LET'S PLAY: Blutige See // Schattenlande // später JdF

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Beitrag von Frostgeneral » 28.11.2017 17:05

ein kleines Dankeschön, an alle, die unseren Kanal verfolgen
Gewinnspiel: 9 Bücher + Würfelset von DSA

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Beitrag von Frostgeneral » 05.12.2017 15:48

Blutige See - Khunchomer Tagebücher




Mitgehört im Schankraum des Hotels Tulamidya
"Lasst mich euch also erzählen, wie ich Bisfrabul Blutschluck im Zweikampf geschlagen habe. Es war der 19. Tsa, aber bei der Wärme in Khunchom hätte man das kaum glauben mögen.
Als wir gerade beratschlagten, welche Erledigungen vor unserer baldigen Abreise noch zu tätigen seien erschie ein Geweihter der Löwin vor unserer Tür, der sich Achmad nannte und darum bat, auf
der Arche Perlenwacht dienen zu dürfen. Wie er mir wenig später offenbarte stand er unter Befehl des Schwertes der Schweter dafür zu sorgen, dass wir kein Schindluder mit der Arche treiben,
aber da er zuerst darum bat mit uns fahren zu können anstatt uns sofort seinen Befehl über den Kopf zu hauenhielt ich es für angemessen, ihn in die Mannschaft aufzunehmen. Zu etwa derselben Zeit
bat dann auch die Handelsherrin Yamira saba Sahil, die immer noch auf der Suche nach ihrem Vater war, ihren Gatten hatte man wohl wenig vorher tot aus dem hafenbecken gefischt, nach einem Schiff
namens "Aslamar" ausschau zu halten, welches wohl das Archipel der Perlen ansteuerte. Als Zeichen ihres guten Willens unterstellte sie uns noch ihren...ich denke Verehrer...Kairas Karinor, welcbher sich später noch als
überaus fähig erweisen sollte, es begab sich nämlich - was das mit Blutschluck zu tun hat? Ihr habt wohl recht, ich will also weiter machen.

Im Laufe des Morgens suchte ich die Meisterschmiedin Yaira al Azim auf, um sie um einen Eesatz für mein verätztes Schwert zu bitten. Dort traf ich dann auch auf Blutschluck.
Als ich ihr auf ihre Nachfrage erklärte, dass der von ihr gefertigte Streikolben zwar eine vorzügliche Waffe sein, wohl aber kaum als Zeichen meines Standes herhalten können wurde sie
doch reichlich ungehalten und beschloss, dass dem irren Korpriester ein stählernes Bein zu fertigen eine bessere Verwendung ihres Reiches sein. Nachdem dieser sich dann auch wieder allerlei Frechheiten heraus nahm
und die gemeine Ratte sogar den Größenwahn besaß, einen Ehrenmann zum Duell zu fordern beschloss ich ihm eine Lektion zu erteilen - Nein, es ist egal ob der der beste Kämpfer in ganz Khunchom
zu der Zeit war, das macht ihn weder Ehrenhaft noch Satisfaktionsfähig. Nein, ich werde euch nicht erklären was das ist, hört einfach zu!.
So trafen wir uns dann also am Morgengrauen des 22. Tsa vor dem Anchopaler Tor. Ich sah es als notwendig an, seine Gnaden Achmad mitzubringen der über die Rondragefällige Durchführung des Kampfes
wachen sollte, denn so einem Ehrlosen Hundsfott wie Bisfrabul kann man da schlecht trauen. Nachdem beide Kontrahenten eingeschworen waren ging es dann los.
Blutschluck begann sofort damit, seinen lächerlichen Spieß nach mir zu werfen. Dabei habe ich mir noch nichts gedacht und nahm an, er sein ihm nur peinlicherweise aus der Hand entglitten, vor allem nachdem er es danach
für angebracht hielt, mich mit bloßenFäusten anzugehen, was auch bei jemandem wie ihm kaum ein gleicher Kampf wäre. Ich musste ihm erst einen guten Stoß mit dem Streitkolben geben bis er zu Besinnung kam und seine Waffe wieder an sich nahm.

