Abenteuerwettbewerb: Satinavs Zwinkern

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Abenteuerwettbewerb: Satinavs Zwinkern

Beitrag von Jadoran » 16.08.2017 09:33

Für mich steht vor allem die Frage im Vordergrund: Warum?
Ich bin zwar auch langsam in dem Alter, wo ich meine, dass die Jugend zu sehr verwöhnt wird und zuwenig Kopfnüsse bekommt, aber so ganz glaube ich nicht daran. Ich kenne hier ja im Forum durchaus einige kreative Köpfe und lese jeden Tag eure Beiträge, und daher frage ich einfach mal: Woran lag es, dass ihr euch nicht angesprochen gefühlt habt?
Zuletzt geändert von Jadoran am 16.08.2017 09:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Desiderius Findeisen » 16.08.2017 09:36

Vielleicht war es für ein DSA5 Wettbewerb noch zu früh. :grübeln:
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Beitrag von Zornbold » 16.08.2017 09:44

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
16.08.2017 09:36
Vielleicht war es für ein DSA5 Wettbewerb noch zu früh. :grübeln:
13500 Klicks allein in diesem Thread, dazu Nandurion & soziale Medien. Also von der Reichweite her ist eine Einsendung so nicht zu erklären.

DSA5 gibt es seit ziemlich genau 2 Jahren? Zu früh? Ne, das glaube ich auch nicht.

Ich halte da meine Generationstheorie für plausibel, die besagt das die heutige Spielerschaft einfach lieber konsumiert, anstatt etwas beizutragen. Das betrifft ja nicht nur diesen Wettbewerb. Schau dir die ganzen Fanprojekte an. Neue gibt es recht wenige, die alten die noch laufen und gepflegt werden, sind von Spielern geschaffen, die aus der guten alten Zeit stammen :)

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Beitrag von Eadee » 16.08.2017 10:52

Nunja, meine Ausrede kennt ihr bereits. Ärgert mich ja auch dass das Abenteuer halbfertig herumliegt aber ich kann es mir schlicht nicht erlauben vor meinen Prüfungen Stunden ins finetuning und Layout zu stecken.

Aber ja, ich denke für DSA 4 hätten sich noch eine Hand voll mehr Interessenten gefunden, allerdings wie du auch vermutest eben Interessenten höherer Semester.
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Beitrag von die Galante » 16.08.2017 11:40

Hab ich das richtig verstanden: der einzige Teilnehmer hat jetzt nicht automatisch den ersten Platz gemacht???

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Beitrag von Jadoran » 16.08.2017 11:57

Das schon, aber wir Juroren sind aufgefordert, es trotzdem so zu bewerten, als gäbe es Konkurrenten. Es dreht sich also um die Punkte, und die Autoren haben sich ja ein Feedback verdient.

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Beitrag von Zornbold » 16.08.2017 11:58

Normalerweise würde es gar nichts geben, da 1 Einsendung = kein Wettbwerb. Wir wollen den, der sich bemüht hat aber auch nicht einfach so im regen stehen lassen :)

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Beitrag von die Galante » 16.08.2017 12:54

Ah, Ok, alles verstanden! :)
Netter Zug von Euch! :)

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Beitrag von Desiderius Findeisen » 16.08.2017 13:55

Zornbold hat geschrieben:
16.08.2017 09:44
Desiderius Findeisen hat geschrieben:
16.08.2017 09:36
Vielleicht war es für ein DSA5 Wettbewerb noch zu früh. :grübeln:
13500 Klicks allein in diesem Thread, dazu Nandurion & soziale Medien. Also von der Reichweite her ist eine Einsendung so nicht zu erklären.

DSA5 gibt es seit ziemlich genau 2 Jahren? Zu früh? Ne, das glaube ich auch nicht.

Ich halte da meine Generationstheorie für plausibel, die besagt das die heutige Spielerschaft einfach lieber konsumiert, anstatt etwas beizutragen. Das betrifft ja nicht nur diesen Wettbewerb. Schau dir die ganzen Fanprojekte an. Neue gibt es recht wenige, die alten die noch laufen und gepflegt werden, sind von Spielern geschaffen, die aus der guten alten Zeit stammen :)
Ich meinte nicht zu früh in dem Sinne, dass nicht viele Leute DSA 5 kennen, sondern vielleicht noch nicht so tief in den Regeln sind um ein "regelfestes" Abenteuer zu basteln (genauere Magieregeln sind ja auch noch nicht so lange draußen).
Aber wenn dir vergleichbares Desinteresse auch bei anderen Dingen auffällt mag deine Theorie eher passen ;)
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Beitrag von Carragen » 16.08.2017 13:57

Ich als jemand der schon bei einigen Abenteuerwettbewerben, inklusive dem letzten von diesem Forum ausgerichteten, mitgemacht habe, will einmal meine Beweggründe darlegen, warum ich bei Satinavs Zwinkern nicht mitgemacht habe. Das sind zwar nur meine einzelnen, subjektiven Gründe, aber vielleicht können die Veranstalter ja doch etwas daraus ziehen.

