Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

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Ifram
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Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Ifram » 14.09.2012 07:56

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Andras Marwolaeth
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Andras Marwolaeth » 14.09.2012 08:09

Das ist jetzt nicht wirklich etwas DSA-spezifisches. Ganz allgemein muss man wohl sagen, dass jede Form von Unterstützung beeinflusst. Da gibt es dann zwei Möglichkeiten: entweder man verzichtet komplett auf Unterstützung durch dritte oder man hält die Unterstützung transparent, so dass sich jeder ein eigenes Bild machen kann.

Ilias
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Ilias » 14.09.2012 09:29

Also gerade Rezensions-Exemplare halte ich für unproblematisch. Es gibt ja einige die sowas mal bekommen haben (Zwart für Durchgeblättert, Sphärengeflüster), ich würde aber nicht sagen, dass ihr Urteil deswegen anders ausgefallen wäre (beide sind ja schon immer wieder kritisch).
Wenn es um die Komplett-Finanzierung oder sowas geht, kann das aber wohl schon problematischer sein...

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Feyamius
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Feyamius » 14.09.2012 09:39

Das kommt auch wohl immer sehr auf die jeweilige Fanseite und dort wieder auf jeden einzelnen Autoren an, inwieweit er sich von solcher Unterstützung - vielleicht auch nur unterbewusst - leiten lässt.

Fakt ist: Ohne diese Unterstützung würde vieles einfach nicht laufen, wäre einfach nicht machbar, allem voran Gewinnspiele. Keine Rezensionsexemplare zu vergeben schützt einen Verlag nicht davor, rezensiert zu werden, aber welche zu vergeben fördert es ungemein. Hier stellt sich natürlich gleich auch zurecht die Frage, ob ein erhaltenes Rezensionsexemplar die Bewertung manipuliert. Und wieder kommt das wohl auf den Rezensenten an.

Unterschiede in der Wahrnehmung durch Nutzer würden mich auch interessieren.


Bye, Feyamius.

Dieser Beitrag ist mit Absicht Nandurion-werbefrei. Mit freundlicher Unterstützung des DSA4-Forums in Form einiger Byte.
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Ifram
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Ifram » 14.09.2012 10:41

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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Cumulus II » 14.09.2012 23:43

Weil du zu beginn die Wiki-Aventurica ansprichst: Ich denke vor allem wenn so etwas über Crowfunding läuft, dann ist das doch eher unproblematisch, weil das Geld aus einer breiten Masse von Spendern kommt, deren Wünsche wohl sowieso nicht alle erfüllt werden können.

lg Jonas

edit: Link hinzugefügt.
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Torben Bierwirth » 14.09.2012 23:46

Deutsches Sprichwort hat geschrieben:"Wes' Brot ich ess', des' Lied ich sing'."
Zuwendungen jeglicher Art führen zwangsläufig zu Interessenkonflikten, welche die Glaubwürdigkeit einer Person/Organisation auf dem entsprechenden grundsätzlich immer erst einmal in Frage stellen.

Dass einige Organisationen/Projekte scheinbar eine sehr enge Bindung zu gewissen Unternehmen pflegen, ist bekannt, und ein reger finanzieller/gütlicher, informativer und/oder personeller Austausch kann Fragen aufwerfen, insbesondere wenn dies offensichtlich hinter den Kulissen von statten geht. In wie weit diese Fragen Substanz haben, steht auf einem anderen Blatt, die Außenwirkung wird dennoch in Mitleidenschaft gezogen.

Unser Projekt "Die Initiative" hat übrigens explizit auf jede kommerzielle Unterstützung verzichtet, um vollkommen unabhängig erarbeitet und veröffentlicht werden zu können. Natürlich ist das ein anderer Maßstab als z.B. die WA.
Zuletzt geändert von Torben Bierwirth am 15.09.2012 00:44, insgesamt 1-mal geändert.
Das Projekt zum DSA 4.1 Reiterkampf ohne Sonderregeln:

Initiative zur Rettung der Kavallerie

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Theaitetos
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Theaitetos » 15.09.2012 03:01

Ich versteh nicht ganz, was du mit dem anderen Maßstab meinst, Torben? :???: Im Wiki gibt es weder kommerzielle Unterstützung noch Werbung (bis auf die Amazon-Links in den Infoboxen).