Falls ihr denkt, nun hätte endlich ein Zweikampf stattgefunden, der der Herrin Rondra gefallen hätte irrt ihr aber. Der Sausack warf nämlich seinen Spieß direkt wieder nach mir.
Wer in einem Kampf zu zwei Mann anfängt mit Wurfwaffen zu hantieren der hat keinen Funken Ehre am Leib und den soll Rondra verfluchen! So sah ich das Duell dann auch als beendet an und machte Blutschluck
diese Tatsache auch durch einen schnellen Bruch seines linken Armes deutlich, der Irre hätte sich sonst wohl noch weiter mit mir geschlagen.
Und so habe ich ihn dann besiegt, es war weder Ehrenhaft noch glanzvoll, aber er war am Ende besiegt, und das ist wohl alles was zählt. Prost!"


Telepathogramm zu Händen des Reichsgroßgeheimrat
"Nemrod,
bedauerlicherweise muss ich euch mitteilen, dass sowohl die uns zur Seite gestellte ordentliche Inquisitionsrätin Praiodini sowie ihr Gefolge, bestehend aus dem Pfeil des Lichts Hesindian Weißhaupt und der Unberührbaren Odda am vorgestrigen Tage ihren
Tod fanden. Dem Bericht der amtierenden Befehlshabenden zufolge widersetzte sie sich der aussrücklichen Anordnung des Befehlshabenden Offiziers und ersten Bordgeweihten und stieß die Tore im Heck der Arche auf, welche unseres Wissens nach
eine Verbidung in die Niederhöllen selbst enthielt. Der genaue Hergang des folgenden Ereignisse lässt sich derzeit nur unzuverlässig rekonstruieren, obwohl der Swafnirgeweihte Hasswolf als Augenzeuge überlebt hat und nach seiner Heilung befragt wird.
Ich nehme selbst die Verantwortung für diesen Verlust auf mich, da ich darin versagt habe der Mannschaft und den Mitreisenden hinreichend klar zu machen, dass die Arche eine Gefahr darstellen kann, die selbst eine so Ehrenhafte Frau wie Praiodini
zu unterschätzen Vermag, und bin bereit jede Buße anzunehmen die ihr mir ob dieses Verlustes auferlegen wollt.

Gegeben und gesiegelt am 23. Tsa
Yarlan Greifenmund."

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Beitrag von Frostgeneral » 11.12.2017 17:51

Aus dem Tagebuch des Achmad Chada al'Barq'ra seines Zeichens Diener der göttlichen Leuin:

23. TSA 1025 nBF.
Nach meinen Tagen der Ruhe hat sich heute einiges getan, ich habe endlich den Kapitän Yarlan Greifenmund von Schnattermoor getroffen und ihm den Breif von Ayla von Schattengrund übergeben. Danach haben wir die Tempel der Rondra, des Praios und des Efferds besucht. Im Rondra-Ingerimm-Tempel trafen wir auf Bisfrabul Blutschluck, eine beeindruckende Gestalt, die Yarlan immer wieder beleidigte, bis dieser ihn zum Duell vor dem Anchopaler Tor herausforderte, dies gewann er dann auch. Die wichtigen Ereignisse passierten danach, ein Efferdi namens Efferdaios brachte ein Mann ans Ufer, der scheinbar zu einem Stück Holz degradiert ist. Kurzerhand packten alle mit an und brachten ihn in den Tsa-Tempel, in welchem er Feuer fing und der Efferdi scheinbar panisch davonlief. Yarlan und ich warfen den Mann kurzerhand ins Wasser, danach wurde zu einem Kinderlied angestimmt, welches besonders Hilal gefiel.
Nach diesen Ereignissen versammelten wir uns alle im Raum des Kontorleiters, welcher zur Zeit nicht anwesend war. Wir besprachen, dass ich und ein Mann namens Kiaras Karinor auf dem Schiff angestellt werden sollten. Danach gingen der Efferdi und Yarlan in einen Nebenraum, aus der man kurz nix hörte bis Yarlan etwas rief von wegen: "Die Inquisitorin und der Pfeil des Lichts sind tot?" Danach machte sich betretenes Schweigen breit bis die beiden wieder aus dem Nebenraum kamen. Danach unterhielt ich mich kurz mit Efferdaios und überprüfte ob er auch von dem Fluch betroffen war, er verhielt sich seltsam schien aber nicht betroffen. Währenddessen ersteigerten Kiaras und Rommily ein billiges Boot mit welchen wir zur Arche fahren konnten, ich bin schon sehr gespannt was ich dort sehen werde und hoffe, dass ich den Anblick eines solchen Ungeschöpfes verkraften werde. Doch ich bin sicher, schlimmer als der untote Drache wird es nicht sein.

