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G6 - Am Großen Fluss

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Olvir Albruch
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G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Olvir Albruch » 16.06.2010 11:11

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte der im Oktober 2005 erschienenen Spielhilfe Am Großen Fluss.

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Am Großen Fluss
Vielleicht hast du Erfahrungen mit der Spielhilfe gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zum Band. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread die Spielhilfe auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du die Spielhilfe kennst!

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Zornbold
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Zornbold » 16.06.2010 11:17

Solide RSH. Vom Aufbau und den Zeichnungen her gelungen. Die Baronienkarte ist leider nicht so gelungen, da schwer bis gar nicht lesbar.
Vor allem für Einsteiger würde ich diese RSH empfehlen, da es hier wenig exotisches gibt.

Spieler die noch das Jahr des Feuers spielen wollen, sollten allerdings evtl. die Finger weg lassen.

4/5

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tele
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von tele » 16.06.2010 12:31

Absolut solide Spielhilfe für Low-Power Mid-Fantasy Settings.Das belieigende Kartenmaterial ist gut, kann aber noch verbessert werden.

Was mir nicht klar geworden ist, was denn der ganze Windhag mit Grangor zu schaffen hat, da wird dauernd drauf referenziert.

ich vergeb 4 punkte, weil auch nichts HERAUSRAGENDES dabei ist.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Disaster » 16.06.2010 12:57

Der Teil mit dem Krieg hat mich gestört. Das hätte ich lieber im Boten gehabt und die Seiten hier anders genutzt gesehen.

Die Beschreibungen sind aber vollkommen ok.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Thorias7 » 16.06.2010 13:27

Ich find die echt gut. Da es auch meine Lieblingsregion war (Ferdok-> Drakensang), bevor ich Das Land der ersten Sonne für mich entdeckte, würde ich eigtl. 5 Punkte geben. man hätte aber noch die Intrigen um den Grafen von Ferdok, und Ferdok im allgemeinen besser ausgestalten können. deshalb von mir eine 4,45, quasi 4+++

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Salaza Lautenspieler » 16.06.2010 14:25

tele hat geschrieben:Was mir nicht klar geworden ist, was denn der ganze Windhag mit Grangor zu schaffen hat, da wird dauernd drauf referenziert.
Cusimo von Garlischgrötz, der Herzog von Grangor, ist auch der Markgraf vom Windhag.

Ich finde die Spielhilfe soweit gelungen, das Kriegssetting selbst war in meinen Augen aber falsch aufgezogen und zu wenig durchdacht und ist ja auch vorzeitig beendet worden. Deswegen von mir auch "nur" 4 Punkte.
Ansonsten mag ich die Region sehr gerne und Havena selbst erzeugt eh nostalgische Gefühle, wenn man da Anno Tobak schon Silvana befreit hat :wink:
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Eisenbeiß » 16.06.2010 17:06

Über keine andere Regionalspielhilfe habe ich mich so aufgeregt wie über Am Großen Fluss. Die NSC-Sektion ist geradezu eine Frechheit. Anstatt neue (geschweige denn interessante) Charaktere einzuführen, musste eine vollkommen irrelevante Piratenfamilie und ähnliches Gesocks aus der DSA-Frühzeit wiederbelebt und mit Banalitäten aufgebauscht werden. Die angebotenen Mysterien und Abenteuervorschläge sind an Banalität nicht zu übertreffen. Selbes gilt für die Ausarbeitung des Albernia-Nordmarken-Konflikts. 1 Punkt, weil weniger nicht geht.
Zuletzt geändert von Eisenbeiß am 16.06.2010 17:08, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Robak » 16.06.2010 17:29

Hmm die in dieser Spielhilfe beschriebene Region konnte mich nicht so recht überzeugen.

