Kurze Fragen, kurze Antworten (Spielwelten & Hintergrund)

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun und den anderen Spielewelten von Ulisses & Uhrwerk.
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Gorbalad
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Beitrag von Gorbalad » 20.11.2017 09:14

Wiki weiß sowas: Llanka#Bildquellen -> Aventurischer Bote Nr. 146 Seite 16

Nimmerland
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Beitrag von Nimmerland » 20.11.2017 23:46

Ansonsten ist eine in Schleierfall.

In eigener Sache: Meint ihr, die Rondrakirche hat etwas dagegen, wenn man ohne Erlaubnis Rondrakämme schmiedet?
Konkret geht es nicht um den Besitz - sie wären als Spende an den Rondratempel gedacht.

Kann man überhaupt solche Schwerter ohne weiteres schmieden, oder muss man sich außerdem erst die Anleitung von der Kirche besorgen?
Nimmerland

a.k.a.: Liam Kornblum von Donnerbach, Irabella Zornbold, Quin Buchweiz der Kurbelnde, Sajalan ben Cherek

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Uli
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Beitrag von Uli » 21.11.2017 15:06

Kirchen bunkern keine Anleitungen, denn sie sind keine Patentämter. ;) Rabenschnäbel, Sonnenszepter, Rondrakämme und Rückenkratzer der Tsa zu fertigen ist auch handwerklich kein Meisterstück. Es sind einfach nur leicht merkwürdig geformte Mordwerkzeuge.

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Beitrag von X76 » 21.11.2017 22:22

Nimmerland hat geschrieben:
20.11.2017 23:46
Kann man überhaupt solche Schwerter ohne weiteres schmieden, oder muss man sich außerdem erst die Anleitung von der Kirche besorgen?


Aktuell kann nicht jeder Schmied solche Waffen herstellen, denn Waffen wie der Rondrakamm und das Sonnenzepter sind nicht nur komplexe Waffen (-> Waffenschmied), sondern erfordern auch ein entsprechendes Berufsgeheimnis. Man kann davon ausgehen, dass die Geheimnisse vor allem im Kirchen nahen Bereich bzw. ausgewählten Schmieden zur Verfügung stehen.

In älteren Versionen gibt es zwar noch keine Regeln dazu und entsprechend kann auch jeder Waffenschmied solche Waffen herstellen, aber es dürfte dennoch nicht üblich sein Traditionsartefakte als Außenseiter herzustellen und diese zu spenden. Dafür hat sicherlich jede Kirche festgelegte, privilegierte Lieferanten. Letztendlich sollte Euer Schmied einfach bevor er mit der Arbeit anfängt, im zuständigen Tempel nachfragen, denn Bedarf und Brauchtum dürfte regional verschieden sein. :wink:

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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 27.11.2017 12:02

FRAGE:
Ist der folgende Artikel aktuell?
http://de.wiki-aventurica.de/wiki/Baronie_Finsterkamm

Und woher kommt der nostrische Baron? Müsste nicht ein von/zu Finsterkamm auf dem Baronenthron sitzen?
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Beitrag von Gorbalad » 27.11.2017 12:23

Der Baron kommt aus dem Hal'schen Neuadel, der großen Baronie-Vergabe im Aventurischer Boten Nr. 16 (also 1988 bzw. 1004 BF). In Schild des Reiches wird die Baronie nur kurz erwähnt und der Baron nicht genannt. Den Almanach habe ich nicht zur Hand.

So wie es aussieht, ist der Artikel also aktuell, aber die Quellenlage ziemlich dünn. Wenn Du eine weitere Quelle findest, her damit :)

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YellowRabbit
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Beitrag von YellowRabbit » 04.12.2017 20:25



Color=#4000FF

Hallo zusammen,
Ich würde gerne mal das Schwarmwissen anzapfen.
Ich suche ein tulamidisches Adelshaus mit guten Verbindungen in Mittelreich ( am Besten zu einem der Häuser in welcher man noch Ritter ausbildet.
Zuletzt geändert von YellowRabbit am 04.12.2017 20:49, insgesamt 1-mal geändert.

Svalja
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Beitrag von Svalja » 04.12.2017 20:38

Die fehlt eine Farbe ...

Adel in den Tulamidenlanden ist ja weniger Geburts- als Geldsache ... Ich weiß nicht, wie offiziell das ist, aber in dem Aventurien, in dem ich so unterwegs bin, sind die Okharims sehr, sehr gut vernetzt und noch recht tulamidisch, auch wenn man in Khunchom drüber streiten kann.