26. TSA 1025nBF

Wir haben es endlich geschafft, ich befinde mich nun auf diesem Scheusal eines Ungeschöpfes, alles auf diesem "Schiff" bewegt sich und es lebt. Widerwärtig. Als ich vorhin aufs Schiff kam hatte ich kurz den Eindruck Rhazzazor schlummert vor mir im Dschungel. Ich lernte einige Schiffsbesatzungsmitglieder kennen unter anderem die "Steuerfrauen" scheußliche Dämonen, welche den Leuten auf dem Schiff vorgaukeln sie seihen früher einmal Menschen gewesen. Doch ohne diese Missgestalten würde dieses Holz keine Elle weit kommen. Dann habe ich noch einige Offiziere kennen gelernt, doch bis auf ihre Namen weiß ich nicht viel über sie. Außerdem wurde mir von Ugdan erzählt, er wurde von jemanden aus der Mannschaft in einen Baum verwandelt, will aber nicht erzählen wer das war. Ich werde wohl noch einige Untersuchungen in diese Richtung unternehmen müssen. Außerdem hat mich heute mein Sklave, mein EIGENER SKLAVE, verrückt genannt, hätte er erlebt was ich erlebt hätte wäre er tot. Dieser Bursche ist dreist, doch er spricht frei heraus was er denkt, was der Leuin gefallen könnte.

27. TSA 1025nBF

Wir haben die ganze Nacht Unwasser getankt, die Arche streckt ihre Beine unter das Unwasser und dann fängt an das Unwasser ihr die Beine hochzulaufen in den Rumpf. Die Arche braucht also die dämonische Energie des Unwassers um sich fortzubewegen, interessant. Kurz nach dem die Arche fertig mit der Prozedur war und es Richtung Helmenport losging entdeckten einige Söldner ein Schiff, welches auf uns zuhielt. Ein Schiff vom Buckligen. Der Kapitän wollte mich verstecken, doch ich sehe nicht ein, mich zu verstecken die Feinde der Zwölfe sollen sehen, mit wem sie sich angelegt haben. Sie schickten drei Unterhändler die hässlicher als die Nacht waren und nun warten wir in der Schiffsgrotte auf ihre Ankunft...

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Beitrag von Frostgeneral » 15.12.2017 17:05

weiter gehts:
die Helden sind (endlich) wieder auf ihrer Arche und können nun in Richtung Maraskan marschieren um Haffax und Xeraan eins reinzuwürgen



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Beitrag von Frostgeneral » 18.12.2017 18:04

Aus dem geheimen Tagebuch des Efferdbruders Efferdaios

Tödliche Verhandlungen
Legat Tertius hatte mit seinen zwei missgestalteten Kreaturen zu uns übergesetzt. In der Ferne blieb seine Zedrakke, die Schatzkammer, zurück und stieß weiterhin ihren grünen Rauch raus. Offensichtlich im Bunde mit einem der zwölf Widersacher wollte dieser Knilch nun mit uns über die Rückgabe meiner Arche verhandeln. Narr. Die Perlenwacht, wie wir sie seit kurzem nannten, und ich waren miteinander verbunden: Ihr Schicksal würde das meinige sein.

Nicht zu bescheiden waren die Forderungen, die uns der Unterhändler vortrug: Die Arche, in ihrem jetzigen Zustand, gegen 50 güldene Dukaten pro Kopf auf diesem Schiff; die Sicherheit der Mannschaft - gewährleistet. Die Alternative: Man würde uns versenken. Dazu, hieß es, stünden neben der Zedrakke noch vier weitere Schiffe bereit. Dass Legat Tertius bluffte, fanden wir erst später heraus, doch Yarlan ließ sich bereits in jenem Moment nicht verunsichern und stellte seine Gegenforderung: Die Arche gegen den abgetrennten Kopf Xeraans. Unsere Forderung wurde nicht akzeptiert.