Für mich war die Einschränkung auf DSA5 das Hauptkriterium, nicht mitzumachen. Ich kenne und bespiele das Regelsystem nicht und wollte mich nicht wegen eines Wettbewerbes da reinarbeiten.
An die Generationentheorie glaube ich nicht, da der 5 Jahre, 5 Seiten Wettbewerb vor 3 Jahren noch 20 Einsendungen hatte und beim One Page Contest dieses Jahr ebenfalls DSA Content eingereicht wurde. Wenn man Umfragen hier betrachtet, dann nutzen nur 6% das DSA5 Regelwerk. Da muss man doch damit rechnen, dass es einen Einbruch gibt.

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Beitrag von Heldi » 16.08.2017 14:27

An die Generationenthese glaube ich auch nicht. Was ich aber erwägenswert finde, ist, dass der Kontakt zwischen Verlag und Szene in den letzten Jahren dazu geführt hat. Das ist ja auch schon von anderen ins Feld geführt worden.

Hat die "Professionalisierung" des Verlages und seines Verhältnisses zu den Kunden dazu geführt, dass die Szene eigene Aktivitäten zurück stellt? Da wäre es interessant zu prüfen, ob das in anderen Bereichen auch so ist. Ich bin da in der Nerd-Szene nicht so aktiv, kann aber etwa aus dem Schiedsrichterwesen (Sport, Basketball) berichten, dass es dort Probleme mit dem Ehrenamt gibt. Ist jetzt aber mit DSA-Projekten kaum oder nur halbwegs vergleichbar, glaube ich.

Und selbst wenn man eine verkümmerte Szene auch in anderen Bereichen findet, stellt sich immer noch die Frage, ob da nicht auch marktwirtschaftliche Entwicklungen hinter stecken: Die Verkaufszahlen sollen ja ganz toll sein. Wenn es weniger Szene-Material gibt, greifen die Leute vielleicht vermehrt zu offiziellen Publikationen.

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Beitrag von Alara » 16.08.2017 17:34

Mich hat die Ausschreibung sehr angesprochen. Deshalb habe ich mich mit DSA5 auseinandergestezt, hab mir das Grundregelwerk ausgeliehen, Videos und Forenbeiträge konsumiert etc. aber letztendlich liegt es für mich ganz klar am neuen System. Ein Gutes Abenteuer sollte in allen DSA-Systemen spielbar sein, denn die Geschichte ist ja als solche erstmal unabhängig von irgendwelchen Regeln. Ich passe auch manchmal DSA3-Abenteuer für meine Gruppe an und ich denke und hoffe, weiter DSA4.1 spielen zu können mit offiziellen DSA5-Abenteuern. Es war gut, sich damit zu befassen, also bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nicht gegen DSA5 wettern! Es spricht nur eben eine andere Zielgruppe an als DSA4 und ich vermute, die Leute, die sonst teilnehmen, gehören überwiegend der DSA4.1-Ziegruppe an. (Mir perönlich ist das neue System zu amerikanisch, zu DnD. Als Grafiker in der Spielebranche muss ich noch kurz loswerden, dass das Design von DSA5 wirklich sehr enttäuschend ist, was Lesbarkeit und Stimmung angeht, wirkt auch viel billiger, liebloser und amerikanischer.) Und nur weil etwas "schon seit 2 Jahren" draußen ist, heißt das nicht, dass man sich gleich draufstürzt. Erst recht nicht, wenn man bisher sehr zufrieden war mit dem, was man hat. Das ist ein Prozess, der dauert nunmal. Rollenspieler sind eine recht konervative Zielgruppe. DSA5 wird hauptsächlich System-Neulinge ansprechen und diejenigen, denen DSA4 zu komplex war. Wenn ich ein Regal voll DSA4-Regelwerke habe, dann brauche ich einen Anreiz umzusteigen. Da reichen neue Abenteuer (die man ja auf DSA4 ummünzen kann) nicht aus.
Abschließend möchte ich noch danken, dass mit der einen Einsendung laut Zornbold so wertschätzend umgegangen wird und die Mühe nicht umsonst war. Das ist der Geist, den man sich in der Community wünscht und auch schätzt :)

