[Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Eröffne ein Geschäft oder eine Schenke als Treffpunkt abenteuergeplagter Helden.
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simia
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[Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von simia » 11.11.2013 13:37

Die Sonne taucht aus dem Meer und bringt die Bucht von Al'Anfa zum glänzen. Die ersten Sonnenstrahlen tanzen auf dem Wasser und lassen dieses wie flüssiges Gold wirken.

Es ist noch zur frühen Morgenstunde, doch die Perle im Süden ist bereits erwacht. Nicht dass sie Nachts wirklich schlafen würde, aber während sich bei Einbruch der Dunkelheit die Fuhrwagen und Lastkarren durch die Straßen poltern, schieben sich am Tag die Menschenmassen durch die teils engen Gassen. Bereits jetzt ist es schon gut warm und es verspricht auch heute wieder richtig heiß zu werden.

Schnell macht man der Sänfte Platz, die ihre Bahn durch die Massen von Menschen zieht. Getragen von vier kräftigen Männern ist sie unterwegs zu einem Anwesen am Rande der Stadt. Neben der Sänfte geht ein Leibwächter her, seinen wachsamen Blick stets auf die Menschen und die Häuser um ihn herum gerichtet. Intrigen, Raubüberfälle und Anschläge sind keine Seltenheit. Doch wer sollte schon wissen, dass er wieder da ist. Nach vielen Jahren fern der Heimat war er endlich wieder heimgekehrt. Aufgrund der Probleme bei seiner Abreise hatte er es vorgezogen, aus seiner Wiederkunft eine Überraschung zu machen und besser niemanden einzuweihen. So viel kann sich in den Jahren verändert haben und wer weiß überhaupt, was ihn erwarten würde? Da kam ihm das bevorstehende Fest in den botanischen Gärten der Familie Bonareth gerade recht. Gut, es ist nur eine kleine unbedeutende Seitenlinie, doch ihre alchimistischen Erzeugnisse, die sie in den Werkstätten rund um die botanischen Gärten gewinnen, sind eine wahre Goldgrube und schon weit über die Grenzen Al'Anfas hinaus bekannt. Hier kommen Händler aus allen Herren Länder um die begehrten Mittelchen, seien es nun Duftwässer, edle Lotosfarben aber auch Heiltinkturen und allerlei mehr zu erstehen. Dass die botanischen Gärten dabei nicht nur wunderschön aussehen, sondern zugleich "Anbau" seltener Pflanzen sind, liegt dabei auf der Hand. Besonders erwähnenswert sind auch die Forschungeinrichtungen im großen Turm, in dem neue Rezepturen entwickelt, die Wirkung von exotischen Pflanzen erforscht und getestet werden. Gelegentlich werden auch von hier Expeditionen in den Dschungel unternommen, um neue "Forschungsobjekte" zu finden. Die Anlagen ziehen also auch Gelehrte und Abenteurer gleichermaßen an, doch zu der Villa im hinteren Teil erhält Niemand zutritt, jedenfalls nicht ohne Erlaubnis der Familie.

Das Fest soll am morgigen Tage stattfinden, an dem viele Gäste angekündigt sind. Eine perfekte Gelegenheit für den Mann in der Sänfte sich einmal umzuschauen ohne gleich in die Höhle des Löwen oder besser gesagt in die Intrigen des Silberberges einzutauchen. Eine prächtige Allee führt auf eine Anhöhe, auf welcher die Anlagen liegen. Auf beiden Seiten der blank polierten Straße stehen prächtige Palmen. Nicht mehr weit, dann würden sie einen fantastischen Einlick in die wundervollen Gärten bekommen.

Es wird wärmer und wärmer und den Trägern läuft schon der Schweiß. Die Gruppe um die Sänfte scheinen nicht die einzigen Personen zu sein, denn die Straße ist ebenfalls sehr belebt. Schon von weitem ist der Turm der alchimistischen Werkstätten zu sehen. Bald darauf folgen die Gebäude drum herum. Prächtige Bauten mit vielen großen Fenstern. Die gesamten Gartenanlagen sind durch eine zwei Schritt hohe Mauer gesichert. Die Sänfte durchquert gerade ein Tor und gelang in den Innehof der Werkstätten. Ein großer Platz aus weißem Mamor nimmt sofort jegliche Blicke gefangen. Immer wieder sind in den weißen Platten größere Löcher in denen Palmen stehen und deren Schatten dem Platz eine angenehme Kühle verleihen. Zwei Teiche mit Seerosen lassen bereits erahnen, wie schön die Gärten sein müssen, die hinter den Werkstätten liegen müssen. Auf dem Platz und in den zugänglichen Gebäuden ist schon allerhand los. Diener versuchen edle Parfeume, wohlriechende Seifen, edle Lotosfarben und vieles mehr für ihre Herren zu bekommen. Die Geschäfte haben bereits angefangen. Unter den vielen Beschern stechen aber auch die in schwarze Seide mit einer Lilie darauf abgebildet aus den Massen. Das Familienwappen der Bonareths ist weithin bekannt und wer hier Ärger machen will, bekommt es schnell mit den Wächtern zu tun, deren Waffen nicht so aussehen, als seien es reine Zierobjekte.