Zwar hatte der Diener des Ewig Gierigen immer wieder eine magische Kommunikation zu seiner Zedrakke betont, doch auch nachdem Yarlan ihn und seine Lakaien mit Pfeilen spicken ließ, blieben die Kanonen des feindlichen Schiffes still. Achmad, Sohn der Leuin, war alles andere als begeistert vom Umgang mit unseren „Gästen“. „Hinterrücks und unehrenhaft“ betitelte er den Befehl unseres damaligen Kapitäns. In jenem Moment war ich mir noch unsicher, ob wir richtig gehandelt hatten, doch schon bald sollten wir entdecken, dass hier eine Falle für uns gelegt worden war. Wir begannen, den Angriff vorzubereiten.

Tödliche Visionen
Im Inneren des Steuerbaums erreichten die anderen Offiziere und ich jedoch nicht einmal den Steuerraum. Tumult kam aus dem Raum der Hexen. Schwester Elysia verschwunden, Aldara im Wahn flüsternd, weißer Schaum vorm Mund: „Goldmorgentarantel, Angriff aus der Tiefe, Chalwens Thron“ murmelte sie vor sich hin. Versuchte jemand in ihren Geist einzudringen? Schnell wart uns klar, dass wir in eine Falle laufend, den Angriff einer anderen Arche nicht überstehen würden und traten den Rückzug an. Mit ihren gewaltigen hölzernen Beinen nahm die Perlenwacht Fahrt auf.

Während wir auf dem Oberdeck die Situation diskutierten, wurde uns unbehaglich. Irgendetwas stimmte nicht. War es der grüne Rauch der feindlichen Zedrakke? Magistra Kohlrab sprach die magischen Worte Odem Arcanum Senserei, weht hier ein Hauch von Zauberei und verkündete wenig später, dass der Rauch nicht magisch sei... wir aber von dämonischen Kundschaftern verfolgt wurden. Sie und Jasper, der Wandler, nutzten dann ihre Magie und schalteten die Biester aus. Man hatte ein Auge auf uns.

Tödliche Ladung
Langsam kehrte wieder Ruhe ein: Wir hatten die Schatzkammer zurückgelassen und sahen auch sonst kein Schiff. Hatte Legat Tertius geblufft? Wer sein Schiff Schatzkammer nennt, ist nicht auf Krieg auf, sondern Geschäfte. Eine Beute, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Wir begann das Gebiet vorsichtig nach weiteren Schiffen abzusuchen, fanden aber nichts - nur die Zedrakke blieb unbewegt zurück. Zu verlockend wartete der Viermaster dort auf uns. Zu verlockend in der Tat.

Heiß auf einen Kampf kam dann aber auch direkt die Ernüchterung: Das Schiff war verlassen. Leer. Bis auf Brandöl im Bauch. Ein Glück hatten wir das Schiff nicht direkt verschlungen. Die Arche hätte enormen Schaden genommen oder wäre gar selbst gesunken. Schwer fiel es mir, Xyleste davon abzuhalten, diesen Leckerbissen auf der Stelle zu verschlingen. Sie wollte mir nicht gehorchen. Ich solle meine Ausbildung bei der Herzogin fortsetzen, sonst würde sie nicht auf mich hören... aber da war noch mehr.

Verheißungsvolle Knospen
Beunruhigt über den Verlust meiner Kontrolle über Xyleste, blickte ich oben aus dem Steuerturm auf mein Schiff: 80 Meter erstreckte sich die Perlenwacht - einst Gezeitenspinne - nun. In ihrem Leib war mittlerweile genug Platz, um ein weiteres Schiff zu beherrbergen, doch von hier oben sah man nur die dämonischen Hörner der Arche, das Unholz, die grausamen Äste... und an ihnen... Knospen.

Es bedurfte schon eines zweiten Blickes, erschien das Holz doch längst tot, doch einige der Astlöcher waren in Wirklichkeit Blütenknospen. Waren die Sporen verantwortlich für das unwohle Gefühl am Oberdeck? Wuchs unser Schiff zu schnell? Nein. Demnächst würde unsere Arche einen Abkömmling zur Welt bringen: Mein Schiff trug den Sproß für seines Gleichen im Inneren. Bald würde ich Zeuge von etwas werden, was ich so nie für mein eigenes Leben zu erhoffen gewagt hätte. Bald würde ich Vater werden.