Warum?
Nun es fällt mir bei den beschriebenen Regionen sehr schwer für meine Charaktere Gründe zu finden warum es sie in die Länder am großen Fluss zieht bzw. dort bleiben. Alle vier beschriebenen Regionen (Albernia, Nordmarken, Kosch, Windhag) verbindet eine latente Abneigung gegen Auswärtige (was Helden häufig sind) gleichzeitig sind die beschriebenen Regionen verhältnismäßig "normal", so dass es ihnen an exotischen Abenteuerreizen (im Sinne versunkener Achaz Tempelpyramiden, hochelfischer Relikte oder ähnlichem) fehlt. Mir fehlen weitestgehend die Gründe warum ein Charakter die beschriebenen Regionen aufsuchen oder dort gar bleiben wollen sollte. Immerhin bieten benachbarte Regionen (Nostria, Garethien, Almada, Horasreich) durchaus ähnliche Möglichkeiten bei einer (zumindest meist) größeren Toleranz.
Besonders schwerwiegend ist die in allen beschriebenen Regionen sehr starke Abneigung gegenüber Magiebegabten jeglicher Couleur. (Bisher hatten mindestens 95% aller Spielrunden an denen ich teilgenommen habe mindestens einen Zauberwirker.)
Beim letzten Spiel in der Region am Großen Fluss stand mein noch recht unerfahrener streng hesindegläubiger Kusliker Weißmagier im Hesindetempel von und sah sich mit starken Vorurteilen des dortigen Hesinde-Geweihten konfrontiert, der ihm klarmachte, dass er im Tempel unerwünscht sei. Daraufhin wollte der Charakter nur noch so schnell wie möglich weg aus dieser Stadt.

Vielleicht sieht die Sache anders aus wenn man die Region mit einheimischen Charkteren bespielt, doch in diesem Fall ist die Auswahl an spielbaren Charakteren sehr stark beschränkt, da es die beschriebenen Vorbehalte durchaus auch (und zwar in besonders starkem Maße) zwischen Albernia und den Nordmarken gibt.

Positiv fand ich das ausführliche Feenkapitel, dass die ziemlich biederen Regionen mit farbenprächtige Exotik bereichert.

Nach meinem Gefühl fehlen den beschriebenen Regionen Alleinstellungsmerkmale die sie z.B. von Herz des Reiches unterscheiden könnte.

Negativ ist noch zu bemerken, dass "Am Großen Fluss" (neben der uralten Geographica) die erste nachweisbar veraltete DSA4 Regionalspielhilfe ist. Das betrifft eigentlich alle Setzungen zu Albernia und dem Nordmarken-Albernia Konflikt. (Ja In den Dschungeln Meridianas ist wahrscheinlich auch veraltet, doch noch sind dort so wenige Details bekannt, dass niemand im Moment sagen kann wie viel der Spielhilfe veraltet ist).
Natürlich ist dies ein Ergebnis der Entscheidung in dieser Spielhilfe einen konkreten dynamischen Konflikt (nämlich den zwischen Albernia und den Nordmarken) an Stelle einer rein statischen Regionalbeschreibung in den Vordergrund zu stellen. Dies war an sich eine tolle Idee, doch leider wurde das Potential des Konfliktes nicht spielbar ausgeschöpft, da weder Spielhilfe (noch ein begleitendes Abenteuer) das vom aventurischen Metaplot vorgesehene Finale komunizieren. Im schlimmsten Fall hat eine DSA-Runde nun viele Abenteuer auf Seiten der von der Regionalbeschreibung als "Heldenseite" vorgesehenen patriotischen Albernier erlebt nun zum Kampagnenabschluss wie ihre liebgewonnenen Albernier im Aventurischen Boten von der Plotwalze platt gemacht werden. Kampagnen die unausweichlich für eine gescriptete Niederlage der Helden sorgen dürften in der Regel enttäuschte Spielrunden hinterlassen. (Nicht das ich für die Albernier besondere Sympathien hegen würde, oder gar das Ergebnis als unplausibel ablehnen würde, aber Spielern erst eine "Kampf für die Freiheit von den Besatzern"-Setting zu bieten und es dann mit einem "Die Besatzungsmacht siegt" totzuschlagen ist schon nicht die feine englische Art.

