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Sammlung: Merksprüche und Sprichwörter der 12 Götter

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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der_unbenannte
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Sammlung: Merksprüche und Sprichwörter der 12 Götter

Beitrag von der_unbenannte » 04.11.2017 15:24

Moin liebes Forum,

mein Charakter wurde aufgrund seines Verhalten vor und im 35 Tage Krieg zu "Göttergefälliger Zuchthaft" verurteilt. Bei dieser wird der Delinquent jede Stunde geweckt und für einen kurzen Zeitraum in den Gott des Tages, Tagesheilige oder andere religiöse Zusammenhänge mit Datum und Uhrzeit eingewiesen.
Um das dabei angesammelte Wissen auch am Spieltisch verarbeiten zu können, lege ich gerade eine Sammlung an Sprüchen an und hoffe dass das Forum mir damit helfen kann, damit mein Charakter in jeder passenden und unpassenden Situation eine simple Botschaft der Alveranianer auf den Lippen tragen kann. Auch Halbgötter, Heilige, Propheten etc. sind gerne mit aufzunehmen. Und wem der ein odere andere Satz der heiligen Kirchen der schwarzen Lande einfällt immer her damit ;)
Ein paar Beispiele schreibe ich hier gleich schonmal rein. Bitte kennt keine Grenzen. Ein größtmöglicher Umfang ist das Ziel! Ich freue mich insbesondere um 'kindgerechte' Sprüche die schon simplifiziert sind. Wie man an den Beispielen erkennt, mangelt es mir an diesen. Gerne in Reimform.

Vielen lieben Dank

euer Unbenannter

Praios:

Darador sprach und die Kehlen der Zauberer brannten!
Praiosstund hat Gold im Mund!
Praiosmund tut Wahrheit kund!
Schelachar sprach: Wer befolgt, wird frei durch Wahrheit!
Recht tun lässt sanf ruhn!
Recht muss Recht bleiben!
Denn Praios wird Recht schaffen, und über seine Knechte wird er sich erbarmen!
Sich beugen ist eine Ehre, sich beugen lassen eine Schande!
Wo das Recht nicht hilft, wird das Unrecht gewiss nicht helfen!
Lux Triumphat!

Rondra:

Rondra, lass mich kämpfend sterben!
Man kämpft nicht nur mit dem Schwert, sondern auch mit dem Herzen.
Die Ruhe kommt vor dem Sturm!
Und so wähle ich Ungnade, wo Gehorsam keine Ehre bringt!
Wer Wind säet, wird Sturm ernten!

Efferd:

Ein kleiner Stein zieht im Wasser weite Kreise.
Danke für den reichen Fang.
Folge dem Willen des Wassers, wie das Wasser dem Bett des Flusses folgt.
Wer Kraft im Gebet findet, hat die Kraft, dem Sturm zu trotzen.
Wasser kann strömen und Wasser kann rinnen. Sei Wasser mein Bruder.
Sei ruhig wie die See!
Und Liaella sprach: Wir sitzen alle im selben Boot!

Travia:

Friede deinem Haus!
...sicher wie in Travias Schoß.
Der Mildtätige wird Milde finden, so wie der Gnädige das letzte Urteil
nicht fürchten muss.

Folge dem, unter dessen Tisch deine Füße stehen.

Boron:

Ruhet in Frieden
Du schuldest der Welt noch einen Tod.
Vor Rethon sind wir alle gleich!
Den Seinen gibt´s der Herr im Schlaf!
Schlafe ewig!
Reden ist silber, Schweigen ist Gold.
Und so trug Golgari ihn davon.
Marbo wende sich dir zu.
Das Grab trennt Freunde und vereinigt Feinde.
Der Weise bittet Boron zu sich. Die anderen werden von Boron geholt.

Hesinde:

Die Feder ist mächtiger als das Schwert.
Mut zum Irrtum macht den Forscher aus.
Und Canyzeth sprach: An ihren Fragen werdet ihr sie erkennen.
Alle Erkenntnis setzt Verstand voraus.
Und so bete ich: Dass ich erkenne, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Firun:
Es gibt kein kalt, sondern nur falsch angezogen.
Der Winter naht!
Und Isegrein sprach: Manches kann man nicht beschreiben, sondern nur erfahren!