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Beitrag von Sumaro » 16.08.2017 18:00

Vielleicht sind 70 € als Hauptpreis, gebunden an ein Buch, welches man gar nicht haben will sondern sich beispielsweise deutlich günstiger als pdf kauft, einfach kein Anreiz extra ein Abenteuer zu schreiben, wenn man dieses Abenteuer auch direkt und mit Aussicht auf mehr Geld direkt ins Scriptorium stellen kann. Rechnet man sich eher einen Gutschein von 10 Dollar aus, dann hat man das ja schnell mal mit einem eigenen Abenteuer in 10 Käufen für jeweisl 1 € drin.

Selbst wenn einem also das System liegt, dann wäre es doch vermutlich attraktiver sich direkt mit einer guten Idee ans Scriptorium zu wenden.

Man könnte natürlich auch einmal beobachten, wie das Verhalten bei anderen Wettbewerben ist, wäre interessant zu wissen, ob die woanders funktionieren. Vielleicht ist das Modell einfach ausgelaufen.
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Beitrag von Assaltaro » 16.08.2017 18:06

Ich glaube nicht, dass die meisten an Wettbewerben wegen den Preisen mitgemacht haben oder nicht nur. Ich sehe so etwas eher als Test wie gut meine Ideen denn sind und ähnliches. Immerhin gab es bei dem Archetypen Wettebewerb von Ilaris gar keine Preise und es kamen viele Einsendungen.

Womöglich gibt es aber auch wirklich noch nicht genug DSA5 Spieler, die erfahren genug sind ein Abenteuer zu schreiben. Ich spiele ja meist eher auf der Drachenzwinge und da sind der Großteil der DSA5 Spieler eben wirklich komplette Anfänger in Aventurien. Nur können wir keinen DSA4 Wettbewerb mehr veranstalten, denn dann gäbe es gar keine Preise mehr und würde die neue Edition noch weiter ablehnen.
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Sumaro
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Beitrag von Sumaro » 16.08.2017 18:14

Ja, aber Archetypen sind ja auch was GANZ anderes als ein Abenteuer zu schreiben. Den Aufwand betreibe ich ja vor allem auch dann, wenn ich gerne selbst mit den neuen Regeln spielen will. Ein ganzes AB zu schreiben, das man eben auch deutlich lukrativer publizieren könnte, ist da doch eine ganz andere Nummer. Also ich glaube die Motivation ist deutlich unterschiedlich.
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Beitrag von WeZwanzig » 16.08.2017 18:58

Ich hätte gerne mitgemacht, bei mir war lediglich das Problem, dass das Abenteuer in eine extrem stressige Zeit gefallen ist. Ich saß die letzen drei Monate beinah täglich an meiner Bachelor-Arbeit, und musste mich in Sachen DSA stark zurückziehen. Ich hatte sogar eine grobe Idee gehabt, aber diese auch nur ein bisschen auszuarbeiten, oder gar zu verschriftlichen, dazu hatte ich leider keine Zeit. :cry: Am System wäre es für mich denke ich nicht gescheitert.
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Beitrag von Olvir Albruch » 16.08.2017 20:44

Heldi hat geschrieben:
16.08.2017 14:27
An die Generationenthese glaube ich auch nicht.

[...]

Und selbst wenn man eine verkümmerte Szene auch in anderen Bereichen findet, stellt sich immer noch die Frage, ob da nicht auch marktwirtschaftliche Entwicklungen hinter stecken: Die Verkaufszahlen sollen ja ganz toll sein. Wenn es weniger Szene-Material gibt, greifen die Leute vielleicht vermehrt zu offiziellen Publikationen.
Ich halte diese Generationenthese nicht für so abwegig und würde den zweiten Teil obigen Zitats eher umdrehen: Weil es vermehrt offizielle Materialien gibt, wird weniger selber gemacht. Das ist aber ein, wie ich finde, genereller Trend.

Was muss man denn heutzutage noch selber machen? Nehmen wir das Beispiel Musik: Früher haben wir CDs gebrannt und stundenlang Musikalben via 56k Modem aus dem Internet geladen (natürlich nur legal!). Kurz nach meinem Führerschein habe ich mir fürs Auto sogar noch Musik auf Audiokassette aufgenommen! Heute kann man problemlos alles streamen und muss sich um nichts kümmern...