Edit: Positiv ist zu vermerken, dass die Spielhilfe zumindest nicht an den enormen Platzproblemen krankt an denen die beiden anderen Mittelreichspielhilfen "Herz des Reiches" und (noch stärker) "Schild des Reiches" zu knappsen haben. (und denen sogar das ganze Amazonenvolk zum Opfer gefallen ist).

Für die meiner Meinung nach schlechteste Spielhilfe gebe ich mal (noch relativ starke) 2 Punkte.

Gruß Robak
Zuletzt geändert von Robak am 16.06.2010 17:32, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Radames » 16.06.2010 23:09

Ich habs zwar das eine oder andere mal gelesen, aber eine derart uninteressant RSH ist mir sonst noch nicht untergekommen. Die RSH hat es einfach nicht geschafft, mir ein Spiel in den Regionen schmackhaft zu machen, und wenn ich Abenteuer in der Gegend erstelle, schau ich nichtmal mehr rein, einfach weil es keine echten Besonderheiten gibt, für die es sich lohnt, die Zeit dafür zu opfern. Alles irgendwie besondere am Großen Fluss ist der Metaplot, der schwach gelöst wurde, und in dem ich kaum jemals in selbstgebastelten Abenteuern herumpfusche.
Ich schließe mich also (knapp aber doch) der 2-Punkte-Fraktion an, vor allem, weil ich 1 Punkt für Katastrophen, die einem die Ausgaben dafür wirklich bereuen lassen aufbehalte.
Zuletzt geändert von Radames am 16.06.2010 23:11, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Wurm » 17.06.2010 00:42

Das hier bemängelte wenig Exotische der SH finde ich eher erfrischend - im allgemeinen scheint mir Aventurien tendenziell eher zu überladen.
Zum Band selber kann ich sagen, dass ich ihn grundsolide und durchaus ansprechend finde.

Alles in allem eine gute 3.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Feyamius » 17.06.2010 01:02

Robak hat geschrieben:Hmm die in dieser Spielhilfe beschriebene Region konnte mich nicht so recht überzeugen. (...) Nun es fällt mir bei den beschriebenen Regionen sehr schwer für meine Charaktere Gründe zu finden warum es sie in die Länder am großen Fluss zieht bzw. dort bleiben. Alle vier beschriebenen Regionen (Albernia, Nordmarken, Kosch, Windhag) verbindet eine latente Abneigung gegen Auswärtige (was Helden häufig sind) gleichzeitig sind die beschriebenen Regionen verhältnismäßig "normal", so dass es ihnen an exotischen Abenteuerreizen (...) fehlt. (...) Besonders schwerwiegend ist die in allen beschriebenen Regionen sehr starke Abneigung gegenüber Magiebegabten jeglicher Couleur.
QFT!

Hinzu kommt für mich, dass ich die meisten der Landstriche einfach etwas undifferenziert und langweilig finde. In Albernia kommen die nervigen Feen dazu.
Daher auch von mir zwei Punkte (da auch ich mir den Einzelpunkt für wirklich krasse Tiefschläge reservieren möchte).
Zuletzt geändert von Feyamius am 22.07.2010 17:15, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Radames » 17.06.2010 01:38

Wurm hat geschrieben:Das hier bemängelte wenig Exotische der SH
Mir gehts nicht um Exotik, die sollte für exotischere Gegenden aufgespart bleiben, aber um Dinge, die die Region... von den anderen abhebt und interessanter macht als die 08/15-PC-Spiel-Regionen. Ich hatte den Eindruck, dass die einzige Besonderheit der Region am Großen Fluss (abgesehen von der Häufung feeischer Phänomene, die aber acuh an vielen anderen Orten möglich sind) der Metaplot ist, der noch dazu nur Albernia und die Nordmarken (die sogar noch weniger) betraf. Im Prinzip ist es genauso lächerlich wie eine Region, die im Tourismus dafür wirbt, dass Napoleon hier mal vorbeigezogen ist...
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Judas
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Judas » 17.06.2010 08:49

Ich gebe der Spielhilfe 4 Punkte. Sie ist gut und liefert m.E. was eine Spielhilfe liefern soll. Ich habe sie gerne gelesen und in den Regionen auch schon viel Spaß mit Abenteuern gehabt, die die Besonderheiten der Region aufgegriffen haben.