Tsa:
In guten wie in schlechten Zeiten soll dein farb’ges Licht mich leiten.
Bunter ist besser.
Das Lachen ist der Regenbogen der dunklem Grund des Sturmes entsteigt.
Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist.

Phex:

Hilf dir selbst, dann hilft dir Phex!
Niemand hat ein Anrecht auf Besitz, man muss es sich täglich neu verdienen.
Phex gibt, was du dir nimmst, und nimmt, was du dir nehmen lässt.
Wie fällt doch ein Geheimnis den Maraskanern schwer.
Bestehle nie jemanden, der schneller renenn kann als du.

Peraine:

Nur die hart arbeitenden, kommen in den Garten.
Man kann die Pflanze herausreißen, doch derSamen ist bereits gesät.
Wer nicht sät, erntet nicht.
Du fragst dich, wie du all das schaffen sollst? Am besten ist, du fängst erst einmal an.
Hunger und Leid sind die Schwestern des Müßiggangs.

Ingerimm:

Beharrlichkeit verhilft zum Sieg.
Hammer sollst du sein, nicht Amboss.
Wo gehobelt wird fallen Späne.
Hobelbank! Blitzeblank!
Wer mit dem Feuer spielt...

Rahja:

Wenn du es nur zulässt, ist die Göttin überall.
Lust ist Freiheit.
Weine nur, weine, bis du keine Tränen mehr vergießen kannst! Morgen aber lache!
Ein Leben ohne Leideschaft ist möglich, aber sinnlos.




Kor:

Ich bin gut – und du bist tot.
Kor! Kor! Kor! Kor!
Und Ghorio sprach: Sieg oder Tod!
Blut um Blut!
Und so lacht der blutige Schnitter!

Aves:

Der Horizont ist nicht das Ende. Er ist der Anfang.
Wenn sich die Welt nicht bewegt, musst du dich bewegen.

Borbarad:
Doch meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei.
Schüttelt ab das Joch, dass die Götter euch auferlegt.
Der unbedingte Wille zum Wissen ist das Schwert.
Und das Wissen um die Erlangung des Willens ist der Schlüssel.
Ron aka "Ronmold"
Fähnrich der Dragoner
und vor allem
ZSvA (Zauberschwein von Arivor)

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Angorax
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Sammlung: Merksprüche und Sprichwörter der 12 Götter

Beitrag von Angorax » 04.11.2017 18:07

Ingerimm:

Steter Meißel höhlt den Stein.
Das hat man schon vor hundert Jahren so gemacht, und es war schon damals richtig.
Aus einem kleinen Funken kann ein gewaltiges Feuer erwachsen.
Es ist noch kein Meister aus Alveran gepurzelt.
Die oben getätigten Aussagen stimmen nicht zwangsläufig mit der Meinung des Verfassers überein.

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Madalena
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Beitrag von Madalena » 04.11.2017 19:53

Rahja:

In der Liebe finden sie alle zu Rahja.

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.

Alles kann, nichts muss.

Wo man singt da lass dich ruhig hernieder. Die Kakophonie kennt keine Lieder. (Klingt etwas hölzern, aber ich finde nichts besseres. Ansonsten einfach beim Original bleiben.)

Travia:
Sicher wie in Travias Schoß.

Boron:
Kommt Zeit, bricht Rad.

Phex:
Niemand hat die Absicht, beim Bauer zu klauen.

Wer den Kreuzer nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.

Peraine:
Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

Vor die Tugend haben die Götter den Schweiß gesetzt.

Eine Kuh macht Muh. Viele Kühe machen Mühe.

Morgen morgen, nur nicht heute. Sagen alle faulen Leute.

Efferd:
Der Bug der geht zu Wasser, bis dass ein Sturm ausbricht / ihn bricht.

Gib einem Mann einen Fisch, und du ernährst ihn für einen Tag. Bring ihm bei zu Fischen, und du ernährst ihn sein Leben lang.

Firun:
Wer zwei Hasen jagt, lässt einen zurück und verliert den anderen.

Simia:
Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann.

Aves:
Zwei Dinge sollten junge Menschen bekommen: Wurzeln, und Flügel.