Eine ähnliche Entwicklung ist das mMn auch im Rollenspielbereich - nichtzuletzt dank der Fülle an offiziellen Materialien, aber auch inoffiziellen Quellen wie Wiki und div. Spielhilfen oder Forenthreads gibt es kaum mehr Notwendigkeit, irgendetwas selber zu machen; egal was man braucht, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es schon existiert.

Persönlich bin ich mir auch nicht sicher, ob man der "faulen Community" daraus zwingend einen Vorwurf machen sollte. Ist es nicht vielleicht sogar ein positives Zeichen, wenn die Fülle an existenten Materialien derart (qualitativ) ausreichend ist, dass kein Bedarf mehr an den ganz großen Fan-Projekten ist?

MfG,
Olvir Albruch
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Beitrag von Cherrie » 16.08.2017 20:55

Ich persönlich habe auch schon an etlichen kleineren Wettbewerben in ähnlichen Foren teilgenommen, aber die Anforderungen hier waren mir eindeutig VIEL zu hoch.

Mich in ein komplettes Regelwerk einarbeiten was ich noch nicht beherrsche, dauert Wochen oder Monate.
Ein gutes, stimmiges und logisches (Kurz-)Abenteuer zu entwerfen dauert viel Zeit.
Dazu noch Archetypen nach einem Regelwerk zu basteln was ich wie gesagt nicht kenne.
Design, Karten, Layout usw., alles hübsch grafisch aufgearbeitet.

In meinen Augen las sich das so, als wollt ihr ein PERFEKTES Spiel haben, ein Abenteuer, was man sonst im Laden für 10-20 Euro kauft und wo Leute wochen- und monatelang dran gearbeitet haben. Es gibt Menschen die das beruflich machen oder wenigstens für Geld zum Leben. Aber von Hobby-Foristen zu erwarten, dass sie für einen Wettbewerb ein komplettes Spiel mit allem Schnickschnack und Grafik entwerfen, was man direkt zur Druckerei schicken und verkaufen kann, empfinde ICH (!) als deutlichst übertrieben. Wenn DSA mein "Lebensinhalt" ist und ich mich eh 10h am Tag damit beschäftige, na ja, meinetwegen. Dann kann ich sowas machen. Die allermeisten Arbeitnehmer arbeiten 40h die Woche, haben dann Familie und andere Verpflichtungen, da erzähle ich kaum jemanden etwas Neues. Mich dann mal rasch 200 Stunden mit einem Wettbewerb zu beschäftigen halte ich für unrealistisch.

Ich hatte bereits bei den ersten Antworten nach Ankündigung das Gefühl, Leute überlegen, welches alte Kurzabenteuer sie noch im Schrank haben, es leicht aufpimpen können um es einzureichen. Aber selbst das war ja allen (außer einem) zu viel Aufwand.

Kurzum: Ich finde Wettbewerbe von Zeit zu Zeit echt unterhaltsam. Aber ICH täte sie sehr viel einfacher halten. So in der Art von "Schreibe eine 1-4seitige Fantasie-Kurzgeschichte" oder "Bastel einen total spannenden Charakter". Wenn ihr Dinge verlangt, die man in 1-5 Stunden schaffen kann, machen auch mehr Leute mit. Verlangt ihr eine ARBEITSLEISTUNG ähnlich wie mein Chef es jeden Monat tut, dann sinkt mein Teilnahmeinteresse sehr schnell auf Null. Oder ich will 5.000,- Euro dafür haben.


PS: Nein, ich halte mich nicht für ein Konsum-Kiddy, das nur nimmt, nimmt, nimmt. Ich gebe hier sehr viel meiner Fantasie, Kreativität und Freizeit, für alle die meine Forenspiele lesen. Freiwillig und gratis. Geben und Nehmen. Aber ich weigere mich als asozialer Depp abgestempelt werden, weil ich nicht bereit bin, zig Dutzend Stunden für eine perfekte Arbeitsleistung zu erbringen, die in meinen Augen viel zu übertrieben eingefordert wurde.

PPS: Euer Forum, ihr dürft machen was ihr wollt und jeden Wettbewerb so ausschreiben, wie ihr wollt. Aber dann macht bitte nicht die User an, die eine andere Meinung dazu haben. Denn genau so kam es eben rüber: "Alles faule Säcke hier, wir Admins reißen uns den Arsch auf und ihr gebt nichts zurück. Gesockse!" So habe ich das hier eben verstanden. Und nein, das ist NICHT in Ordnung.

