung zu den "Gezeichneten" liest. Leider habe ich es irgendwie noch immer nicht geschafft mir Teil 2 zu besorgen und zu lesen.

Vier Sterne.

Hotzenplotz
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Re: R051: Sphärenschlüssel

Beitrag von Hotzenplotz » 08.05.2017 09:59

Ich habe mich erfolgreich durchgequält. Den Roman habe ich gelesen, um mich ein bisschen mit den NSC der G7 zu beschäftigen. Das war ein Fehler.

Leider wird die Chance verpasst, einen auch für die Leser spannenden Kriminalfall zu schreiben. Stattdessen weiß man sofort, wer schuldig ist, dadurch entsteht eine äußerst zähe wie vorhersehbare Story.

Ein Lichtblick ist die aventurische Stimmigkeit der beschriebenen Orte und Personen. Allerdings reicht das nicht aus, um aus dem Roman ein gutes Buch zu machen.

Absoluter Tiefpunkt war für mich die Dämonenmaluntersuchung. Da wird dem Protagonisten vor Gericht einer geschleudert. Wtf?

2 von 5 Kaffeemühlen und das nur mit Fanboybrille ertragbar, sonst wäre es 1 Stern gewesen.

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