Die Dunklen Zeiten Aspekt Untot bei Marbo

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Witnix
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Aspekt Untot bei Marbo

Beitrag von Witnix » 21.11.2012 11:30

Ich möchte einmal eure Meinung zum Aspekt "Untot" bei Marbo hören. Unterstützt Marbo damit die Erhebung von Leichen zu gebundenen oder ungebundenen Untoten? Wie sieht es mit Untoten aus die den ursprünglichen Geist oder eine fremde Intelligenz in sich tragen (Yaq-Hay, Tschumbi)?

Könnte man eine Gottheit für einen Nekromatenzirkel (Magier) damit erstellen? Oder würde eine klare Unterscheidung bei der Art der Erhebung vorherrschen?
Dämonologie wird ja von den Kirchen nicht unbedingt verdammt, nur die Paktiererei ist "böse".

Bei uns in der Runde wird die Dämonologie übrigens als gefährliche Wissenschaft angesehen, die aber geduldet ist, aber trotzdem hohe Risiken birgt (wie heutzutage Atomkraft, Gentechnik, ...)

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Re: Aspekt Untot bei Marbo

Beitrag von Torben Bierwirth » 21.11.2012 13:11

Ich würde das vor allem als Auszeichnung für verdiente Akoluthen und kämpferische Priester verstehen, dem Kult auch nach dem eigenen Tod noch dienen zu dürfen. Untote Tempel- und Grabwächter, die an hohen Feiertagen erweckt werden? Stilvoll.

Ob magische Untotenerhebung als gottgefällig betrachtet wird, oder nicht, ist meiner Ansicht nach fraglich. Merkmale sind ja ein reines OT-Konstrukt, so dass Nekromantie nicht zwangsläufig auf die Niederhöllen zurückgeführt werden muss.
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Re: Aspekt Untot bei Marbo

Beitrag von Gorbalad » 21.11.2012 13:30

Ganz so ein reines OT-Konstrukt sind die Merkmale nicht, da sie durchaus aventurisch feststellbare Auswirkungen haben. Die Lernerleichterung ist vielleicht schwierig festzustellen, aber bei Antimagie (wobei in den DZ leider noch der Dämonenbann fehlt, mit dem man klar erkennen könnte, ob der Spruch dämonisch war oder nicht) bzw. Analyse (Oculus oder Analys) sollten sie schon auffallen.

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Re: Aspekt Untot bei Marbo

Beitrag von Witnix » 22.11.2012 15:57

Das mit dem Ehren-Untot hört sich interessant an.
Da hätte man auch ein Ziel auf das man hinarbeiten kann.

Welche Professionen würden sich wohl für einen (kämpferisch angehauchten) Marbo-Geweihten anbieten? Tempelgardist, Grabräuber, Schließer? Oder gar einen Tapasuul der in einem Marboorden die einzige richtige Auslegung des Visar Glaubens sieht (nachdem ihm vorher schlecht mitgespielt wurde von den anderen Wudu)
Zuletzt geändert von Witnix am 22.11.2012 16:02, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Aspekt Untot bei Marbo

Beitrag von Cloudfire » 24.11.2012 14:49

Hi
Ich denke Tempelgardist würde sich ebenso wie fast jeden andere kämpferische Profession anbieten.

Interessanter wird es jedoch bei der Frage mit welcher göttlichen Anrufen Untot erhoben werden. Da die Frage bei uns in der Gruppe auch einmal aufkam, hier unsere Idee:

1.Göttliche Macht binden:
Das klassische Erheben von Untoten, entweder kurzzeitig oder für pKaP auch permanent.

2.Göttlichen Willen erzwingen:
Dämonen wie Nephazz usw. in Tote fahren lassen. Warum göttlicher Wille erzwingen, weil derartige Dämonen nicht zur Domäne des Gottes/der Göttin gehören.

3.Göttliche Essenz kanalisieren:
Wohl eher einen notlösung, aber wohl am stimmigsten um Dämonen/Wesen der eigenen Domäne herbeizurufen bzw. einfahren zu lassen. Denn mit welche göttlichen Anrufung sollten Namenlosegeweihte sonst Dämonen ihre Gottes rufen können usw., außer man schaft eine eigene Anrufen (Göttliche Diener herbeirufen).

Vielleicht helfen dir die Überlegungen weiter.


mfg
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Re: Aspekt Untot bei Marbo

Beitrag von Torben Bierwirth » 24.11.2012 15:20

Göttlichen Willen erzwingen ist meiner Ansicht nach ein reiner "Debuff", der auf Gegenstände angewendet "göttliche Macht binden" entwertet. Dies macht meiner Ansicht nach eher als karmaler Fluch Sinn, wenn das Opfer nach gewaltsamen Tod noch einige Zeit als Untoter auf Dere weilen soll.

Je nach Kult bieten sich am ehesten "göttliche Macht binden" für dämonenfreie Untotenerhebung an, während ich dunkleren Kulten (Brazorag/Namenloser) mittels Essenz kanalisieren tatsächlich eine karmale Dämonenbeschwörung zugestehen würde. Eine noch ungenannte Option ist einen lebendigen Gläubigen mittels "Untod" zu segnen (göttliches Prinzip stärken), so dass dieser nach Tod im Kampf kurzzeitig als Untoter erhoben wird. Könnte gerade bei Tempelgardisten unheimliche Effekte erzeugen.

Gerade bei erstgenannter Variante gefällt mir die Bandbreite von kurzzeitigen Feldritualen mit Skelettarius -artigen Effekten bis hin zur mehrtägigen, ritualisierten Gedenkfeier um ein verstorbenes Mitglied des Ordens wieder zu erheben. Das wäre zudem eine herausragende Erklärung, wieso sich der Erhalt sterblicher Überreste bis in die heutigen aventurischen Totenkulte gehalten hat. :censored:
Zuletzt geändert von Torben Bierwirth am 24.11.2012 15:59, insgesamt 1-mal geändert.
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