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Marty mcFly
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Beitrag von Marty mcFly » 16.08.2017 22:10

Olvir Albruch hat geschrieben:
16.08.2017 20:44
Nehmen wir das Beispiel Musik: Früher haben wir CDs gebrannt und stundenlang Musikalben via 56k Modem aus dem Internet geladen (natürlich nur legal!). Kurz nach meinem Führerschein habe ich mir fürs Auto sogar noch Musik auf Audiokassette aufgenommen! Heute kann man problemlos alles streamen und muss sich um nichts kümmern...
Ich hätte ja gesagt: Früher haben wir noch selber Musik gemacht, heute wird Musik bloß noch konsumiert ^^

Jadoran
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Beitrag von Jadoran » 16.08.2017 22:26

Cherrie hat geschrieben:
16.08.2017 20:55
In meinen Augen las sich das so, als wollt ihr ein PERFEKTES Spiel haben,
Das kann ich durchaus nachvollziehen. Ich habe auch schon selbst - von 1 bis X-1 plaziert - an diversen Wettbewerben teilgenommen, und muss zugeben: An jedem Abenteuer habe ich sehr lange geschrieben, und am besten platziert habe ich mit Abenteuern, die ich mehrfach probeleiten konnte, und die viele Manntage an Schreib"arbeit" erfordert haben. Für mich war es bei Wettbewerben immer am wichtigsten, fundiertes Feedback von Leuten zu kriegen, die vom Fach sind. Sonst hat man als "Jury" nur seine Runde(n) oder Freunde, die mit dem Hobby eigentlich nichts anfangen können.
Auch wichtig war für mich immer, mich an einer Anforderung zu messen, ansattt nur der Selbstdiziplin zu folgen, Abenteuer also komplett auszuarbeiten. Andererseits habe ich das nicht als Arbeit empfunden, und einen Wettbewerb eher als Chance gesehen, meine Kreativität dem Urteil der Öffentlichkeit zu unterwerfen. Vielleicht wollten wir hier einfach zu viel, das kann sein. Deswegen fragen wir, um das heraus zu finden.
Der Verlag sponsert Wettbewerbe, um auf kreative Talente aufmerksam zu werden, das ist so ziemlich der einzige Grund, der mir als Laie dazu einfällt. Insofern eigentlich eine Win-Win SItuation, es ist ja nicht so, als ob der Verlag (oder irgendwer sonst) mit der kreativen Leistung der Wettbwerber Gewinn macht. (Und nein, ich wurde noch nicht auf Knien angefleht, Abenteuer für U. zu schreiben :lol: )

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Beitrag von Alara » 17.08.2017 09:47

Mich hätte ja brennend interessiert, wie die Einsendungen ausgesehen hätten, wenn es einen Bonus gegeben hätte für DSA5-Kompatibilität anstatt es als Bedingung auszuschreiben. Das hätte sicher auch dem Verlag Erkenntnisse über die Community eingebracht. Nur so als Hint für den nächsten Schreibwettbewerb. ;) Innerhalb mehrerer Ausschreibungen wäre dann ersichtlich, ob immer mehr DSA5-Abenteuer eingereicht werden und mit welcher Geschwindigkeit sich die Community mit dem neuen System anfreundet. Dann würden auch nicht so viele Leute vor den Hürden und Anforderungen kapitulieren, im Gegenteil, sie hätten einen Anreiz, sich mit DSA5 zu beschäftigen, denn sie tun es freiwillig und sind nicht dazu gezwungen. Angebote stellen Anreize dar, während Verbote abschrecken.

Und noch ein kleiner Wunsch von mir an die Jury: Wenn ihr Punkte für Layout und Design vergebt, dann lasst bitte, bitte PDFs zu! Word und Open Office sind keine Layoutprogramme. Man weiß nie, wie es aussieht, wenn man es in dem einen Programm erstellt und im anderen öffnet! Manchmal reicht schon eine andere Version desselben Programms aus und alles ist verschoben oder die letzte Seite wird bei ungerader Seitenanzahl nicht angezeigt. Eine PDF sieht immer gleich aus, in jedem Programm. (Docs, TXT etc. können ja zusätlich gwünscht werden.)