Denn im Gegensatz zu vielen anderen Projekten, wie bspw. der Initiative, ist das Wiki Aventurica ja vollständig offen:
  • Jede noch so kleine Veränderung an irgendeinem Wiki-Artikel ist (bis in alle Ewigkeiten) einsehbar und kann zu der jeweiligen Person zurückverfolgt werden (nur Beleidigungen, etc. werden für Nicht-Mods uneinsehbar gelöscht); Beispiel: hist:Hauptseite
  • Es kann jederzeit jemand dazukommen und Sachen verändern (im Rahmen der Richtlinien), was bedeutet: das Projekt wird nicht von einer geschlossenen Personengruppe geführt, sondern steht wirklich jedem zur Bearbeitung offen
  • Formate und Darstellungen werden durch öffentliche (jederzeit einsehbare) Diskussionen und Abstimmungen festgelegt; Beispiel: Wiki Aventurica:Abstimmungen/Abstimmung zur Reihenfolge der Bildquellenangaben
  • Alle Informationen (auch von irdischen Artikeln) sind (zumindest theoretisch) durch Quellen belegt; bestes Beispiel: Angekündigt
Das können die wenigsten Projekte von sich behaupten.


Das heißt aber nicht, dass ich Bestechungen nicht begrüßen würde! Persönliche Zuwendungen in Form von Geld, Sachpreisen oder Telefonnummern heißer Mädchen sind stets willkommen! (mailto:tasfarelel@gmx.net)

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Michaelis
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AW: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Michaelis » 15.09.2012 07:16

Torben Bierwirth hat geschrieben: Zuwendungen jeglicher Art führen zwangsläufig zu Interessenkonflikten, welche die Glaubwürdigkeit einer Person/Organisation auf dem entsprechenden grundsätzlich immer erst einmal in Frage stellen.
Einspruch: Es kann dazu führem, dass sich die Rezensenten beeinflussen lassen, aber nicht zwangsläufig. Das hängt ziemlich stark vom Selbstbewusstsein der Person ab.
Ich schreibe seit Jahren Rezensionen (nicht nur für DSA), habe mich aber nicht von den diversen Verlagen beeinflussen lassen. Wenn was gut ist, schreib ich es auch, wenn nicht, ebenfalls.

So wie du es ausdrückst, dürfte jeder Rezensent, der etwas bekommt nur noch schlecht urteilen, da sonst seine Meinung ja gekauft ist.

Meine Rezis fallen im Vergleich eher besser aus. Das liegt aber daran, dass ich die in Foren eher überkritische Meinung nicht teile und ganz bestimmt nicht an Ulisses. Die sind mir herzlich wurscht
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Raul Ehrwald
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Raul Ehrwald » 15.09.2012 07:33

@Theaitetos

Ich glaube du hast Torben falsch verstanden. Er meinte sicher, dass die Initiative nicht soviele Ressourcen außerhalb der freiwilligen Arbeitsstunden verbraucht und deswegen kein Geld für Server o.Ä. gebraucht wird. Daher ist die Wiki ein anderer Maßstab, da geht's nicht ohne Geld für entsprechende Kosten. Ich denke nicht, dass Torben sich damit negativ äußern wollte :)

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Feyamius
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Feyamius » 15.09.2012 09:00

Torben Bierwirth hat geschrieben:insbesondere wenn dies offensichtlich hinter den Kulissen von statten geht.
Wenn etwas offensichtlich hinter den Kulissen vonstatten geht, muss die Kulisse ziemlich transparent sein. ;)

Josch
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Josch » 15.09.2012 10:09

@Torben: Kannst Du Deinen Post bitte etwas konkreter machen? Bislang ist der doch ziemlich nebulös und voller halbausgesprochener Vorwürfe, die es schwer machen, sich damit sachlich auseinanderzusetzen.

Da ich aber vermute, dass wir zu den "einigen Organisationen" gehören, hier trotzdem schon mal ein paar Worte.

Vorab: "Zuwendungen" finde ich schon einen sehr harten Ausdruck. Willst Du ernsthaft andeuten, dass bspw. unsere Glaubwürdigkeit dadurch in Frage gestellt wird, dass wir Rezensionsexemplare und gelegentlich Spenden für Gewinnspiele von bspw. Uhrwerk, Ulisses und Daedalic bekommen? Wenn ja, in welcher Hinsicht äußert sich das? Hast Du ein konkretes Beispiel vor Augen? Ich fände es, ehrlich gesagt, höflicher, bei sowas statt mit vagem Generalverdacht mit konkret diskutierbaren Kritikpunkten zu arbeiten.