Weiter hinten ist ein weiteres offenes Tor zu erkennen, durch das bereits die Pracht der Gartenanlagen zu erspähen ist. Zwei bullige Wächter stehen davor und hindern jeden daran, der hier versucht, sich ungebeten Zutritt zu verschaffen. Trotzdem gibt es genug Leute, die kurz innehalten und einen Blick auf die atemberaubenden Gärten mit den künstlichen Wasserläufen, Teichen und Blumenteppichen werfen. Viele träumen von solch einem Platz, doch nur die reichesten der Reichen, also die Granden können sich je solch eine Anlage bauen.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 11.11.2013 15:33

Consuela patrouilliert neben der Sänfte ihres Herrn. Die junge Waldmenschenfrau ist gerüstet in einer Iryanlederrüstung, an ihrer Seite hängt ein Kurzschwert und auf den Rücken ein Schnitter. Ihre Haare hat die sonst eher zierliche Frau streng zu einem Zopf zusammengebunden, sodass sie im Dienst etwas strenger wirkt. Ihr Blick schweift über die Umgebung und Passanten, schätzt ein und mustert, sucht nach Gefahren, während sie ihren Herrn zu dem Anwesen geleitet.
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lanzelind » 11.11.2013 19:21

Schlanke, sorgfältig manikürte Hände streicheln durch das seidige, cremeweiße Fell der Katze, die es sich zufrieden schnurrend auf seinem Schoß bequem gemacht hat und auch die Lippen des Mittdreißigers umspielt ein zufriedenes Lächeln, während er durch die seidenen Vorhänge, geschützt vor den neugierigen Blicken des einfachen Volkes, das Treiben der Stadt beobachtet, diesem Moloch, in dem Luxus und Leid so nahe beieinander wohnen. Ja, es war gut, wieder in Al'Anfa zu sein. Wahrscheinlich würde es noch einige Fragen bezüglich des Todes seiner Frau geben, aber wirklich nachzuweisen würde man ihm nichts können, da war er sich sicher und hatte zudem genug Zeit verstreichen lassen, dass sich die erste Aufregung wieder gelegt hatte. Immer fielen in Al'anfa fast täglich Menschen irgendwelchen Anschlägen zum Opfer.

In diesem Moment stockt die Sänfte, was ihn etwas unwillig die Stirn runzeln lässt. Leicht schiebt er den Vorhang zur Seite und steckt den Kopf aus der Sänfte: Consuela, was ist da vorne los? Ich habe keine Lust, meine Zeit hier unnötig lange auf der Straße zu verbringen. Sieh zu, dass es irgendwie weiter geht…

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 11.11.2013 20:15

Ja, Excéllencía, ich kümmere mich darum antwortet Consuela ihrem Herrn, verneigt sich und macht sich umgehend daran, dafür zu sorgen, dass der Weg für die Sänfte freigegeben wird. Unzufriedenheit ihres Herrn will sie unbedingt verhindern. Dabei vernachlässigt sie auf keinem Fall ihre Wachsamkeit, ist dies doch eine gefährliche Situation Nach einigen harschen Worten ist dies auch schnell geschehen und die Sänfte kann zügig ihren Weg fortsetzen und erreicht so das Tor. Excellencía, wir sind eingetroffen berichtet sie daraufhin Vittorio.
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lanzelind » 11.11.2013 21:04