Verheißungsvoller Traum
Meine Gedanken raßten. So viel war an diesem Tag geschehen und ich wollte nur noch in meiner Kabine in einen borongefälligen Traum fallen. Doch es war jemand in meinem Zimmer gewesen: Es befand sich eine Feder auf meinem Bett. Keine Gänsefeder, wie sie zum Stopfen von Kissen und Decke verwendet wurden, sondern eine andere. Rommily, die Adlige mit einem Hang für Greifvögel, würde mir hoffentlich Genaueres sagen können.

Bei dem Versuch, ihrer Schwester zu helfen oder ihre Schmerzen zu lindern, hatte die Hexe einen Blick in die Gedanken der visionsfiebrigen Aldare geworfen und dieses Experiment mit einem Aufenthalt auf der Krankenstation bezahlen müssen. Die Feder musste sie nicht identifizieren. Sie kannte sie in- und auswendig, war es doch die ihrer Eule. Verdammtes Viech. Ich bin mir sicher, die Eule spionierte für Rommily hinter den Offizieren und mir her. Zum Glück gab es in meinem Quartier nichts zu finden; nur im Unterdeck hinter der geheimen Tür war mein schreckliches Geheimnis zu entdecken.

Diese Maßregelung wird ihr hoffentlich genügen. Erschöpft kehrte ich ein zweites Mal in meine Kabine zurück und sollte aus meinem Schlaf nicht nur erholt, sondern auch neuen Mutes wieder erwachen:

Der Unberechenbare, Herr über die Gezeiten, mein Vater war mir als Delphin erschienen. Wir schammen zwischen den Zyklopeninseln und sprachen über den Weg, den ich in den letzten Monaten eingeschlagen hatte: Er sieht mich immer noch. Hat mich nicht aufgegeben. Versteht, was ich tue. Es ist noch nicht zu spät. Nicht für das Perlenmeer; und auch nicht für mich. Mit Tränen der Rührung in den Augen erwachte ich am nächsten Morgen und das erste Mal seit Langem sah ich wieder frohen Mutes dem Sonnenaufgang entgegen. Wieder so eine Feder auf meinem Bett... .

Verheißungsvolle Wendung
An jenem Tag sollte es zum Sturm auf Helmenport kommen, doch das Schicksal hatte es anders gewollt: Ich weiß nicht genau, wie es dazu kam, aber als ich das Oberdeck betrat, gab es einen großen Tumult. Der neue Rondrianer an Bord, Achmad, hatte Yarlan angeklagt. Ein Affront gegen alle Zwölfe sei die Strategie, die unser damaliger Kapitän für den bevorstehenden Angriff vorbereitet hatte. Yarlan hingegen bezichtigte den Sohn der Leuin der Befehlsverweigerung. Ritter Rietkötter war anstelle Yarlans zum Richter berufen worden und vor versammelter Mannschaft wurden nun Vorwürfe, Beweise und Anschuldigungen ausgetauscht:

Yarlan las den Brief von Eila Schattengrund vor; anschließend das Empfehlungsschreiben Achmads. Seine Schlussfolgerung: Achmad wart geschickt im Auftrag, unsere Arche, meine Perlenwacht, zu zerstören. Zu Tief saß der Hass der Rondrakirche auf die unheiligen Schiffe, hatte eines von ihnen doch vor wenigen Monaten 70 ihrer tapferen Recken getötet. Aber sich auf unserem Schiff einzuschleichen? Das erscheint mir nicht der Natur eines heiligen Kriegers zu entsprechen.

Achmad hingegen ließ Jasper, den geheimnisvollen, aber gefügigen Bordmagus vorsprechen: Er sprach kein falsches Wort, das bezeuge ich, aber die Art und Weise wie er Yarlans Taten der letzten Wochen vortrug... . Hatte Yarlan sich wirklich so weit von den Zwölfen entfernt? Ich war die ganze Zeit bei ihm gewesen. Ist das wirklich wahr und habe ich es übersehen? Nein. Ich sah Yarlans Seele und Golgaris Schwingen. Yarlan wandelte noch auf dem Pfad der Götter. Aber das hieß... Jasper sprach absichtlich gegen ihn.