Dass man ein Rezensionsexemplar bekommt, macht es nach meiner Erfahrung nicht schwieriger, ein Produkt unvoreingenommen zu rezensieren - es erhöht bei uns nur die Wahrscheinlichkeit, dass es rezensiert wird. Interessanterweise füht dies m.E. sogar langfristig eher dazu, dass alles in allem mehr negative Rezensionen kommen.

Viel schwieriger fürs unvoreingenommene Rezensieren wiegt aus meiner Erfahrung der Umstand, dass die DSA-Szene nunmal vergleichsweise klein ist, man also relativ schnell mit den Leuten in persönlichen Kontakt kommt, deren Texte man dann an anderer Stelle bewertet. Bei uns kommt natürlich noch erschwerend hinzu, dass zwei unserer Ehemaligen bei Ulisses fest angestellt sind.

Es wäre natürlich vollkommen naiv, das nicht als ein potentielles Problem anzusehen, und wir versuchen, da folgendermaßen gegenzusteuern:

Bei den News gilt: Wir berichten über wirklich alles, was irgendwie mit DSA zu tun hat, um hier gar nicht erst eine Auswahl treffen zu müssen. (Interessanterweise wird uns das teilweise zum Vorwurf gemacht.) So versuchen wir, hier keine persönlichen Gewichtungen und Vorlieben eingehen zu lassen. Jeder Hinweis auf etwas Berichtenswertes wird aufgenommen.

Bei den Rezensionen herrscht Begründungszwang: Die Wertungen sind subjektiv, aber sie müssen nachvollziehbar begründet werden. Mehr noch als bei den News setzen wir hier auf die Selbstheilungskräfte des Fandoms. Man kann auf der Seite ohne Anmeldung Kommentare zu den Rezensionen und den rezensierten Produkten abgeben (oder in den verlinkten DSA4-Threads), mit denen wir uns natürlich auseinandersetzen. Und, auch wenn dies scheinbar von außen nicht immer so wahrgenommen wird: Nandurion ist eine Plattform, die offen ist für Beiträge von außen. Wer also der Meinung ist, ein Produkt sei bei uns zu schlecht oder zu gut weggekommen oder allgemein nicht angemessen rezensiert worden, braucht nichts anderes zu tun als uns seine Meinung per Email zu schicken, und wir werden sie als weitere Rezension veröffentlichen (sofern sie den genannten Anforderungen entspricht).

tl;dr: Wir versuchen, den Problemen, die durch die enge (persönliche, nicht finanzielle) Verzahnung der DSA-Szene entstehen, durch Transparenz und Offenheit für Mitarbeit jeder Art zu begegnen. Von daher finde ich allgemeine Andeutungen der Form "Uiuiui, ob da wohl nicht gemauschelt wird?" eher wenig erquicklich.

Schlussendlich: Wie hätte man das Inititiative-Projekt denn eigentlich kommerziell unterstützt durchführen können? Mit Sponsoring durch Wendy?

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AW: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Raskir » 15.09.2012 10:32

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Immer schön sachlich bleiben![/mod]

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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 15.09.2012 11:14

@Torben
Das sind in meinen Augen jetzt schon ziemlich nebulöse Vorwürfe, die du da erhebst. U.U. solltest du dich auch mal fragen, ob dir klar ist, wer bspw. den Server-Traffic bezahlt, den das Bereitstellen und Herunterladen der von dir betreuten Spielhilfe verursacht. So von wegen finanzielle Unabhängigkeit...
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Herr der Welt » 15.09.2012 11:52

Torben hat doch nur erklärt, wie eine Lobby Einfluss nehmen kann und dass diese Gefahr bei jedweder Art Verzahnung von Interessen potentiell vorhanden ist bzw. evtl. als solche wahrgenommen werden kann.
Selbst im Zusammenhang mit "einige Organisationen/Projekte" und "gewissen Unternehmen", die so ungewiss herauszulesen nicht sein müssen, merkt er an, dass es wohl mehr um die Frage der Außenwirkung geht als um tatsächliche Lobby-Arbeit.

Wir reden schließlich nicht über FDP-Lobbykratie, sondern über Freizeit-Fanprojekte, die von einem kleinen Verlag unterstützt werden, in dessen Interesse schlicht jede Art Werbung ist.
Zuletzt geändert von Herr der Welt am 15.09.2012 11:53, insgesamt 1-mal geändert.