Ungeduldig hatten Vittorios Finger auf den Kissen der Sänfte getrommelt, was die Katze zu einem unwilligen Knurren veranlasst hatte, fühlte sie sich doch in ihrem Schönheitsschlaf gestört. Die Ohren leicht angelegt, springt sie von seinem Schoß Geduld, Shantalla, ich hoffe ja auch, dass es gleich weiter geht, Prinzessin meint der Grande, als es auch schon weiter geht und sie das Tor erreichen, wo allerdings die Wachen ihnen erst einmal den Weg versperren. Shantalla allerdings lässt sich davon nicht beeindrucken, sondern springt aus der Sänfte, um in einem unbeobachteten Augenblick zwischen den Beinen der Gardisten ins Innere des Anwesens zu huschen.
Vittorio nickt derweil Consuela zu Sehr gut, wurde ja auch Zeit …

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 11.11.2013 21:11

Wünscht Ihr dass ich euer Kommen melde, Excellencia? fragt Consuela ihren Herrn, als die Sänfte bei den TOrwachen angekommen ist und die Katze schon in den Garten entwischt.
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von simia » 12.11.2013 08:46

Mistvieh entfährt es einem der beiden Torwachen, als er vergeblich versucht nach der Katze zu greifen. Du warst auch schon mal schneller lacht der andere Torwächter. Komm lass, dass ist doch nur eine Katze. Dann richten sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf die Personen vor dem Tor.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lanzelind » 12.11.2013 09:20

Ja, bitte, sei so gut, Consuela meint der Grande derweil zu seiner halbmohischen Leibwächterin und schenkt ihr sogar ein kleines Lächeln, ehe er sich wieder in die Kissen der Sänfte zurückfallen lässt und darauf wartet, dass es weitergeht.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 12.11.2013 10:54

Es ist schon länger her das ich hier war, diese ganze Herumreiserei, aber was tut man nicht alles um seine Lotuskunde zu verbessern und im Hause Bonareth gibt es exellente Alchemisten. Desweiteren muss ich Ausschau nach Abgänger der Universität halten, wir brauchen neue Mitglieder für die Schatten. Dieser verrückte Sohn Nandus dessen Kenntnisse zum absoluten Machtmissbrauch führte, Dämonenknechter, pah. Bedauerlich das so viele Scholaren und Magier ihr Leben im Dienste der Schatten lassen mussten. Ja, bedauerlich, wie gern erinnere ich mich an die junge Adepta zurück, sie füllte nicht nur mein Bett mit Wärme, oh mein Herz, das ich mal Zeit für die Liebe haben sollte, welche eine Ironie.
Der glatzköpfige Mann mit langem, schwarzem Bart nähert sich der Sänfte vor ihm und stützt sich dabei auf seinen langen Magierstab, seine weinrotes Hemd und die schwarze Seidenhose werden von einem langen schwarzen Umhang verdeckt.
Der Weg durch die Menschenmassen ist ihm etwas unangenehm, zu eng und zuviel Schweiß liegt in der Luft, da bemerkt er, dass er seinem Ziel nahe ist. Vor ihm bittet eine Sänfte um Einlass.
"Entschuldigt, ist das die Liegenschaft des Hauses Bonareth?" und fragt eine Leibwächterin die gerade von ihrem Grande Befehle entgegennahm und schaut dabei in Richtung Sänfte "Vortreffliche Qualität, hoher Herr, sind diese Zierleisten etwa aus Mohagonie?"
Zuletzt geändert von Lokwai am 12.11.2013 14:26, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 12.11.2013 12:50

Ja, Excellencia nimmt Consuela Vittorios Befehl entgegen. Sein kleines Lächeln erfreut sie, was dem Herrn auch sicherlich nicht entgeht, auch wenn seine Leibwächterin im Dienst meist um eine regungslose Miene bemüht ist. Sehr schnell führt sie den Befehl aus, meldet ihren Herrn am Tor an und dass er gewillt sei, das Anwesen zu betreten. Der Name Bonareth öffnet dabei leicht, das Tor; sodass sie Vittorio berichten, Excellencia wir können passieren. . Dann tritt offensichtlich ein Magier an sie und die Sänfte heran, höflich antwortet sie ihm Ja, gelehrter Herr, dies ist ein Anwesen der Bonareth. Dann bleibt sie in dessen Nähe und vor allem in der Nähe ihres Herrn und beobachtet den Magier, der anscheinend ein zwangloses Gespräch mit Vittorio beginnt. Ihre Beobachtung ist nicht aufdringlich aber dennoch gründlich, insbesondere achtet die junge Frau auf die Gestik des Magiers.
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 12.11.2013 13:20

"Dann bin ich hier genau richtig." antwortet er kurz ohne den Blick von der Zierleiste der Sänfte zu nehmen. Während der Magier sich nach vorne lehnt, erblickt die Leibwächterin ein Akademiesiegel als er seinen linken Arm auf den Rücken legt. Seine Haltung läßt auf eine ehrliche Neugier schließen.