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Beitrag von trazoM » 06.12.2017 12:23

color=#00BF00
Wie viel Zeit hat ein Held für das Lesen von Büchern/meditieren/etc... wenn die Gruppe den Tag zum Wandern benutzt (also die volle Reisegeschwindigkeit nutzt)?
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Beitrag von Jadoran » 06.12.2017 13:33

color=#00BF00
Hängt von der Meistergnade ab. Ich würde sagen:

Wenn gewandert+gezeltet wird, maximal 1h/Tag für echtes Bücherstudium.
Wenn in Gasthäusern übernachtet wird, dann vielleicht 2h
Bücherstudium erfordert Ruhe, Konzentration und gutes Licht, man macht sich Notizen und blättert zurück etc. Auf neudeutsch "Vertieftes Lesen"

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trazoM
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Beitrag von trazoM » 06.12.2017 14:14

Kannst du dazu eine Überschlagsrechnung machen?
Wieviele Stunden reist man denn, wenn man 30 Meilen schafft?
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Beitrag von An0n » 06.12.2017 14:20

trazoM hat geschrieben:
06.12.2017 14:14
Kannst du dazu eine Überschlagsrechnung machen?
Wieviele Stunden reist man denn, wenn man 30 Meilen schafft?

Also laut WdS 142 schafft eine Reisegruppe zu Fuß als Richtwert 30 Meilen/Tag (wenn du es individueller machen willst, gibt es auch dazu eine Regel: GS-Meilen/Stunde, wobei das schon eher als Eilmarsch gilt, normale zu-Fuß-Geschwindigkeit wäre halbierte GS/Stunde), wobei "Tag" hier als 8h definiert wird (s. WdS 141).
Konkret heisst die Antwort auf deine Frage 8h.

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Beitrag von ChaoGirDja » 06.12.2017 15:51

trazoM hat geschrieben:
06.12.2017 14:14
Kannst du dazu eine Überschlagsrechnung machen?
Wieviele Stunden reist man denn, wenn man 30 Meilen schafft?
Das kommt auch darauf an, mit was für einen Regelset du Spielst...
Die "Basisreglen" hat An0n exerziert. Aber wenn du z.B. mit den Regeln zur taktischen Bewegung spielst (WdS 141) hängt das ganze an vielen Punkten. Und nimmst du dann noch WdE dazu... Wird das beliebig Komplex.
Die grundsätzliche Frage hingegen, ist relativ einfach Beantwortet:
Solange man keinen Gewaltmarsch macht, ist man insgesamt 8h am Tag in Bewegung (Davon gehen die jedenfalls die Regel dazu aus). Rein Logisch in der Stafflung 4 + 4.
Die übrige Zeit benötigt man für das Vorbereiten des Nachtlagers, Essenzubereitung, Jagt, natürlich der Rast an sich und was man sonst noch so alles tun muss.
Wie viel der Zeit dein Magier jetzt aber nutzten kann, um vor allem zu Lernen... Das hängt sehr davon ab inwieweit er sich an all dem Beteiligt.
Dazu kommt noch, das er seine Bücher theoretisch auch dem Rücken eines Pferdes lesen kann. Und auf der Pritsche eine Kutsche sowieso (so er sie nicht lenkt jedenfalls).
Die Regeln gehen aber afaik davon aus, das Ausreichend bleibt für die kleinen Meditation der Magier und Geweihten ist. Wobei es bei den Geweihten ja auch sehr darauf ankommt, welchem Gott er geweiht ist...
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 11.12.2017 09:27

FRAGE:
Wisst ihr, in welchem Verwandschaftsverhältnis die Tempelvorsteherin von Firunen (die nach Leuenfurten, die nämlich eine Schwertbergen ist) und der baron von Schwertbergen stehen?
Ich finde weder im Schwarzen Bären noch in der Wiki etwas dazu.
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Darjin
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Beitrag von Darjin » 11.12.2017 11:34

Firuner Tempel welcher Gottheit?

Ist sie eine geborene Schwertbergen oder ist sie nur nach ihrem Weihetempel (in Schwertbergen) eine "von Schwertbergen".
Oder meinst du den Ziehvater der Leudara von Firunen ?

Der Baron von Schwertbergen ist übrigens kein "von", sondern ein "zu" - entsprechend müsste sie für einen Verwandtschaftsgrad eigentlich eine "Pilavtis" und keine "von Schwertbergen" sein....
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die Galante
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Beitrag von die Galante » 12.12.2017 10:09

Gibt es einen Elefantenkenner unter Euch, der mir sagen kann wieviel ein Brabaker Waldelefant bzw. ein Zwergelefant pro Tag an Nahrung braucht? Und natürlich auch was das sein sollte?