Raul Ehrwald
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Raul Ehrwald » 15.09.2012 11:57

@Salaza und Josch

Warum fühlt ihr euch direkt so angegriffen? Darf Torben seine Meinung nicht mehr kund tun? Solange er keine konkreten und haltlosen Vorwürfe macht, ist eure Reaktion vollkommen unangebracht. Es spricht zwar nichts dagegen, dass Josch die Haltung Nandurions diesbezüglich darlegt, aber nicht mit den Anschuldigungen die Torben meinen KÖNNTE zwischen drin.

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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 15.09.2012 12:07

@Raul
Ich fühle mich nicht direkt angegriffen, sonst hätte ich gefragt, was er mir vorwirft. Aber die Frage, wo diese aufgeworfenen finanziellen Verflechtungen anfangen und ob sich dann überhaupt irgendein Fanprojekt völlig davon lossagen kann, finde ich durchaus in diesem Zusammenhang valide.
Was Josch angeht: Ich vermute das lässt sich besser per PN klären, wenn es dich wirklich interessiert.
Zuletzt geändert von Salaza Lautenspieler am 15.09.2012 12:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Josch » 15.09.2012 12:34

@Raul Ehrwald: Natürlich kann Torben frei seine Meinung äußern - dagegen habe ich ja gar nix gesagt, oder?

Und ich habe selbst angemerkt, dass ich es an dem Post unglücklich finde, dass die Kritikpunkte nicht maximal explizit ausgesprochen werden, sondern zwischen den Zeilen mitschwingen, weil dies die konkrete Sachdiskussion erschwert.

Aber wenn Torben schreibt, "Zuwendungen jeder Art" (!) führten "zwangsläufig zu Interessenkonflikten" (!) und dann auf "einige Organisationen" anspielt, denen er einen "rege[n] finanzielle[n]/gütliche[n], informative[n] und/oder personelle[n] Austausch" unterstellt", der "offensichtlich hinter den Kulissen" von statten geht, und wenn er behauptet, dass dies die Außenwirkung dieser Projekte "in Mitleidenschaft zieht", dann ist das für mich deutlich genug, um nicht nur als möglicher Kritikpunkt aufgefasst zu werden. (Dass zwischendurch mal ein "scheinbar" und ein "wirft Fragen auf" als Abschwächung eingeflochten wurde, ändert daran nichts.)

Auf diesen Kritikpunkt habe ich versucht, eine sachliche Antwort zu geben, mit der man sich hoffentlich auseinandersetzen kann und die ich, trotz meiner Metakritik an Torbens Post und meiner nicht ganz ernstgemeinte Rückfrage zum Sponsoring von inoffiziellen Spielhilfen, als Beitrag zu der hier laufenden Sachdiskussion verstanden wissen möchte. Denn diese finde ich sehr wichtig und interessant.
Zuletzt geändert von Josch am 15.09.2012 13:18, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Torben Bierwirth » 15.09.2012 15:23

Josch hat geschrieben:Schlussendlich: Wie hätte man das Inititiative-Projekt denn eigentlich kommerziell unterstützt durchführen können? Mit Sponsoring durch Wendy?
Über die genauen Details der Zusammenarbeit werde ich nichts veröffentlichen, zumindest in der (sehr) frühen Entwicklungsphase des Projekts existierten Gespräche mit interessierten Parteien über Nutzungsmöglichkeiten.

Es wurde jedoch relativ frühzeitig beschlossen, das Projekt in freier Zusammenarbeit mit Nandurion zu gestalten, um die bisher eher karge Spielhilfenschmiede aufzupolieren und der DSA-Spielerschaft kostenlos eine qualitativ hochwertige Spielhilfe/Regelüberarbeitung zur Verfügung zu stellen, die unser Hobby vielleicht ein wenig verbessern kann. Ohne die personelle Erweiterung, die durch Verpflichtungen ebenfalls nicht machbar gewesen wäre, hätte sich das Projekt in seiner aktuellen Form auch nicht verwirklichen lassen.
Erst nach Abschluss der Arbeiten an der Spielhilfe wurde wieder Kontakt aufgenommen, um Optionen auszuloten, das Projekt ohne weitere Bedingungen unsererseits einer möglichst breiten Spielerschaft zur Verfügung zu stellen. Diese Bemühungen wurden v.a. von mir betrieben, um die investierte Arbeit sämtlicher Beteiligter (bevorzugt als Überraschung) zu honorieren. Ich habe übrigens nichtmal eine Antwort erhalten, erst die zweite (!) Nachfrage bei einem Community-Boten hat mir dann überhaupt eine eher unverbindliche PN eingebracht.