[OOC: ich gehe davon aus das die leibwächterin dieses Siegel kennt.
http://www.akademiesiegel.de/akademien/mirham.html]

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 13.11.2013 17:39

Mirham also. So wie der Magistro denkt sich Consuela, als sie den Magier mustert. Sie weiß gerade nicht genau, ob ihr Herr auf das Gespräch mit dem Magus wünscht oder doch lieber ungestört das Anwesen möchte. Dennoch war es ja schon recht dreist, Excellencia einfach so von der Seite anzusprechen. Deswegen räuspert sie sich Verzeiht gelehrter Herr, doch wer seid ihr?
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 13.11.2013 17:52

"Ich bin Magister magnus Kordogan von Mirham und ihr?" mit verschränkten Armen hinter dem Rücken wendet er sich der Leibwächterin zu, sie müsste erkennen das er wohl mehr von sich preisgeben würde, aber seine Arroganz ihn etwas daran hindert.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 13.11.2013 17:56

Dann verzeiht mir bitte den Fehler in eurer Titulatur, hochgelehrter Herr Magister, mein Name ist Consuela Katalinya Rahjadés Fontanoya. antwortet Consuela. Die Entschuldigung ist durchaus aufrichtig gemeint, ob sie angenommen ist angesichts der Gegenwart von Dom Bonareth nicht so wichtig.
Zuletzt geändert von Fjolnir Draugertöter Torbrandson am 14.11.2013 03:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lanzelind » 13.11.2013 22:16

Vittorio hatte zunächst die Stirn leicht unwillig gerunzelt, als ihn der Mann einfach so angesprochen hatte, auch, weil der Magier dazu eigentlich gar nicht Gelegenheit hätte haben dürfen und ihn bisher geflissentlich ignoriert. Nun aber bequemt er sich doch dazu und mustert den Magister einmal von Kopf bis Fuß, ehe er ein Lächeln auf seine Lippen zaubert: Darf man erfahren, was ihr auf dem Anwesen meiner Familie wünscht, hochgelehrter Herr? Und ja, ich nehme an, dass es Mohagonie ist …

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 13.11.2013 23:16

Consuela wartet nun, nachdem der Magier die Höflichkeit besessen hat, sich ihrem Herrn vorzustellen, das Gespräch ab und dass Dom Vittorio schließlich befiehlt das Anwesen zu betreten. Auch wenn sie die Umgebung nicht vernachlässigt, beobachtet sie den hochgelehrten Herr genau. Dabei ist sie aber recht diskret.
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lokwai » 15.11.2013 12:31

"Verzeihung angenommen." erwidert er und blickt zum Granden als dieser ihn anspricht. "Dom Bonareth, wie ihr sicher wisst ist die Lotuskunde eines der führenden Forschungsgebiete der Mirhamer Akademie, da euer Haus ein formidabler Kunde ist, wurde ich gebeten eurer Familie einen Besuch abzustatten." dabei verneigt er sich leicht. "Mit wem habe ich die Ehre?" und blickt den jungen Mann an.



[OOC: ich nehme an das es nicht heraldisch aus einen Wappen an der Sänfte etc. hervorgeht, ansonsten würde er ihn erkennen. Da Kordogan vorher verfügbaren Informationen des Hauses studierte.]

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 15.11.2013 18:41

Wir stehen schon viel zu lange hier vor dem Tor. Das gefällt mir nicht. Ob der Magister Excellencia hier binden soll? Möglich wäre es. Der andere Magister aus Mirham hat auch nicht gerade viel Ehrfurcht vor einem Granden AL Anfas gezeigt. Argwöhnisch sucht Consuela die Umgebung ab, ob es weiteren Bedrohungen für Dom Bonareth gibt. Den Magister - zumal er aus Mirham konnte - beobachtet sie weiter ebenso genau. Dass Kordogan ihm verzieht, quittiert sie mit einer höflichen Verneigung, mischt sie aber nicht an das Gespräch ihres Herrn ein. Mirham, ich dachte da beschäftigt man sich mit anderen Dingen und nicht mit Blumen...
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lanzelind » 15.11.2013 19:59