Borbarad:
Alles ist erlaubt, nichts ist verboten.

Wo ein Wille ist, ist ein Weg.
Zuletzt geändert von Madalena am 14.11.2017 20:21, insgesamt 1-mal geändert.

Sturmschwinge
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Beitrag von Sturmschwinge » 09.11.2017 11:14

Tsa:
Alles ist im Wandel

Extended Version: Alles ist im Wandel, nur die Wurst hat zwei :D

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hexe
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Beitrag von hexe » 09.11.2017 11:20

Ich weiß leider nicht mehr woher ich dieses Sprüchlein habe, sonst würde ich eine Quelle nennen. Aber wenn man meinen Novadi fragt, ob er die 12Götter kennt, dann sag er ja und folgenden Kinderreim auf:

Mit Praios Sonn' beginnt das Jahr,
Rondra wehret der Gefahr,
Efferd lässt den Regen fallen,
Travia spendet Frucht uns allen,
Borons Nebel bringen Tod,
Hesindes Weisheit schützt vor Not,
Firun legt den Schnee auf die Wiesen,
Tsa lässt neues Leben sprießen,
Phex, der Dieb, schleicht durch die Nacht,
Peraine bringt uns Blumenpracht,
Ingerimms Feuer schmelzt das Eisen,
und Rahja will die Liebe preisen.

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Phoenix1987
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Beitrag von Phoenix1987 » 09.11.2017 22:04

der_unbenannte hat geschrieben:
04.11.2017 15:24
Und so wähle ich Ungnade, wo Gehorsam keine Ehre bringt!
Woher hast Du das denn? Das klingt aber sehr aufrührerisch! :O

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Rhonda Eilwind
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Beitrag von Rhonda Eilwind » 09.11.2017 23:44

@hexe

Das ist ja mal ein geniales Gedicht. :6F:

So - ich hab auch noch was gefunden.

Praios:
Urteile nicht darüber, ob etwas gut oder schlecht ist, ohne dein Herz befragt zu haben.
Zuviel Wißbegierde ist ein Fehler, und aus einem Fehler können alle Laster entspringen, wenn man ihm zu sehr nachhängt.
Oder, in der Kurzfassung:
Was wir nicht wissen sollen, / Sollen wir auch nicht wissen wollen.

Den Herrn Praios in seinem Lauf hält keine Macht auf Dere auf.

(Die Version mit Ochs und Esel wird's irgendwo wohl auch noch geben. :censored: )

Ob Regen oder Sonnenschein - Herr Praios soll unser Hüter sein.

Efferd:
Efferd behüt uns vor Sturm und Wind, und vor Schiffen, die aus Thorwal sind.

Travia
Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf,gibt aber keine bessere Suppe ab.

Boron:
Am Baum des Schweigens hängt seine Frucht, der Friede.

Hesinde:
Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt.
Wissen heißt wissen, wo es geschrieben steht.
Alles Wissen geht aus einem Zweifel hervor und endigt in einem Glauben.
Wissen ohne Ordnung ist Hausrat auf einem Leiterwagen.
Erst durch des Wissens Verwendung / Erfüllt sich des Weisen Sendung.

Firun:
Das Mantra des Firungeweihten: "Selbstsicher - Überheblich - Nachlässig - Tot"
(Frei nach Tad Williams)

Vorsicht ist gut, denn Nachsicht ist aus.

Tsa:
Ein Regenbogen, komm und schau;
rot und orange, gelb, grün und blau.
*
So herrliche Farben kann keiner bezahlen,
sie über den halben Himmel zu malen.
*
Ihn malte die Göttin mit leichter Hand
auf eine wandernde Regenwand.
(Frei nach J. von Guggenmoos)

Das Lachen ist der Regenbogen, der dunklem Grund des Sturmes entsteigt.
Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.

Phex:
Der sittliche Mensch weiß, was recht ist; der kluge, was man verkaufen kann.
Ein Kaufmann lebt von den schlechten Geschäften, die er unterlässt.
Das Hemd ist dem Fuchs näher als der Rock.

Peraine:
Der Frühling ist zwar schön, doch wenn der Herbst nicht wär, wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer.
Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten.
Ein Garten entsteht nicht dadurch, dass man im Schatten sitzt.
Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen um. Es macht uns durch kurze Fröste reifer.