Zuwendungen in Form kostenfreier Reitstunden verschiedener Vereine oder Abonnements einschlägiger Fachzeitschriften sind übrigens niemals ein Thema gewesen. Soweit ich weiss ist unter den Teilnehmern unseres Projekters auch kein einziger Freizeitreiter. 8-)
Ein Belegexemplar der ZBA oder WdS hätte dagegen nicht nur ein herrliches Verständnis von Ironie seitens Ulisses symbolisiert, sondern auch die Arbeit erleichtert (besitze z.B. selbst keine ZBA), ist aber ebenfalls ausgeblieben.

@Nandurion: Ich verfasse einen allgemeinst gehaltenen Absatz über die Theorie der Abhängigkeit und des Interessenskonflikts auf Basis meiner Erfahrung als Naturwissenschaftler im ÖD und schon hagelt es auf geschlossener Front Dementis von Nandurion-Streisand.
Ein Schelm könnte nun das Jaulen getroffener Hunde hören, ich tippe eher auf einen Beitrag mit (unbewusst?) grandiosem Trollfaktor, den ich eigentlich viel lieber im Rahmen einer Diskussionen mit zwei bestimmten Nutzern des Ulisses-Forums gelandet hätte. :ijw:
Herr der Welt hat geschrieben:Wir reden schließlich nicht über FDP-Lobbykratie, sondern über Freizeit-Fanprojekte, die von einem kleinen Verlag unterstützt werden, in dessen Interesse schlicht jede Art Werbung ist.
Tatsächlich habe ich von mindestens einem "kleinen Verlag" keinerlei "Interesse an jeder Art von Werbung" erhalten, eher im Gegenteil. :censored:
Zuletzt geändert von Torben Bierwirth am 15.09.2012 15:52, insgesamt 1-mal geändert.
Das Projekt zum DSA 4.1 Reiterkampf ohne Sonderregeln:

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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Josch » 15.09.2012 16:19

@Torben: Das ist ein echt alter Hut: Das Zielobjekt allgemein umschreiben, so dass es im jeweiligen Kontext aber trotzdem jeder erkennen kann, den zentralen Vorwurf andeuten, aber nicht aussprechen, und wenn die Angesprochenen dann trotzdem drauf reagieren, antworten mit: „Huch, ich hab euch ja gar nicht gemeint, aber wenn ihr schon auf mich reagiert, muss ja was dran sein.“

So macht das hier keinen Spaß, und von daher steige ich aus der Diskussion hier aus. Wer hier sachlich schreibt, und wer trollt, möge bitte jeder für sich selbst entscheiden, mir fehlen da grad die Worte.

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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Feyamius » 15.09.2012 16:36

Auch wenn Josch raus ist: Ich kann noch und lese weiterhin mit, v.a. falls sich die Diskussion von andeutungsweisem Gebashe wieder in einen Meinungsaustausch mehrerer Beteiligter und Unbeteiligter wandeln sollte.

Sprich: Ich wüsste auch gerne, wie Andere außer Ifram und Torben das sehen.

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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 15.09.2012 16:53

Torben Bierwirth hat geschrieben:Ich verfasse einen allgemeinst gehaltenen Absatz über die Theorie der Abhängigkeit und des Interessenskonflikts auf Basis meiner Erfahrung als Naturwissenschaftler im ÖD und schon hagelt es auf geschlossener Front Dementis von Nandurion-Streisand.
Als Naturwissenschaftler - oder generell als Wissenschaftler - sollte dir hoffentlich aber auch klar sein, dass ein Beitrag immer im Kontext der Diskussion und dem Hintergrund des Empfängers aufgefasst wird. Ein allgemein gehaltener Beitrag in einem Thread zu den Fanprojekten eines Rollenspiels in einem Rollenspielforum hat also automatisch eine andere Färbung als in einem anderen Umfeld, zumal auch die Empfänger der Nachricht hier alles Rollenspieler sind. Wenn dir das nicht so ganz klar ist empfehle ich Dir die Theorie vom guten Herrn Schulz von Thun einmal nachzulesen. Sinnvoll ist es für den Autoren auf jeden Fall ein möglichst hohes Maß an Eindeutigkeit seiner Nachricht sicher zu stellen, will er nicht, dass der Inhalt falsch beim Empfänger ankommt.
Während meiner Promotion war dieses Thema an der Uni leider noch sehr spärlich behandelt, vielleicht ist das inzwischen ja anders. Bei meinen Kollegen im ÖD hatte sich das nach meiner Erfahrung der letzten Jahre durchaus herumgesprochen.
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Girr » 15.09.2012 17:19