Vittorio dagegen wirkt eigentlich ganz entspannt, von einer gewissen Ungeduld einmal angesehen. Vittorio Bonareth hilft er dem Magister dann weiter, macht eine kleine Pause, um die Reaktion des Magiers abzuschätzen, während sein Blick mit einem feinen Lächeln auf ihm ruht. Ein Blick, der aus irgendeinem Grund, den man zuerst nicht so recht zu benennen weiß, leicht irritierend wirkt, erst bei näherem Hinsehen erkennt man, dass die Augen des Granden verschiedenfarbig sind, das eine von einem satten Braun, das andere von einem intensiven Grün. Vittorio Bonareth - war da nicht vor Kurzem irgend einer dieser typischen alanfanischen Skandale, bei dem dieser Name irgendwie auftauchte? Irgendwas mit einer Karinor?

Mirham, soso … Nun, dann haben wir momentan zumindest wohl das selbe Ziel … Consuela, sei doch so gut und kündige den Magister ebenfalls an, wendet er sich an seine Leibwächterin, dann wieder an Kordogan: Darf ich euch für die letzten Meter einen Platz in meiner Sänfte anbieten, Magister? Vielleicht ein etwas leichtfertiger Vorschlag, andererseits scheint sich der Grande seiner Sache relativ sicher zu sein, während er den Magus abwartend anlächelt.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 15.11.2013 20:32

Consuela ist nicht sonderlich begeistert, dass ihr Herr den fremden Magier in die Sänfte einlädt und sie wegschickt. Dom Bonareth wäre in der Sänfte dem Magus hilflos ausgeliefert. Doch sie ist gehorsam und verneigt sich und unterdrückt ihre Sorge in ihrer Stimme. Wie ihr wünscht, Excellencía, ich werde den hochgelehrten Herrn als euren Begleiter anmelden. und verschwindet rasch, um nach kurzer Zeit zurückzukommen Excellencía, ihr und der hochgelehrte Herr sind angemeldet. Eure Sänfte kann passieren.
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 16.11.2013 17:43

Eine weitere Gestalt schlendert schon in der Umgebung des Tores, Abseits des gewöhnlichen Volkes. Beinahe wirkt es als würde die Gestalt ein wenig lustwandeln, sich das bunte Treiben zu Gemüte führen, dabei aber überaus geschickt Abseits von allem bleiben, so das viele ihn in ihrem Treiben kaum bemerken, er sich dann aber ebenso in Richtung Tor bewegt, selbstbewusst und beiläufig genug als würde er öfters solche Wege gehen, wissend das er dort Einlass findet.


Ein junger Mann von etwa zwanzig Götterläufen dem man an seiner gebräunten Haut und dem etwas dunkleren Teint seine südländisches Herkunft ansieht, rabenschwarzes Haar das schulterlang und mit einem Band geschnürt ist und dunkelbraune Augen gehören dem recht kleinem Mann der etwa 163 Halbfinger klein und recht schmal gebaut ist. Das beinahe jugendlich unschuldig wirkende Gesicht ist ansprechend geformt und irgendwie hat er doch das gewisse Etwas das einen interessant erscheinen lässt. Die fein geschwungenen Lippen, die weißen Zähne wenn er frech lächelt. Sein Garethi ist mit einer Spur Brabaci gewürzt und es ist klar das seine Heimat ebenfalls diese Perle des Südens ist, die herrliche Stadt des Rabengottes.
Stabile und bequeme Stadtkleidung trägt er, bestehend aus einer engen und dunklen Lederhose die seine schmalen Hüften betont, edles Wildleder das sich an seinen Körper schmiegt, ein feines weißes Leinenhemd, stabile Lederschuhe aus dem selben Wildleder, die viel Halt gewähren und dazu passende Lederhandschuhe trägt er sollte man die Gestalt länger erkennen können.
Ungewöhnlich allerdings ist seine mehrlagige Robe mit vielen Falten in denen man einiges verstecken könnte, sowohl in ihr als auch drunter. Breite Stoffstreifen aus verschiedenen Stoffen welche loser wirken, darunter auch feinste Seide.
Mehrere Lagen dünner grauen Leinen vermengt mit ein oder zwei Lagen weißer Seide die dazwischen immer wieder aufblitzt. Verzierungen mit Monsilber sind an gewissen, strategisch platzierten Stellen dem aufmerksamen beobachter durchaus zu erkennen. Jemand der noch aufmerksamer schaut könnte erkennen dass die einzelnen Stoffe der Robe so gefertigt wurden, dass wenn jemand versucht mit Kraft oder Gewalt daran zu reißen, eher einzelne Stoffstücke daraus hervor gleiten und sich wahrscheinlich lösen, ohne das man den Träger so wirklich greifen könnte. Ein stabiler Gürtel mit Gürteltaschen hält die Robe vorne Zusammen, ein silbernes Fuchsamulett und eine ebensolchen Fuchsbrosche lassen keinen Zweifel daran einen der offenen Diener des Fuchgottes vor sich zu haben. Vor allem wenn man die strategischen Mondsilberstickereien entdeckt welche definitiv dem Gott der Füchse, Mungos und Fledermäuse zugeordnet sind.
Eine graue Umhängetasche gehört ebenfalls dazu, ebenso kunstvoll aus mattem Wildleder gefertigt, und hin und wieder erkennt man auch dass seine Gnaden bewaffnet zu sein scheint, was unter dem Robenstoff allerdings nur halbwegs zu erkennen ist. Wahrscheinlich Kurzschwerter, Kurzsäbel oder kleineres, alles was größer ist würde sich deutlich abheben.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 16.11.2013 18:50