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Beitrag von Zornbold » 17.08.2017 09:57

Cherrie hat geschrieben:
16.08.2017 20:55
aber die Anforderungen hier waren mir eindeutig VIEL zu hoch.
Also - Anforderung ein Kurzabenteuer zu schreiben, mit freier Themenwahl zu hoch, ok. Ein paar Chars mit einer automatischen Datei zu erstellen zu hoch, ok. Regeln, die es gratis im Netz gibt bei Bedarf zu hoch, ok.
Evtl sind DSA Abenteuerwettbewerbe dann einfach nichts für dich, ist ja nicht schlimn, aber hier von zu hohen Anforderungen zu palavern - naja ich weiß ja nicht.

Zu deinem PS.: LOL. So langsam glaube ich doch an das 4-Ohren Modell (Ja und nun google schön).
Alara hat geschrieben:
17.08.2017 09:47
wenn es einen Bonus gegeben hätte für DSA5-Kompatibilität anstatt es als Bedingung auszuschreiben.
Das hatte ich zu Beginn des Threads schon mal beantwortet. Es ist in solchen Wettbewerben seit es DSA und eben solche Wettbewerbe gibt üblich, immer das aktuellste Regelmodell zu nehmen. Aus Verlagssicht ja auch verständlich, als Sponsor will man ja seine neuen Produkte unters Volk bringen und nicht die Restposten :)

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Beitrag von Jadoran » 17.08.2017 10:56

@Alara Beim Layout sind uns Juroren keine Vorgaben gemacht worden, das ganze wie eine Masterarbeit zu bewerten. Ich etwa habe keine Abzüge für "Schusterjungen" etc. getätigt. Es dreht sich eher um Essentials wie Inhaltsverzeichnis, einigermassen handelsübliches Schriftbild, nicht zu viele Rechtschreibfehler, Seitenzahlen etc. Das sind leicht verdiente 5 Punkte, wenn man nicht nur im Twitterstil zu schreiben gelernt hat. Die 10 Punkte für die Story sind viel schwerer zu kriegen.

Zur Unterstützungs Zornbolds / DSA5 muss ich sagen: In meinem Realberuf habe ich einige Erfahrung im Kaufmännischen, und das Schwerste im Geschäftsleben ist immer der "Markteinstieg/Marktzugang". Vom Verlag gesponserte Wettbewerbe geben Teilnehmern die Chance dazu, viel direkter als es etwa ein FAB tut. Insofern ist das für Hobbyschreiber und -zeichner, die gerne einen größeren Kreis von Lesern erreichen wollen, eine schöne Gelegenheit, sich zu beweisen, dass man es drauf hat.
Wir hätten uns mehr Beteiligung gewünscht und versuchen zu ergründen, woran es gelegen hat. Wenn es an DSA 5 gelegen hat, wäre es schade.

Aber ich frage einfach mal gezielter:
- War die freie Themenwahl ein Faktor? Wäre ein Themenwettbewerb eine verlockendere Herausforderung gewesen?
- War der Wunsch nach Archetypen positiv oder negativ?

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die Galante
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Beitrag von die Galante » 17.08.2017 11:40

Zornbold hat geschrieben:
17.08.2017 09:57
Zu deinem PS.: LOL. So langsam glaube ich doch an das 4-Ohren Modell (Ja und nun google schön).
Darf man das so verstehen, dass Du @Cherrie unterstellst nicht zu wissen was das 4-Ohren Modell ist???

Immerhin hat Cherrie ja nur ihre eigene Meinung dar gelegt, dafür aber abschätzige Worte wie "palavern" zu verwenden halte ich für nicht angebracht! Auch nur meine Meinung!!!

Zornbold
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Beitrag von Zornbold » 17.08.2017 11:44

die Galante hat geschrieben:
17.08.2017 11:40
abschätzige Worte wie "palavern"
Womit wir wieder beim 4-Ohren Modell wären.

Brandur
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Abenteuerwettbewerb: Satinavs Zwinkern

Beitrag von Brandur » 17.08.2017 12:12

Swafnir zum Gruße!