Soweit ich das weiß, ist doch die Vergabe von Rezensionsexemplaren doch gängige Praxis, oder? Ein schwacher Geist mag ja glauben, er müsse aus Dankbarkeit jetzt auch nett sein, aber dann ist man ohnehin nicht für kritische Betrachtungen geeignet.
In einem gewissen Rahmen ist es durchaus Gang und Gäbe, Spenden für Gewinnspiele oder Rezensionen anzunehmen und da sollte niemand sich in Abhängigkeit fühlen, jetzt nach jemandes Pfeife zu tanzen. Der eigentliche Gewinn seitens des Spendenden ist ja schon gewonnen, wenn er erwähnt wird.
Da sind persönliche Verbindungen zwischen Verlagspersonal und Rezensionisten wahrscheinlich gefährlicher.

PS: Gerade bei Nandurion hatte ich bisher nicht das Gefühl, dass hier das Fähnlein nach dem Wind des Verlags gestellt wird. Aber auch trotzdem hatte ich das Gefühl, Torben wollte auf irgendwas in diese Richtung anspielen. Naja, Kommunikation :)
Wenn man einen Stein auf irgendetwas wirft, wird er irgendetwas treffen.

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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Sumaro » 15.09.2012 17:42

Echt? Es ging um Nandurion? Ich habe mich gefragt, was man daran auf sich beziehen kann und dachte zunächst, dass es gegen die Beilunker Reiter geht, die allerdings weder ein Fanprojekt noch unabhängig sind. Das Nandurion sich jetzt angesprochen fühlt, oder einige Leute von dort, ist mir erst aufgegangen, als Torben es gesagt hat. :censored:

Von daher kann ich gar nicht nachvollziehen, wieso aus den Reihen Nandurions so ein Sperrfeuer kommt. Ich hätte jetzt zwar als Leser auch nicht gesagt, dass Nandurion eine neutrale Instanz zwischen Fan und Firma ist, aber den Anspruch stellt ja auch keiner, oder?

Ansonsten ist Torbens Aussage natürlich in ihrer Allgemeinheit und ohne Zielrichtung gegen die Nanduriaten (oder wie auch immer), nicht falsch. Bezahlung ist ein probates Mittel der Einflussnahme.

*kopfschüttel* Ich habe da wirklich keine Speerspitze gegen Nandurion gesehen. Ich muss wohl aufmerksamer werden, damit ich solche interessanten Bashing-Threads eher mitbekomme. Wobei ich auch hier noch kein Bashing gelesen habe... Hmmm, vielleicht habe ich nur die falsche Definition davon...

Nun, wie auch immer, ich sehe die Finanzierung von Fanprojekten und ähnlichem eher unkritisch. Denn im Endeffekt arbeitet man ja dann einfach nur zusammen. Kritisch wird es dann, wenn die Idee des Fanrojekts verdreht oder abgewürgt wird, mit dem Hinweis auf den finanzierenden Leistungsträger. Aber wie gesagt, von sowas habe ich im Umfeld von Ulisses noch nicht gehört. Von daher sehe ich die gesamte Angelegenheit eher unkritisch.
Zuletzt geändert von Sumaro am 15.09.2012 17:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Feyamius » 15.09.2012 18:09

Es geht auch um Nandurion, klar. Nandurion ist ein Fanprojekt, wir erhalten öfter mal "Zuwendungen" in Form von Rezensionsexemplaren und Wettbewerbsgewinnen, außer- und trotzdem ist uns als Newsblog unsere Unabhängigkeit natürlich besonders wichtig (weswegen wir für entsprechende Andeutungen vielleicht auch besonders sensibilisiert sind).

Weiterhin wurden wir explizit genannt:
Ifram hat geschrieben:die von Uhrwerk oder Ulisses gespendeten Sachpreise für Gewinnspiele von Nandurion
Und auf welche Fanprojekte soll diese Beschreibung sonst überhaupt noch zutreffen, außer eventuell die Orkenspalter und Durchgeblättert?

Ich persönlich finde es fast schon ein bisschen lächerlich, wenn ein Fanprojekt mit manchen Lesern solch eine "semipolitische" Debatte führen muss und dass tatsächlich überhaupt ein Problembewusstsein für so etwas in der Leserschaft zu existieren scheint.