Ich wünschte wir wären schon in dem Anwesen, lange Verweilzeiten auf den Zeiten gefallen mir nicht.
Anderen wäre der junge Mann nicht aufgefallen, aber Consuelas scharfen Blick entging der Geweihte nicht. Als er sich dem Anwesen und damit auch der Sänfte ihres Herrn nähert, wird er von ihren Blicken gemustert und als er nah genug herangetreten ist, begrüßt sie den Phexdiener Phex zum Gruße, Euer Gnaden
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 16.11.2013 19:13

Schon ehe er nahe genug heran ist, geht der Blick des Geweihten zu Consuela, fast als hätte er gespürt das sie begonnen hat ihn zu mustern wo andere ihn noch nicht einmal wirklich bemerkt haben. Als er nahe genug heran ist, ja sein Ziel scheint wirklich das Tor zu sein, schenkt er ihr ein freundliches Lächeln. Phex zum Gruße, möge er Eure Wege bescheinen. Grüßt er zurück, wünscht er ihr. Phex zum Gruß hochgelehrter Herr. Grüßt er auch den Magier der dabei steht, welcher alt genug wirkt um diesen Rang schon zu bekleiden. Und wenn nicht, es schadet nie in so einem Fall zu hoch zu greifen.
Sollte die Sänfte geschlossen sein grüßt er dort nicht um die Privatsphäre zu respektieren, oder den Stand damit der oder diejenige welche in ihr sind sich ihm entweder zuwenden können oder es auch lassen. Sollte es eine offene Sänfte sein, grüßt er auch dort freundlich mit dem Namen seines Gottes. Selbst falls er hier mit seinen 163 Habfingern der Kleinste sein sollte, bei Mohastämmigen wie der Dame ist das ja auch immer die Frage ob es so ist, so scheint ihn das nicht im Mindesten zu stören. Man gewöhnt sich wohl irgendwann daran.

OOC: Ich gehe auch mal von einer anonymen Sänfte aus, also ohne Wappen oder ähnliches, da es wohl bisher der Konsens war.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 17.11.2013 14:57

Oh, habt Dank, Euer Gnaden. Liege ich richtig, dass Ihr das Anwesen der Bonareth besuchen wollt? antwortet Consuela dem Geweihten; während sie insgeheim darauf wartet, dass die Sänfte endlich das Anwesen betritt - dann müsste sie sich weniger Sorgen als Leibwächterin um die Sichereit machen - etwas zumindest und sie könnte endlich sie den schönen Garten anschauen; denn Consuela liebt Gärten und Blumen.
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 17.11.2013 16:43

Damit liegt ihr durchaus richtig. Ich bin schon sehr darauf gespannt. Gibt seine Gnaden freundlich zurück. Die botanischen Gärten sind ein wahres Paradies auf Dere. Und ebenso gewinnbringend und kostbar. Nur das all dies auf dem Rücken unzähliger Sklaven und ihrem Leben erbaut wurde. Eine Schande......
Aus einer, irgendeiner, der vielen Lagen seiner Robe zieht er darauf ein Schreiben heraus, welches mit dem Siegel der Bonareth versehen ist, begibt sich zu einem der Wächtern und zeigt es diesem und beredet leise etwas, grinst leicht als dieser ihm zunickt, es zurückreicht und steckt es dann wieder zurück und begibt sich zurück zu den anderen Wartenden bei der Sänfte, nachdem er sein Kommen somit angekündigt hat. Ganz offensichtlich nicht unerwartet sondern sogar mit Schreiben.