Ich finde auch, dass es schön ist eine Region zu haben, die nicht sonderlich exotisch ist oder besser auf ihre eigene Weise Exotik ausstrahlt. Dabei werden Regionen vorgestellt, die es so in Herz des Reiches nicht gibt. Da wäre der Kosch mit einer ganz eigenen Bevölkerung und seinen engen und prägenden Beziehungen zu den Zwergen. Die Nordmarken als Region haben eine strikte Ausrichtung auf den Herrscher, eine konservative Region, wo die Welt noch in Ordnung ist (m.E. schön, dass es auch solche Regionen im Raulschen Reich noch gibt). Albernia hat auch eine Vielzahl von Eigenheiten. Die gefallen mir zwar nicht alle, aber als freiheitsliebendes Völkchen mit eigenen Sitten und den Bezug zu den Feen bietet diese Region einiges.

Was mir, weil es hier angesprochen wurde, sogar ausdrücklich gefällt, ist die Tatsache, dass man in der Region noch heute merkt, wie die Magierkriege gewütet haben. Das Misstrauen gegen Magiekundige kann ich da gut verstehen und finde es auch stimmig. Eine Region für Weißmagier und moralisch gefestigte Graumagier. So etwas finde ich nur logisch und im Spiel auch schön.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Robak » 17.06.2010 18:10

Judas hat geschrieben: Eine Region für Weißmagier und moralisch gefestigte Graumagier.
Nein das ist so nicht richtig bzw. ich sehe das anders.
Zum einen ist es keineswegs so, dass es Aventurien an Regionen mangelt in denen Schwarzmagier und moralisch fragwürdige Graumagier einen schweren Stand hätten. Die Ablehnung von Schwarzmagiern und moralisch ungefestigten Graumagiern zieht sich eigentlich durch den ganzen Kulturkreis des früheren Raulschen Reiches von Pailos bis Ouvenmass, betrifft also die Regionalbeschreibungen "Reich des Horas", "Am Großen Fluss", "Herz des Reiches", "Schild des Reiches" und "Land des Schwarzen Bären". Das sind schon mal 5 von 14 Regionalbeschreibungen.
Als nicht-Mittelreichische Kulturen mit ähnlicher Einstellung gegen Schwarzmagier und nicht moralisch gefestigte Graumagier sind Elfen (zertaubra) ["Aus Licht und Traum"], Zwerge (Drachenwerk) ["Angroschs Kinder"], "Aranien" [1/3 von "Land der ersten Sonne"], Kalifat "Echsenwerk" [2/3 von "Raschtuls Atem"].
Damit komme ich auf 8 Ablehnungen bei 14 Regionalbeschreibungen. Akzeptanz gibt es hingegen nur bei 3 Regionalbeschreibungen ("In den Dschungeln Meridianas", Selem und Echsensümpfe Drittel von "RA", "Land der Ersten Sonne außerhalb Araniens" (~2/3 der Regionalbeschreibung) und den Schattenlanden.
Die verbleibenden 3 Regionalbeschreibungen (Hoher Norden, Reich des Roten Mondes, Unter dem Westwind) zeichnen sich durch eine Abwesenheit klarer gesellschaftlicher Normen zu diesen Thema aus.
Damit kann man sagen die Ablehnung von Schwarzmagiern und finsteren Graumagiern ist in ganz Aventurien standard.