Rahja:
Schönheit ohne Anmut gleicht einer Rose ohne Duft.
Die wildesten Füllen geben die besten Pferde.
Aus dunklem Wein und tausend Rosen rinnt die Stunde rauschend in den Traum der Nacht.
*
Man schenkt sich Rosen nicht allein,
man gibt sich selber auch mit drein.
*
Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.

Märzhäsin
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Beitrag von Märzhäsin » 11.11.2017 01:09

Ifirn:

Wir beten zu Ifirn in der Nacht,
von oben her unser Bett sie bewacht.
Auf unsere Seelen gibt sie Acht,
vom Himmel herab, in schneeweißer Pracht.

-Kindergebet, gehört in den Siedlerstädten des hohen Nordens.

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Ahnherr derer von und zu Durenald
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Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 11.11.2017 02:12

Travia:

"Fünf sind geladen, zehn sind gekommen,
tu Wasser zur Suppe, heiß alle willkommen."
- Volksweisheit
... ich will doch nur spielen!

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Carragen
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Beitrag von Carragen » 12.11.2017 18:39

„Die PRAiosgefällige Gerechtigkeit findet ihren Weg auch abseits der von Erkenntnis gepflasterten
Straßen.“
- Schelacharwin Praiotius von Kaldenberg

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Beitrag von Rhonda Eilwind » 12.11.2017 23:15

Aventurischer Merkspruch für die Himmelsrichtungen:

Bei Rahja steht Herr Praios auf,
steigt dann zum Mittag hoch hinauf,
bei Efferd wird zur Ruh' er gehn
bei Firun ist er nie zu sehn.

Acanio Neander
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Beitrag von Acanio Neander » 14.11.2017 22:40

Aus Wege der Götter S.67 aus dem Kapitel über Travia:

Tischgebet aus Garetien:
"Alle unter einem Dach,
frei von Not und Ungemach,
vor uns Suppe, Brot und Bier:
Travia, wir danken dir!"

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Advocatus Diaboli
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Beitrag von Advocatus Diaboli » 16.11.2017 13:21

Boron:

Memento mori
( o _
/ / \
V_/_

~ Boronskuttentaucher sind toll <3 ~

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Halbblut
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Beitrag von Halbblut » 17.11.2017 19:46

Efferd: Möge Efferd dir in beide Ohren pinkeln! [Der Orkenhort]

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Madalena
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Beitrag von Madalena » 18.11.2017 00:21

Im grauen Beiheft von Mantel, Schwert und Zauberstab stand auch eine Lebens"weisheit", ich zitiere aus dem Kopf und vergesse hoffentlich nichts:

Mit Rahja fängt's an, mit Boron hört's auf.
Das ist des Lebens Lauf.

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Rhonda Eilwind
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Beitrag von Rhonda Eilwind » 18.11.2017 01:32

Bauernregeln

Im Praios muß vor Hitze braten, was im Efferd soll geraten.
oder anders herum:
Was Praios verbricht, rettet Efferd nicht.

Frau Rondra sind Donner nicht Schande, sie nutzen der Luft und dem Lande.

Efferds Gemüt in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.

Fällt im Travia das Laub sehr schnell, ist Herr Firun bald zur Stell'.
Webt Frau Travia der Nebel viel, folgt bald Frau Ifirns Flockenspiel.

Bring Herr Boron Morgenrot, der Aussaat bald viel Schaden droht.

Hesinde mild, mit vielem Regen, ist für die Saat kein großer Segen.

Je frostiger Herr Firun, desto freundlicher das Jahr.

Viel Nebel im Tsa, viel Regen im Jahr.

Wenn im Phex viel Winde weh'n, wird's im Ingerimm warm und schön.
Phexens Regen bringt keinen Segen.

Perraine-Wetter und Phexens Glück wechseln jeden Augenblick.
Bringt Perraine mehr Regen als Sonnenschein, wird's im Rahja trocken sein.

Ist's im Ing'rim kühl und nass, füllt's dem Bauern Scheun und Fass.

Soll gedeihen Korn und Wein, muß im Rahja Regen sein.
Bleibt Frau Rahja kühl, wird's dem Bauern schwül.

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