OOC Fjolnir: Mach mal eine Probe auf Sinnesschärfe, Sicht, damit ich weiß was sie so an eventuellen Waffen entdecken könnte.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 17.11.2013 18:06

Man musste schon sehr genau hinsehen, um die Waffen unter der Robe des Phexdieners zu erkennen. Zu gut waren sie verhüllt und fast hätte auch Consuela sie übersehen. Aber auf ihre guten Augen waren meist Verlass. Als der Geweihte nach seiner Anmeldung zurückkommt, spricht Consuela ihn mit einem charmanten Lächeln an. Oh gewiss, Euer Gnaden. Die botantischen Gärten sind wahrlich ein schöner Ort und dann auch wohl der Rahja, dem Phex und der Tsa zum Wohlgefallen und dann meint sie etwas leiser und diskreter und mit einem Lächeln zu Quin sodass ich glaube, dass Euer Gnaden an einem solch schönen wie friedvollen Ort weder Kurzschwerter, noch Dolch noch Gürtelmesser benötigen werden.
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 17.11.2013 18:23

Gewiss, und sicherlich ebenso der Herrin Hesinde. Ein sehr göttergefälliger Ort. Pflichtet er ihr bei, als sie ihn dann so höflich dieskret auf seine Bewaffnung anspricht legt sich ein leicht amüsierter aber durchaus auch anerkennender Zug auf seine Züge, amüsiert scheinen seine Augen kurz aufzublitzen. Beeindruckend, ihr müsst wirklich über scharfe Sinne zu verfügen. Vielen wäre allerhöchsten ein Teil davon aufgefallen. Lobt er sie, für ihre bewiesene Aufmerksamkeit und wird dabei ebenfalls etwas leiser, grinst dabei sogar leicht. Aber wisst ihr. Ich komme aus der Stadt. Und nach Stadtgesetz ist jeder der das Risiko eingeht sich unter dem gemeinen Volk zu bewegen dazu angehalten adäquat auf seine persönliche Sicherheit zu achten. Und da ich wie offenkundig, zu Fuß unterwegs bin und keine Leibwächter dabei habe, ohne Begleitschutz unterwegs bin muss ich natürlich so dafür sorgen dass ich auf meine Sicherheit achte und Vorkehrungen treffe. In diesen Zeiten schützt nicht einmal der Umstand der Geweihtenschaft vor allem. Bietet er ihr auch direkt eine passende Erklärung, breitet dabei leicht die Arme aus. Vor allem hier nicht, nicht in dieser Pestbeule.

Kurz zieht er auch wieder das Schreiben heraus, liest noch einmal einen Absatz nach. Ah ja. Hier steht zudem, dass es mir gestattet ist nach Belieben, einen Leibdiener oder Leibwächter meiner Wahl für mein persönliches Wohl bei dem Besuch an meiner Seite zu haben.
Nun, ich gebe zu dass so etwas üblicherweise repräsentativen Zwecken dient....
Von wegen, selbst Bruder und Schwester würden sich hier gegenseitig meucheln, aber so etwas erwähnt man ja nicht. Aber ich schätze meine Unabhängigkeit und gestatte mir, nach meinem Belieben, die Funktion meiner eigenen Bedeckung zu übernehmen und im Zweifel auch in Anspruch zu nehmen, da ich eben hier nicht damit rechne dass ich weitere benötige. Immerhin beweist ja auch ihr gerade, dass durchaus noch andere Personen nicht darauf verzichten.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Lorinbas » 17.11.2013 19:34

Eine weitere Person bewegt sich auf das Tor zu. Der Mann ist durch seine stattliche Größe von gut 1 Schritt 90 und durch seine militärisch anmutende Aufmachung klar in dem Gewirr der Gestalten, welche sich vor dem Tor tummeln, zu erkennen. Wie ein Mann hoher Geburt, was er nach seinem restlichen Aussehen auch zu sein scheint, drängt er sich durch die Menge und stößt einige Passanten einfache achtlos und recht grob zur Seite falls sie ihm auch nur irgendwie im Weg zu stehen scheinen.