Ich sagte natürlich für meinen Freund aus, doch auch mein Zeugnis konnte nichts gegen die Worte des adligen Alexjei ausrichten: Irgendwie hatte er von unserer Mission im Dschungel Maraskans erfahren und auch davon, dass Yarlan - unbeabsichtigt - Menschenfleisch zusammen mit den Karmoth-Gardisten gegessen hatte. Ein vernichtender Bericht.

Rietkötter gestand meinem Bruder Achmad Recht zu. Zwar wurde Yarlan schon in einer früheren Beichte Absolution erteilt, doch eine offizielle Anklage hatte es nicht gegeben. Der Entschluss lautete nun, die Anklage bei nächster Gelegenheit vor einem ordentlichen Gericht zu wiederholen. In der Zwischenzeit würde Yarlan seines Amtes enthoben, Achmad sein Wächter und ich endlich Kapitän meiner Arche...

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Beitrag von Frostgeneral » 26.12.2017 13:20

es war Nachts um 12, da überfielen mich meine Spieler mit PVP und brachen dann eine Gerichtsverhandlung kurz vor einer wichtigen Schlacht los.



wir haben dann 1 Stunde lang mit den Regeln aus der Garethbox eine Gerichtsverhandlung durchgeboxt, uns stand der Schweiß.
Hochdramatische Angelegenheit :D
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Beitrag von Frostgeneral » 02.01.2018 14:17

Logbucheintrag, 29. Tsa, Wassertag 32 Hal.
von:
Kiaras Doflaminio Karinor, Fähnrich der schwarzen Armada,
aktuell unterstützender Offizier der 'Perlenwacht'

Wo soll ich nur anfangen, es war ein Tag an dem sich die Ereignisse wahrlich überschlagen haben.
Die Planung des Angriffs habe ich versäumt, zu sehr war ich in die neuen Seekarten vertieft. Alkohol mag auch eine Rolle gespielt haben.

Morgens zu früher Hesindestund, die Praiosscheibe erhob sich soeben über Maraskan, haben wir Kurs auf Helmenport genommen.
Ritter Yarlan, unser nun ehemaliger Kapitän, hat wohl noch einmal an Efferdaios appelliert, doch die Bordgeschütze zu nutzen beim Angriff.
Unser neuer Kapitän und Efferdgeweihter hat dies jedoch abgelehnt und ist, laut Mannschaft, nach dem Gespräch zeitweise verschwunden.
Die edle Dame Rommily hat wohl unterdessen, ohne Absprache mit dem Offiziersstab, sich bemüht die gefangenen Piraten zu rekrutieren!
Erster Maat Ugdan, nun nicht mehr Galionsfigur, hat diese später erfolgreich in der Schlacht geführt. Ein lobenswerter Erfolg.
Yarlan unterdessen hat wohl seine Knappin Myria mit dem Bogenschießen betraut. Wie sich später herausgestellt hat, war dies wohl
keine sehr weise Entscheidung. Ich muss mich dringend mit dem Ritter bezüglich ihres Trainings unterhalten.

Doch ich schweife ab. Der Ansturm der Arche auf den Hafen hatte nur allzu bald begonnen und die Männer haben sich im Hangar eingefunden.
Nach kurzen Gespräch mit dem Kapitän, in dem er mich gebeten hat die Männer im Feld zu führen, hat er mit einer Rede begonnen.
Es wäre untertrieben zu berichten, das die Männer nur ein wenig beunruhigte waren. Sein Maul war gefüllt mit Haifisch-Zähnen!
Es ist sehr fragwürdig ob Efferdaios, der jetzt Archon Tychon genannt werden wollte, dieses 'Geschenk' von Efferd erhalten hatte.
Mit Mühe und Not versuchte ich die Männer auf die Schlacht zu konzentrieren mit einer eigenen Rede, doch leider vergebens.
Boron stehe uns bei. Ich schulde Rahja noch einige Gebete.