Ich frage mich immer, wie man unserem verrückten Haufen sowas unterstellen kann. Ich wundere mich auch immer wieder, wenn angesprochen wird, dass ich ja auch Beilunker Reiter sei. Habe ich, seitdem ich im Sattel sitze, Anlass gegeben, an meiner Nanduriatentätigkeit zu zweifeln? Das stand am Anfang ja mal im Raum ... ich wäre jetzt nach etwa einem Jahr über eine Darstellung eurer Eindrücke glücklich.


Bye, Feyamius.
Zuletzt geändert von Feyamius am 15.09.2012 18:15, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Sumaro » 15.09.2012 18:48

@ Feyamius

Willst du diesen Thread jetzt wirklich auf deine Person als Beilunker Reiter und Nanduriat ausrichten um dir Feedback zu deiner Freizeit-Arbeit geben zu lassen? Ich weiß nicht ob das eine gute Idee ist (unabhängig von deiner Person). Es erscheint mir dann mehr eine Plattform für Generalkritik an einer Person zu werden. Da sollte man einfach von absehen, denke ich.

Hat Nandurion den Anspruch unabhängig journalistisch zu sein? Für mich als Leser und Nutzer war Nandurion bisher mehr eine Werbeplattform für Ulisses. Jeder neue Blog-Eintrag wird in diesem Forum verlinkt, jedes Cover, jede neue Publikation, sogar jede Ankündigung, allerdings nichts was irgendwie Verlag-kritisch sein könnte, was Hintergründe "recherchiert" oder aufdeckt.
Klar, die Rezensionen sind z.T. kritisch, allerdings verleiten meistens schlechte Bewertungen in Nandurion mich deutlich mehr dazu ein Produkt genauer anzusehen als wenn es gute Bewertungen gibt. Von daher kann ich das schlecht wirklich einordnen.

Allerdings muss ich dabei sagen, dass es mir ziemlich egal ist, ob Nandurion von Ulisses gefördert wird, ob es Geschenke gibt oder nicht. Ich benutze Nandurion als News-Blog, diese Arbeit macht es, wenn man Veröffentlichungen DSA und Myranor betreffend erfahren will, gut. Mir ist es also egal ob und wie unabhängig ihr euch selbst fühlt oder auch wirklich seid, weil ich dahingehend keinen Anspruch stelle.
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 15.09.2012 19:41

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Sumaro
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Sumaro » 15.09.2012 20:02

Hmmm, dann nehme ich Nandurion anders wahr als es sich selbst versteht. Für mich ist Nandurion gefühlt die Plattform für Veröffentlichungen und neue Produkte des Verlags und damit auch eine Werbeplattform. Aber wie gesagt, dass ist nur mein Eindruck und es wäre mir auch gleichgültig, wenn ihr alle vom Verlag bezahlt um das zu tun oder wenn ihr freiwillig und unabhängig veröffentlichen würdet und die Werbung für die Produkte nur eine unbezahlte Nebenwirkung wäre.

Nandurion versorgt die Community mit Informationen, hauptsächlich sogenannten "News". Da kein investigativer Journalismus und auch keine kritische Betrachtungsweise dieser Ankündigungen angedacht ist, erfüllt es seine Aufgabe doch zur vollen Zufriedenheit. Ich verstehe nicht ganz wo die Problematik liegen würde, wenn Nandurion gekauft wäre (wohlgemerkt Konjunktiv). Dann würde es seine Arbeit ja noch immer machen und fleißig Ankündigungen und Neuigkeiten liefern. Mir persönlich kann es doch egal sein ob da jemand von Ulisses oder vom Uhrwerk-Verlag bezahlt wird um das zu posten oder ob er/sie es aus Spaß an der Freude macht.
Sumaros kleine Schreibstube: Eure Ideen in Worte gefasst. Schaut rein!