@Jadoran:
Der Hauptgrund, warum ich nicht an dem Wettbewerb teilgenommen habe, obwohl ich es durchaus wollte, war privater Natur (sogenanntes Real Life), sprich ich hatte einfach andere Dinge zu tun (Arbeit, Urlaub, Umzug, Hochzeit, Bürokratie).
Trotzdem haben mich an den Vorgaben ein paar Dinge gestört:

1. DSA5: Das wohl größte Hindernis war die Voraussetzung, das DSA5-Regelwerk zu verwenden. Ich besitze die Regelwerke nicht, habe mich damit noch überhaupt nicht beschäftigt und hätte mich komplett einlesen müssen. Zwar gibt es die Regelwiki (eine sehr kundenfreundliche Entscheidung), aber die senkt den Aufwand nicht - ich muss mich ja trotzdem mit allem vertraut machen. Wären die oben genannten RL-Hindernisse nicht gewesen, hätte ich das getan, aber so konnte ich es nicht.

2. Archetypen: Für jemanden, der das 5er-Regelwerk nicht kennt, ist es schon eine Herausforderung, gleich mehrere Archetypen regelkonform zu erstellen, noch dazu möglichst interessant und ausgewogen. Diese Anforderung hat mich abgeschreckt.

3. Themenfreiheit/Kurzabenteuer: Es hört sich vielleicht seltsam an, aber die vollkommen freie Wahl des Themas hat mich lange beschäftigt. Es gab keinen Startpunkt, von dem aus ich meine Gedanken hätte schweifen lassen können. Das wäre aber letzten Endes nicht weiter schlimm gewesen, irgendwann wäre mir schon was eingefallen.

Viel mehr irritiert hat mich die Anforderung, ein Kurzabenteuer/OneShot zu schreiben, genauer gesagt ein Abenteuer, das man beispielsweise auf einer Con spielen kann. Ich war noch nie auf einer Con, aber für mich besteht schon ein Unterschied zwischen einem Con-Abenteuer (das vermutlich 2-4, eventuell auch 6h umfasst) und einem One-Shot, den man an einem Abend spielt - denn das sind nach meiner persönlichen Erfahrung eher 6-8, manchmal auch 12h. Außerdem würde ich manche Genres, z.B. Horror, nicht auf einer Con leiten wollen, weil ich mir vorstelle, dass aufgrund der Spielumgebung nicht wirklich Stimmung aufkommt. Das sind nur Spekulationen, da ich noch nie auf einer Con war, aber ich hoffe, ihr versteht, worauf ich hinaus will - die Anforderungen des Wettbewerbs haben mich irritiert. Das soll kein Vorwurf sein, sondern es zeigt wieder einmal, wie unterschiedlich die Vorstellungen, Geschmäcker und Gepflogenheiten bei unserem gemeinsamen Hobby sind.

Um das noch einmal klarzustellen: Ich habe mich sehr über die Ankündigung des Wettbewerbes gefreut, ich wollte auch daran teilnehmen und finde es bedauerlich, dass nur eine Einsendung ankam. Für mich persönlich war der Zeitpunkt nur leider unpassend und der Aufwand zu hoch.
Ich hoffe, dass dies nicht das Ende für zukünftige Wettbewerbe bedeutet, auch wenn ich das durchaus nachvollziehen könnte.

Viele Grüße,
Brandur
Ich leite die Phileassonsaga (Spielzeit: 186h).
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Zornbold
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Beitrag von Zornbold » 17.08.2017 12:30

Brandur hat geschrieben:
17.08.2017 12:12
3. Themenfreiheit/Kurzabenteuer: Es hört sich vielleicht seltsam an, aber die vollkommen freie Wahl des Themas hat mich lange beschäftigt. Es gab keinen Startpunkt, von dem aus ich meine Gedanken hätte schweifen lassen können. Das wäre aber letzten Endes nicht weiter schlimm gewesen, irgendwann wäre mir schon was eingefallen.
Oh okay - das war in der Tat eher andersherum gedacht. Der Gedanke dahinter ist in etwa so entstanden: Viele haben möglicherweise bereits Abenteuer erstellt und in der Mottenkiste liegen, und müssten sie dann z.B. "nur" DSA5 konform gestalten.
Dazu kommt, dass wir auch mit der freien Thematik sehr gute Erfahrungen gemacht haben. So gab es zum Beispiel zum Wettbewerb Die Dunklen Zeilen auch keine thematische Vorgabe (außer, dass das Abenteuer in den Dunklen Zeiten spielen musste). Heraus kam ein Abenteuer Band und die Abenteuer im DL Bereich.
Dann finde ich persl. den Aspekt "Ich kann ein AB zu einer Thematik schreiben, die mich selbst interessiert und es in einer Region spielen lassen, in der ich mich selbst wohlfühle und auskenne" auch angenehm.