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Beitrag von Jadoran » 12.12.2017 10:21

Ich halte mich da an die Wiki für die irdischen Tiere: Also zwischen 150 und 200 KG, "problemlos" lassen sie sich nur in fruchtbaren Gegenden ernnähren, wenn man sie wirtschaftlich nutzen will. Gras, junge Zweige (Blattwerk) und viele Früchte - Bananen etwa. Auf Expeditionen ist man auf unterstützendes Kraftfutter (mitgenommene zuckerreiche Früchte) angewiesen, so man mehr als 3 Stunden am Tag "marschieren" will.

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Brunchan
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Beitrag von Brunchan » 12.12.2017 13:29

Hallo,
wie gut kennt sich der durchschnittliche Aventurier mit den Erzdämonen aus?
Leite gerade:
  • SiZ (155 Std.)
    7 Gezeichneten-Kampagne (605 Std.)

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Beitrag von Jadoran » 12.12.2017 14:13

Ich würde davon ausgehen: So gut wie der durchschnittliche Mittelalter-Christ mit dem Deubel. Der Aventurier kennt umschreibungen für die zwölf Widersacher, (Aphasmayra und andere Selbstständige sind wahrscheinlich weniger bekannt), ein paar "Verdachtsmomente" für Dämonenbündelei, ein paar mehr oder weniger korrekte/wirkungsvolle Schutzmassnahmen, sagen- und legendenbasiert übliche "Verführungensverdachte" (sehr konkrete Träume von Macht und Reichtum etwa...), und er kennt das Borbele. NAch den G7 und dem JDF gilt sicher auch: 'If you see something, say something', und Geweihte und Zauberer sind viel sensibilisierter für das Thema als sie vorher waren.
konkrete Dämonennamen, spezielle Verwundbarkeiten oder den konkreten Unterschied zwischen ein- und zweifach geweihtem Boden würde ich von Alrik Normalaventurier allerdings nicht erwarten

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Tjorse
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Beitrag von Tjorse » 12.12.2017 16:01

Brunchan hat geschrieben:
12.12.2017 13:29
Hallo,
wie gut kennt sich der durchschnittliche Aventurier mit den Erzdämonen aus?

Ich denke, der durchschnittliche Aventurier unterscheidet schonmal nicht zwischen den verschiedenen Erzdämonen und kann sie insbesondere nicht ihren jeweiligen Göttern als Gegenspieler zuordnen.
Für Alrik Durchschnittsbürger sind alle Erzdämonen gleich und das personifizierte Böse. Je nach Bildung und Entfernung zur Kirche ist Alrik mehr oder weniger im Klaren über Versuchungen und Pakte, wobei hier die Nähe zur Kirche durchaus hinderlich sein kann in Bezug auf die Wahrheit, wenn man nicht selbst Mitglied der Kirche ist. Von der Kanzel wird gerne mal verkündet, was die Bürger alles tun und lassen sollen, damit die Dämonen ihre Seele nicht fressen... auch wenn das mit einem wirklichen Minder- oder Seelenpakt gar nichts zu tun hat.
Alrik wird bei vielen Beobachtungen Mutmaßungen anstellen und auch hier wird die Mutmaßung mit Entfernung zu Bildung und Kirche anders ausfallen.
Kaum ein Durchschnittsaventurier wird bei einer Versuchung sofort an die Erzdämonen denken (jedenfalls nicht vor der G7), und daher leicht zu spät merken, auf was er sich da eingelassen hat (wenn er der Versuchung erlag).
Genauso wird Alrik aber auch alles Negative, was ihm wiederfährt, gerne auf die Erzdämonen schieben... da kommt es dann immer auf den jeweiligen Alrik an, ob er etwas Schlechtes, das ihm widerfährt auf seinen mangelnden Glauben an die Zwölfe oder auf eine Heimsuchung der Erzdämonen schiebt, oder auf seine persönliche Faulheit/Unfähigkeit (was recht oft der wirkliche Grund sein dürfte).
Gebildetere Personen mit eingeschränkten Skrupeln und passenden Moralvorstellungen werden den Alriks der Welt auch gerne die passenden Geschichten erzählen, die eventuell ein Körnchen Wahrheit enthalten, aber letztlich die Dämonen so darstellen, wie es dem Erzähler grade passt. Wenn ein Barde eine tolle Erzdämonengeschichte erzählt, wird kaum ein Dörfler sagen "das stimmt so aber nicht, in Wirklichkeit ist Charyptoroth doch für die Wasserdomäne zuständig!"