Der Unterschied der Länder am Großen Fluss von diesem Standard besteht nun eher in der Behandlung von Weißmagiern und moralisch gefestigter Graumagier, die dort (und im Gegensatz zu anderen Regionen des Mittelreichisch geprägten Kulturkreises) ebenfalls ziemlich skeptisch beäugt werden. Beispielhaft erkennt man dies am Überlebenskampf der Akademie zu Elenvina und dem Magieverbot in Havena.
All diese Einschränkungen betreffen Weißmagier und moralisch gefestigte Graumagier besonders stark, da sie sich meist stärker an Gesetze und gesellschaftliche Regeln gebunden fühlen als Hexen, Druiden, Schwarzmagier oder moralisch fragwürdige Graumagier. Dem typischen Mehrer der Macht / der typischen Schönen der Nacht/ dem typischen Fasarer Magier ist das Magieverbot in Havena hingegen kaum hinderlich. Eigentlich profitieren sie sogar stark von diesem Verbot, da die magische Kompetenz entsprechend gering ist und keine Weißmagier da sind die sie enttarnen könnten.

Entsprechend sind die Länder am Großen Fluss gerade keine Region für Weißmagier und moralisch gefestigte Graumagier.

Gruß Robak

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Sineijdan ar Asjawell » 17.06.2010 18:43

Mir hat die Spielhilfe von den drei Mittelreich-SHs am besten gefallen. Das lag daran, dass sie mir einen völlig uninteressanten Landstrich in vielerlei Hinsicht näher gebracht hat, und das hätte ich nie erwartet. Ich mag den Konflikt zwischen Albernia und den Nordmarken sehr. Das liegt vor allem daran, dass es mir gut gefällt, mal einen ganz bodenständigen, mittelalterlastigen Krieg am Laufen zu haben. Mit Rittern hier und Räuberbanden da und Burgen dort. Das ist einfach was fürs Herz. Das hat in Aventurien mit seinen Orks, Dämonen und Spaniern gefehlt und fehlt jetzt wieder sehr.

Zweitens fand ich die Feenwelten herrlich. Die haben mir wirklich sehr gut gefallen.

Alles in allem habe ich die RSH sehr gerne gelesen und bin mit ihr ganz unerhört warm geworden, wie ich es von einer politiklastigen Mittelreich-RSH niemals erwartet hätte. Dementsprechend möchte ich mutmachende 4 Punkte mit Tendenz nach oben geben. Besonders gut gefällt mir, dass man sich mit viel Hirn einen hochkomplexen Lehensfall ausgedachht hat. Ich benutze die Spielhilfe oft, bzw. verleihe sie oft, da Albernia und die Nordmarken einfach gute Herkunftsgebiete für Helden sind.
Zuletzt geändert von Sineijdan ar Asjawell am 17.06.2010 18:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von JR » 17.06.2010 18:50

Robaks These ist meiner Meinung nach allerdings etwas übertrieben:

Furcht vor Magie wird nur für Nordmarken, Albernia und Kosch erwähnt (und gilt auch nicht für alle Professionen, im Kosch z.B. gilt es nur für Magier), nicht aber für Windhag.

Eine latente Abneigung gegenüber Fremden sehe ich in der Spielhilfe (abseits des Kriegsszenarios) eigentlich nur in Nordmarken. In Windhag wird noch erwähnt, dass man in der Wildnis Fremden gegenüber vorsichtig ist, aber das ist auch schon das Schlimmste. In Albernia und Kosch wird sogar die besondere Gastfreundschaft erwähnt.

Insofern ...

Aber das heißt nicht, dass ich ein besonderer Fan der Spielhilfe wäre. Das Kriegsszenario ist unschön und übertüncht vieles. Insbesondere passt es nicht zu dem Gedanken, dass dies eine Einsteigerregion sei. Gut gefällt mir insbesondere der Kosch, der für mich einfach verhältnismäßig idyllisch ist und mit einer guten Portion Humor gewürzt wurde.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Robak » 17.06.2010 19:03

Naja Albernia hat etwa 50 Seiten, Nordmarken 22 und Kosch 16 während es das Windhag auf gerade einmal 14 Seiten und knapp 16% der Seiten der Regionsbeschreibung bringt.