Das Gesicht des Mannes mittelländischer Abstammung ist kantig und grob auch scheint es von Narben in verschiedensten Größen und Formen geziert zu sein. Wer ein wenig genau hinsieht kann eine Narbe ausmachen welche aussieht er wäre der Träger an die falsche Seite eines Jaguars oder einer anderen Bestie des Urwaldes geraten. Sein rotes Haar ist kurz und liegt an dem länglichen Kopf an sein Bart ist kurz und macht einen wohlgepflegten Eindruck.

Der Mann trägt trotz seines Aufenthalts mitten auf den Straßen, oder vielleicht genau deswegen, eine leichte Platte, sowie aus Stahl gefertigte Armschien. Beides Platte und Schien sind geschwärzt. Auf seinen Armschienen können jene, die von den Göttern mit guten Augen gesegnet wurden, zwei Wappen erkennen, das erste ist ein silberner Rabenkopf und das zweite das Wappen der Familie Kugres.
Auch der Rest seiner Kleidung ist schwarz oder in sehr dunklen Tönen gehalten. Seine Füße sitzen fest in dunklen Lederstiefeln und seine beiden Hände sind von zwei schwarzen Handschuhen verborgen. Wen man den Mittelländer so betrachtet könnt man sich wundern ober in dieser schwarzen Aufmachung nicht schwitze aber ihm ist nichts anzusehen. An seinem Gürtel baumelt ein Rabenschnabel. Alles in allem erscheint er viel zu stark Gerüstet für eine Straße aber ihn selbst scheint es nicht zu stören.
Zuletzt geändert von Lorinbas am 17.11.2013 21:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 17.11.2013 19:52

Quins Lob schmeichelt der jungen Leibwächterin durchaus. Ja, ich freue mich auch schon sehr auf den Garten und die schönen Blumen antwortet die sie schon fast schwärmerisch Doch sagt, Euer Gnaden, inwiefern ist der Garten denn auch der Herrin HEsinde zum Wohlgefallen? Doch verzeiht mir meine Unhöflichkeit, Euer Gnaden. Ich vergaß mich vorzustellen: Consuela Katalinya Rajadés Fontanoya, Guardaspalda. Dann spricht sie weiter mit ihm über das diskrete Thema Nun, ich hatte nie bezweifelt, dass Euer Gnaden das Recht besitzt Waffen zu tragen. Und letztlich liegt es ja in der Hand der Hausherren, ob sie Waffen oder bewaffnete Träger zulassen. Ist ja nicht meine Angelenheit, solang Seine Gnaden meinen Herren nicht bedroht. Aber er soll ruhig wissen, dass ich weiß, dass er Waffen trägt. Und da ihr ohnehin mit Eurer Einladung die Erlaubnis mit euch führt, liegt es ja wirklich in eurem Ermessen, ob ihr eure Waffen tragt oder am Tor abgebt. Als dann die gerüstete Herr aus dem Hause Kugres erscheint, bemerkt sie mit einem Lächeln Ohnehin, werdet wohl nicht der einzigte hohe Herr sein, der in einem friedlichen Garten gedenkt. gerüstet zu sein. Dom Kugres zeigt es nur wesentlich offener
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Re: [Al'Anfa] Die Meister der Improvisation

Beitrag von Farmelon » 17.11.2013 20:14

Nun, Hesinde ist gemeinhin auch als Schirmherrin der Alchemie bekannt. Dementsprechend sind einige der Verwendungszwecke der Gärten ihr sehr gefällig. Klärt seine Gnaden auf, ohne dabei belehrend zu wirken. Als sie sich dann doch noch vorstellt nickt er leicht. Quintilian Nostromo Rahjamo Nirrano Stellt er sich im Gegenzug vor, schmunzelt kurz über den Umstand das sie beide die Herrin Rahja im Namen tragen. Durchaus zu recht. Ja, Nirrano. Eventuell ein Name der einem etwas sagen könnte.
Dann senkt auch er wieder die Stimme ein wenig. ganz genau. Aber ich bin ehrlich beeindruckt, was Euch alles aufgefallen ist. Wiederholt er sein Lob, grinst leicht bei ihrer weiteren Bemerkung und nickt zustimmend. Da habt ihr vollkommen recht. Neben eindrucksvollem Auftritt bin ich doch geradezu nebensächlich. Wahrscheinlich aus ähnlichen Gründen, er scheint ebenfalls zu Fuß gekommen zu sein. Oder er ist dienstlich hier.

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