Insbesondere die Details zu den Domänen der Erdämonen, ihre Fähigkeiten, ihre Art der Wirkung und Versuchung, wird selbst einem gut gebildeten Bürger kaum bekannt sein, wenn er nicht durch seine Ausbildung mit diesem Thema zu tun hat (Scholar, Geweihter, Magier, Paktierer, ...)

Ich würde z.B. nicht davon ausgehen, das ein gut gebildeter Kaufmann die Namen der 12 Erzdämonen aufsagen könnte, wenn er nicht grade mit entsprechenden religiösen Gegenständen handelt.

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Beitrag von Desiderius Findeisen » 12.12.2017 20:06

Ich glaube schon, dass Alrik Normalaventurier weiß, dass es zu den zwölf Göttern zwölf Gegenspieler gibt. (Ich meine auch mich an ein Zitat dazu aus dem Zwölfgöttlichen Brevier zu erinnern, und das ist ja ein durchaus sehr verbreitetes Buch, aus dem wohl so manche Predigt stammen sollte.)
Ich denke aber, dass beim "einfachen Volk" eher die einfachen Beinamen der Erzdämonen ("Herr der Rache", "Herrin der Untiefen" etc.) bekannt sind und weniger in Zhajad (?) oder ähnlichem (Blakharaz, Charyptoroth etc.).
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Beitrag von ChaoGirDja » 12.12.2017 21:08

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
12.12.2017 20:06
Ich denke aber, dass beim "einfachen Volk" eher die einfachen Beinamen der Erzdämonen ("Herr der Rache", "Herrin der Untiefen" etc.) bekannt sind und weniger in Zhajad (?) oder ähnlichem (Blakharaz, Charyptoroth etc.).

Heist es nicht sogar irgendwo das "der Aventurier"(TM) Glaubt, das dass Aussprechen des Namens eines der Erzies diesen Beschwört?
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Beitrag von Desiderius Findeisen » 12.12.2017 21:13

ChaoGirDja hat geschrieben:
12.12.2017 21:08
Desiderius Findeisen hat geschrieben:
12.12.2017 20:06
Ich denke aber, dass beim "einfachen Volk" eher die einfachen Beinamen der Erzdämonen ("Herr der Rache", "Herrin der Untiefen" etc.) bekannt sind und weniger in Zhajad (?) oder ähnlichem (Blakharaz, Charyptoroth etc.).

Heist es nicht sogar irgendwo das "der Aventurier"(TM) Glaubt, das dass Aussprechen des Namens eines der Erzies diesen Beschwört?

Daran meine ich mich auch zu erinnern. Ich weiß aber nicht, ob das auf die Zhayad-Namen beschränkt war oder auch für die Beinamen gilt. Wobei dieser Glaube ja nicht unbedingt heißen muss, dass jeder Aventurier diese Zhayad-Namen auch kennt.
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Beitrag von ChaoGirDja » 13.12.2017 18:37

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
12.12.2017 21:13
Ich weiß aber nicht, ob das auf die Zhayad-Namen beschränkt war oder auch für die Beinamen gilt. Wobei dieser Glaube ja nicht unbedingt heißen muss, dass jeder Aventurier diese Zhayad-Namen auch kennt.
Ich denke die meisten Aventurier werden nicht mal wissen was Zayhad eigentlich ist ^^;
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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 17.12.2017 18:04

FRAGE:
Laut "Herz des Reiches" S. 27 hat ein Baron einen SO von 11-15, laut S. 28 Haben deren Kinder SO also einen SO von 9-13.
Der genaue SO hängt vom Einfluss ab, so würde irgendein popelbaron, der entweder wenig MAcht oder wenig Geld hat, wie beispielsweise irgendein wenig bekannter Baron aus dem ärmlischen Kosch wohl SO 11 haben, wohingegen das uralte, ehrwürdige und weitverzweigte Geschlecht derer vom Berg einen SO von 15 für das Familienoberhaupt verbuchen kann.

Frage nun: Welchen (Durchschnitts) SO würdet ihr für einen Baron aus der Markgrafschaft Greifenfurt pauschal ansetzen, bspw. für die von Eslamsroden?
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Beitrag von Andwari » 17.12.2017 19:20


Eslamsroden ist Reichsstadt - die verbleibende Baronie Eslamsroden ist also nur das Umland, ohne das Stadtgebiet [mMn ziemliche Murks-Konstruktion, aber das sprengt kFkA]. Bei den Briefspielern hat die Baronie 2700 Einwohner:

Das ist eine 08/15-Baronie (nicht in den Kernlanden, aber an der Reichsstraße), d.h. Extremwerte fallen raus. SO 13-14 für einen Baron, der weder mit den Orks kollaboriert noch sie eigenhändig und allein aus der Markgrafschaft vertrieben hat.