Wie ich später erfahren habe ist Rommily uns voraus geflogen, auf einem Stab, um die feinlichen Geschütze unschädlich zu machen.
Ihre Schwester, Aldare, hat sie begleitet, doch leider hatte sie weniger Glück. Wir fanden sie mit abgetrenntem Kopf auf dem Dorfplatz.
Den Strang schließlich erreicht, sind unsere Truppen in Formation nach Schlachtplan vorgerückt.
Ich selbst habe mich Oberleutnant Drachhorst angeschlossen auf der rechten Flanke. Yarlan und Archon blieben auf dem Schiff zurück.
Euer Gnaden Achmad ist tapfer mit der Hauptstreitmacht marschiert und hat sich dem feindlichen Kommandanten im Zweikampf gestellt.
Zunächst lief alles nach Plan, doch dann tauchte der Golem auf. Ein Haushohes Monstrum auf verdorbenem Holz, entsprungen aus einem Albtraum.
Sofort übernahm ich den Befehl über die Truppen und schaffte es dank Rommily, mithilfe befreiter Maraskaner, die Flanke zu gewinnen.

Viele tapfere Männer wurden von dem Monster zermalmt. Yarlan eilte mir zu Hilfe, doch hörte ich nur was geschah.
Ein finsterer Magus hatte das Schlachtfeld verdunkelt. Ich konnte nur das scheppern hören als Yarlan von dem Golem getroffen wurde.
Mit einigen weiteren Befehlen und mit Hilfe der Maraskaner und Yarlans Leibgarde, überwältigten wir den Gegner, doch der Golem blieb unverletzt.
In dem Moment griff Archon ein, steuerte die gewaltige Arche an land auf den Golem zu und ließ sich mit dem Monstrum in einen Zweikampf binden.
Kurz entschlossen bin ich persönlich auf den Gegner zugestürmt und habe den feindlichen Magus schnellstens unschädlich gemacht.
Die Linkhand ins Auge gerammt hat den Trick ganz gut getan. Magie ist wirklich nicht allmächtig, vor allem nicht gegen Stahl.

Yarlan hat diesen Moment ausgesucht aus dem Zauber wieder zu erwachen, nur das er sofort von einem gewaltigen Bären angefallen wurde.
Ich versuchte schnell Befehle zu erteigen, das Feld zu ordnen. Ich sah noch Myrias Pfeil den feinlichen Scharfschützen verfehlen.
Dann wurde alles schwarz um mich.

Erst später sollte ich wieder erwachen und habe erfahren was geschehen war. Ein Pfeil glatt durch den Hals, ein tödlicher Treffer.
Nur der Leibgarde habe ich mein Leben zu verdanken, die bei mir waren und schnellstens einen Heiltrank auf mich angewendet haben.
Der Unholzgolem ist in den Wald geflüchtet, besiegt von unserem geweihten Kapitän. Er wart nicht noch einmal gesehen.
Der Rondrianer hat ebenfalls sein Duell bestanden, auch wenn mir gesagt wurde das es mehr als knapp war.
Sein Heldenmus, zusammen mit dem Eingreifen vom ersten Maat Ugdan, haben und die mittlere Front gewonnen.
Edle Dame Rommily wurde kreischend und lachend gesehen wie sie brennenden Tod auf die Feinde hat regnen lassen.
Ich fürchte sie hat den Tod ihrer Schwester sehr schwer genommen, ich werde mit ihr reden müssen.
Ritter Yarlan unterdessen hat mich gerächt an dem Scharfschützen, mit ihm werde ich trinken und feiern gehen.

Die folgenden Ereignisse sind für mich wie im Traum vorbei gezogen. Ich habe Boron ins Antlitz geschaut.
Doch hat mich wohl Rahja zurückgezogen, ich schulde ihr noch einige Gebete.
Zeit, Alkohol und feine Damen werden meine Wunden heilen, doch unter den Offizieren gibt es Zwist.
Archon Tyvhon, ehemals Efferdaios, amtierender Kapitän dieser Mannschaft, wird verdächtigt im Bund mit den Niederhöllen zu sein.



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Beitrag von Frostgeneral » 09.01.2018 16:38



das Protokoll folgt noch im Laufe der Zeit,
2018 habe ich neue Thumbnail, einen leicht schmaleren Rahmen, mehr Video-Qualität (ab nächsten Folgen)
Die Geschichte geht unverändert weiter, Kapitel 1 wurde abgeschlossen mit dem nun offenen Verrat des Charyptoroth Paktierers.
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