Zu den Cons: Es ist halt so, dass auf Cons auch viele Leute in DSA Runden reinschnuppern, die ansonsten mit dem System nichts am Hut haben und auch keine DSA4 Erfahrungen aufweisen können. Daher ist es immer angenehm, Archetypen bereit zu stellen.
Mit dem Charaktergenerator muss man ja auch nicht 100% aller Regeln selbst kennen und mit dem Regel"wiki" denke ich, kann man da schon respektable Ergebnisse erzielen, auch ohne die Regelwerke auswendig zu kennen. Zumal der Plot ja auch mit Abstand am höchsten gewichtet wird.

Sprich: Selbst wenn man wenig bis keine Ahnung von DSA5 hat beziehen sich lediglich 10 von 35 Punkten auf die Regeln. (5 für Archetypen wobei da aber auch Fluff und Stimmigkeit bewertet wird)
Wenn man dann bei den beiden Bewertungskategorien mit dem Regelwiki & Chargenerator arbeitet, hätte man sicher auch hier gut und gerne je 2-3 Punkte machen können und wäre dann bei ~29/35 Punkten, so man in allen anderen Kategorien voll punktet - mit einem solchen Scoring wäre man sicher ein Kandidat für das Siegertreppchen gewesen. :)

Sollte es mal wieder einen Wettbewerb von uns geben, was ich zum momentanen Zeitpunkt für eher unwahrscheinlich erachte, werden wir das aber sicherlich berücksichtigen.

Gutes Feedback, danke.

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Beitrag von Alara » 17.08.2017 12:41

Jadoran hat geschrieben:
17.08.2017 10:56
Inhaltsverzeichnis, einigermassen handelsübliches Schriftbild, nicht zu viele Rechtschreibfehler, Seitenzahlen etc.
Das ist leider nicht aus den Anforderungen hervorgegangen. Dass man für ein ca. 3-6 Seiten-Abenteuer ein Inhaltsverzeichnis braucht, darauf muss man erstmal kommen^^' Also an der Stelle hätte ich mir ausführlichere Angaben gewünscht. (Bitte als konstruktive Kritik auffassen.) Zudem ist Word/Open Office mein Wunder Punkt. Open Office funktioniert bei mir nicht richtig (und für Word besitze ich keine Lizenz, zudem ist dieses Programm einem jeden Grafiker ein Graus). Beispielsweise gehen Zeitenzahlen nicht. Genausowenig wie Blocksatz mit Silbentrennung. Man kann das zwar in den Einstellungen finden und auch ein Häkchen machen, aber es passiert genau nichts. -.-' Also um Deine beiden fragen zu beantworten:
Freie Themanwahl ist super, so kann man keine Abneigung gegen das Thema haben. Ich kann allerdings verstehen, wenn man so ganz ohne Vorgabe ratlos ist. Ein schöner Mittelweg wären vielleicht ein paar Themen zur Auswahl gewesen oder ein Thema, das sehr frei interpretierbar ist, einfach nur, um den Teilnehmern irgendwas in die Hand zu geben, mit dem sie arbeiten können. Archetypen fand ich eine gute Idee.
Für mich waren es DSA5 und Word/Open Office gleichermaßen.

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Beitrag von die Galante » 17.08.2017 12:54

Zornbold hat geschrieben:
17.08.2017 11:44
die Galante hat geschrieben:
17.08.2017 11:40
abschätzige Worte wie "palavern"
Womit wir wieder beim 4-Ohren Modell wären.
Sorry, ich wusste nicht, dass Du aus dem afrikanischen Kulturkreis kommst!
Palaver
Der Begriff Palaver (früher: Palaber) bezeichnet ein langwieriges und häufig eher oberflächliches Gespräch.[1][2] Im Deutschen ist der Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch daher eher negativ belegt. In ethnologischen Untersuchungen anderer Länder kommt jedoch ein anderer Sinn zum Vorschein: Das Palaver dient dem Zweck, das Gegenüber vor den entscheidenden Gesprächsphasen etwas näher kennenzulernen.

In der afrikanischen Kultur entspricht das Wort hierbei der Bedeutung von „Versammlung“. In großen Teilen Afrikas gehört das Palaver zu den guten Umgangsformen; umso länger, je wichtiger die Angelegenheit und je höhergestellt die Beteiligten sind.[3]

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Beitrag von Zornbold » 17.08.2017 12:56

Ok, hast du irgendetwas konstruktives zum Thema beizutragen? Wenn nicht, wie es scheint, verlasse den Thread doch einfach oder brauchst du dabei Hilfe?

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