Mit den Angaben WdS S.177 zusätzlich zu HdR würde ich generell den Bereich SO 11 für echte Ausnahme-Mickerbarone reservieren (das erreichen die meisten Junker). Für das andere Ende der Skala - z.B. die Barone der Goldenen Au, die halt viele Grafen ärmlich aussehen lassen, ist dort auch nach oben aufgeweicht = SO 16+ für einen Baron von Retogau (je nachdem, wie oft der das ganze Reich gerettet hat), SO 15-16 für reiche Barone Garetiens, Almadas usw. Dann bleibt 13-14 für Standard und 12 für den Hinterkosch-Baron.

Bei SO 17+ kann man vllt. sowieso die handvoll betreffenden Personen direkt auflisten, deren Beziehungen, Streitpunkte und regionalen Möglichkeiten vergleichen usw. = da macht SO-Vergleich untereinander wenig Sinn. Und auch gegenüber dem Baron Eslamsroden wird einfach die ranghöhere Markgräfin von Greifenfurt trotz vllt. einem Punkt niedrigerem SO wohl mehr zu melden haben als der Fürst von Albernia.

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Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 17.12.2017 19:57

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
17.12.2017 18:04
Laut "Herz des Reiches" S. 27 hat ein Baron einen SO von 11-15, laut S. 28 Haben deren Kinder SO also einen SO von 9-13.
Andwari hat geschrieben:
17.12.2017 19:20

Eslamsroden ist Reichsstadt - die verbleibende Baronie Eslamsroden ist also nur das Umland, ohne das Stadtgebiet [mMn ziemliche Murks-Konstruktion, aber das sprengt kFkA]. Bei den Briefspielern hat die Baronie 2700 Einwohner:

Das ist eine 08/15-Baronie (nicht in den Kernlanden, aber an der Reichsstraße), d.h. Extremwerte fallen raus. SO 13-14 für einen Baron, der weder mit den Orks kollaboriert noch sie eigenhändig und allein aus der Markgrafschaft vertrieben hat.

Mit den Angaben WdS S.177 zusätzlich zu HdR würde ich generell den Bereich SO 11 für echte Ausnahme-Mickerbarone reservieren (das erreichen die meisten Junker). Für das andere Ende der Skala - z.B. die Barone der Goldenen Au, die halt viele Grafen ärmlich aussehen lassen, ist dort auch nach oben aufgeweicht = SO 16+ für einen Baron von Retogau (je nachdem, wie oft der das ganze Reich gerettet hat), SO 15-16 für reiche Barone Garetiens, Almadas usw. Dann bleibt 13-14 für Standard und 12 für den Hinterkosch-Baron.

Bei SO 17+ kann man vllt. sowieso die handvoll betreffenden Personen direkt auflisten, deren Beziehungen, Streitpunkte und regionalen Möglichkeiten vergleichen usw. = da macht SO-Vergleich untereinander wenig Sinn. Und auch gegenüber dem Baron Eslamsroden wird einfach die ranghöhere Markgräfin von Greifenfurt trotz vllt. einem Punkt niedrigerem SO wohl mehr zu melden haben als der Fürst von Albernia.

So etwas in der Art hatte ich mir auch schon gedacht, super :)
Dann würde ich dass in mener Grupe so handhaben, dass der Baron von Eslamsroden SO 13 hat statt 14, weil ihm das Einzugsgebiet der Stadt gewissermaßen fehlt, und dessen adliger Erbe SO 12, Abstammung 11 und Bastard 10 hat, um eine hoffentlich angemessene Interpretation der beiden Texte HdR S.28 und WdH S. 246 zu geben :)
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Beitrag von Roban Loken » 20.12.2017 07:34

FRAGE: Ist das Klavier in Aventurien bekannt? Eventuell im Horasreich oder auch im Mittelreich? In "Reich des Horas" habe ich dazu leider nichts gefunden.
Falls es bekannt ist: wird es auch "Klavier" genannt?
Falls es nicht bekannt ist oder ganz generell: was findet man denn in einem "Musikzimmer" eines Schlosses?

Danke und viele Grüße

Roban

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Beitrag von Jadoran » 20.12.2017 08:36

In Ritterburgen und Spelunken ist ein horasisches Lustschloss aufgeführt, wo im Musikzimmer ganz eindeutig ein Konzertflügel steht.

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Beitrag von Eadee » 20.12.2017 08:38

laut Meisterschirm gibt es zumindest mal ein Spinett in Aventurien.
Sads freindlich!
- Haindling "Bayern"

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