Gruß Robak

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von JR » 17.06.2010 19:39

Robak hat geschrieben:Alle vier beschriebenen Regionen (Albernia, Nordmarken, Kosch, Windhag) verbindet eine latente Abneigung gegen Auswärtige
Robak hat geschrieben:Besonders schwerwiegend ist die in allen beschriebenen Regionen sehr starke Abneigung gegenüber Magiebegabten jeglicher Couleur.
:lol:

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Judas » 17.06.2010 19:45

Robak hat geschrieben:(...) Beispielhaft erkennt man dies am Überlebenskampf der Akademie zu Elenvina und dem Magieverbot in Havena. (...)
Die Akademie leidet aber auch an einigen anderen Punkten. Eine Akademie wie die beiden zu Gareth hätte in Elenvina sicher weniger Probleme. Das liegt mehr an der Geschichte und der Ausrichtung der Akademie. Und das Magieverbot, es ist zumindest in meinen Augen ein stimmiges Überbleibsel aus der Zeit der Magierkriege bzw. die Lehre aus diesen.

Es ist doch auch eine Frage der Spielstile und der Frage, wie häufig Magier im allgemeinen ist. Ich für meinen Teil lasse Magier fast überall auf gesundes Misstrauen stoßen. Weißmagier haben es da immer etwas einfacher, zumindest im Raulschen und dem Horasreich. Diese Regionen sind da zum Teil nur etwas schwieriger. Ein Magier ist aber auch dort spielbar.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Robak » 17.06.2010 22:13

@ JR:
Ok du hast recht "Am Großen Fluss" macht wohl keinerlei direkte Aussage dazu wie angesehen Zauberwirker im Windhag sind. Meine Aussage war damit "etwas übertrieben".

Allerdings wird auf Seite 94 davon gesprochen, dass der Windhag keine einheitliche Kultur hat und stark von den Nordmarken und Albernia beeinflusst ist.
Ich halte es deshalb eher für unwahrscheinlich, dass ausgerechnet die Windhager besonders magietolerant sind.

@ Judas:
Die Stimmigkeit des Magieverbotes habe ich gar nicht bezweifelt. Aber du wirst doch wohl zustimmen, dass ein Gesetzestreuer Weißmagier vom Magieverbot stärker betroffen ist als ein Mehrer der Macht. Entsprechend ist es keine "Region für Weißmagier".
Ein allgemeines Misstrauen gegen Magie würde zumindest mir die Freude am Spiel eines Magiers verleiden.

Gruß Robak

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Radames » 18.06.2010 01:33

Ich halte die Magiefeindlichkeit als Nachwirkung der Magierkriege nicht für stimmig. Schließlich waren bis zu Borbarads Rückkehr über 420 Jahre vergangen. Dazwischen sollten sich zumindest regional bedeutendere Ereignisse mit bösartigen Schwarzmagiern ereignet haben, um das noch erklären zu können. Das ist genauso als würde man annehmen, dass Österreicher wegen des 30-jährigen Krieges immer noch einen Groll auf Schweden hegen. Nach Borbarads Rückkehr sollten eher andere Teile des Reiches eine derartige Magiefeindlichkeit aufweisen. Die Albernier haben in den letzten Jahrhunderten eher durch weltliche Gegner (Orks, Mordmarken etc) Leid erfahren als durch Magiewirker.

Ich fasse mal zusammen: Die beiden Charakteristika der Region (also eines Großteils) sind entweder unlogisch/veraltet (Magiefeindlichkeit), oder Metaplot, der recht kurze Zeit aktuell war.
Ich bin mir sicher, aus der Region könnte man mehr machen, aber die Redaktion hatte eben noch nicht das Material zu den albernischen Whiskys, das wir zusammenstellen ;)
Zuletzt geändert von Radames am 18.06.2010 01:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Judas » 18.06.2010 08:08

Gesetzestreue Charaktere haben gegenüber denen, die sich bewusst nicht an Regeln halten, doch immer einen Nachteil. Das Problem wird immer bestehen. Das ist nicht nur ein Problem der Region. Und wie gesagt, es ist natürlich eine Frage des Spielstils bzw. des persönlichen Geschmacks.