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Feyamius
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Feyamius » 15.09.2012 20:07

Sumaro hat geschrieben:Willst du diesen Thread jetzt wirklich auf deine Person als Beilunker Reiter und Nanduriat ausrichten um dir Feedback zu deiner Freizeit-Arbeit geben zu lassen?
Nein, nicht ausufernd, sondern ontopic, denn das hat auch viel mit der Unabhängigkeit von Nandurion zu tun - es wurde befürchtet, dass sich beides nicht vereinbaren lässt.
Sumaro hat geschrieben:Hat Nandurion den Anspruch unabhängig journalistisch zu sein? Für mich als Leser und Nutzer war Nandurion bisher mehr eine Werbeplattform für Ulisses. Jeder neue Blog-Eintrag wird in diesem Forum verlinkt, jedes Cover, jede neue Publikation, sogar jede Ankündigung, allerdings nichts was irgendwie Verlag-kritisch sein könnte, was Hintergründe "recherchiert" oder aufdeckt.
Ohje, darüber könnte man jetzt lange und viel schreiben. Die Kurzfassung ist: Ulisses bringt den Kram eben raus, wenn es Infohäppchen zu dem Kram gibt, finden wir das potenziell interessant und berichten daher darüber. Wenn Ulisses seltsame Dinge tut, bringen wir auch das - wie etwa den zurückgewiesenen Roman von Gerrit Harm (Nandurion berichtete).
Auch über manch andere Dinge, die ich jetzt als "olle Kamellen" ungern nochmal aufwärmen würde, haben wir selbstverständlich berichtet.

Die all-time Hauptkritikpunkte an Ulisses (mangelhaftes Lektorat, fehlender Index, unnötige Publikationen, zu viele Publikationen, zu schnell publizierte Publikationen) sind nicht aktuell berichtenswert, da könnte man eher eine Kolumne verfassen, in der diese Dinge untersucht und kritisch betrachtet werden. Wer sich dazu berufen fühlt, kann sich gerne an uns wenden. Wir bringe das gerne bei Nandurion mit allem was dazugehört: Auch Ankündigungsnews und automatischem Thread hier im Blogwatch. ;)
Sumaro hat geschrieben:Nandurion versorgt die Community mit Informationen, hauptsächlich sogenannten "News". Da kein investigativer Journalismus und auch keine kritische Betrachtungsweise dieser Ankündigungen angedacht ist, erfüllt es seine Aufgabe doch zur vollen Zufriedenheit.
Unsere Newsartikel sind nicht dazu gedacht, die persönliche Meinung des jeweiligen Artikelschreibers zu transportieren (auch wenn dennoch manchmal etwas durchscheinen mag, sei es aus Versehen oder weil wir uns einfach mal nicht beherrschen können und für 'nen Gag unsere Integrität verkaufen). Unsere Meinung tun wir aber häufiger mal in den Kommentaren kund - manchmal sogar direkt nach Posten des eigentlichen Artikels; was dann so aussieht, dass ein Autor seinen Artikel veröffentlicht und eine Minute später schon sein Kommentar druntersteht (der auch mal copypastet sein kann, wenn der Kommentar eigentlich mit im Newstext stand und dann beim Korrekturlesen ein anderer Nanduriat meinte "das kannst du so aber nicht in der News schreiben. Neutralität, Junge!"). ;)

Dazu sind die Kommentare ja auch da: Um seinen Kommentar zu etwas abzugeben. ;)
Sumaro hat geschrieben:Ich verstehe nicht ganz wo die Problematik liegen würde, wenn Nandurion gekauft wäre (wohlgemerkt Konjunktiv). Dann würde es seine Arbeit ja noch immer machen und fleißig Ankündigungen und Neuigkeiten liefern. Mir persönlich kann es doch egal sein ob da jemand von Ulisses oder vom Uhrwerk-Verlag bezahlt wird um das zu posten oder ob er/sie es aus Spaß an der Freude macht.
Letztendlich möchte ich dir hierbei noch zustimmen. Vor allem, wenn es wirklich rein auf die Neuigkeiten gemünzt ist. Bei den Rezensionen und manchmal auch den Kolumnen wäre das schon eher unschön, aber auch dann: so what?


Bye, Feyamius.
Zuletzt geändert von Feyamius am 15.09.2012 20:18, insgesamt 2-mal geändert.

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Yinan
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Re: Finanzierung von Fanprojekten und Unabhängigkeit

Beitrag von Yinan » 16.09.2012 00:23

Also ich muss sagen, das ich aus Torbens Beitrag jetzt auch nicht im geringsten auf irgend jemanden hätte schließen können, den er jetzt genau meint.
Es war allgemein verfasst, als eine Aussage, die im allgemeinen gilt und nicht an jemanden speziell gerichtet.

Das jetzt so viele Beiträge zu Nandurion (vor allen von den Verantwortlichen von Nandurion) kommen finde ich absolut unverständlich. Habe eher das Gefühl das ihr einfach nur verstehen wollt, das ihr damit gemeint seit, auch wenn das nicht der Fall ist (zumindest nicht aus meiner Sicht).

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