Ich finde ein Verbot nach so vielen Jahren auch noch stimmig. Von Seiten der Redax kann sie somit gesetzt werden. Logisch muss es in einer Fantasywelt dann nur bedingt sein, das sind andere Sachen auch nicht. Aber ich finde es auch logisch. Auch an anderen Stellen, etwa bei der Einstellung zu Praioten in vielen Regionen aufgrund der zeitlich noch weiter weg liegenden Ära der Priesterkaiser, verhalten sich Menschen noch distanziert oder feindlich. Wenn man das Beispiel des 30jährgen Krieges nimmt, bis in die 60er, in einigen Ecken auch die 70er, hat die Konfession noch eine große Rolle gespielt. Da wurde vor interkonfessionellen Ehen gewarnt und Geistliche haben die Steine in den Weg gelegt. Es gibt auch heute noch Regionen in der Welt, wo sich die Menschen seit Jahrhunderten bekriegen oder sich Vorurteile halten. Warum dann nicht auch in einer mittelalterlichen Fantasywelt?

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Robak » 18.06.2010 11:27

Judas hat geschrieben:Gesetzestreue Charaktere haben gegenüber denen, die sich bewusst nicht an Regeln halten, doch immer einen Nachteil. Das Problem wird immer bestehen. Das ist nicht nur ein Problem der Region.
:???:
Noch mal kurz zum Mitschreiben. In Havena ist die Anwendung von Magie verboten. (Ausnahmen können nachträglich bei eindeutig notwendigen Zaubern gewährt werden)
Ich sage: Dass führt dazu, dass insbesondere gesetzestreuen Magiern z.B. in Havena weit schwerer spielbar sind als in anderen Regionen (wie z.B. Gareth) die diese Gesetze nicht haben.
Du sagst: "Gesetzestreue Charaktere haben gegenüber denen, die sich bewusst nicht an Regeln halten, doch immer einen Nachteil. Das Problem wird immer bestehen. Das ist nicht nur ein Problem der Region."

Meiner Meinung nach gibt es sehr wohl ein Problem der Region. Wenn ich als Spieler einen gesetzestreuen Weißmagier in Havena (statt in Gareth) spiele, dann darf der nicht zaubern. Das ist für einen Vollzauberer, dessen Fähigkeiten sich maßgeblich über seine Magie definieren sehr wohl ein Nachteil.

Havena ist definitiv kein Ort für gesetzestreue Zauberwirker. Das erkennt man schon daran, dass es dort kaum gesetzestreue Zauberwirker gibt. Dass es dort keine gesetzestreuen Zauberwirker gibt liegt einfach daran, dass sie ihre Magie dort in der Regel nicht einsetzen können. (Ähnlich erklärt sich warum es in Thorwal so wenig Walfänger und in der Khôm so wenig Borongeweihte gibt.)
Hingegen ist Havena ein Setting, dass sich für heimliche Zauberwirker sehr anbietet, da diese die entsprechenden Fähigkeiten mitbringen um dort mit ihren magischen Fähigkeiten glänzen zu können.
Ideal für ein Spiel in Havena ist ein Mehrer der Macht oder eine Schöne der Nacht.
Ich finde ein Verbot nach so vielen Jahren auch noch stimmig. Von Seiten der Redax kann sie somit gesetzt werden. Logisch muss es in einer Fantasywelt dann nur bedingt sein, das sind andere Sachen auch nicht.
:???:
Ich finde es seltsam, dass du etwas auch dann stimmig findest wenn es eher nicht so besonders logisch ist. Für mich hat die Frage ob eine Setzung stimmig ist sehr viel damit zu tun ob ich sie als logisch empfinde.

Gruß Robak

Gulmond
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Gulmond » 18.06.2010 13:15

Menschen sind oft ziemlich unlogisch in ihrem Verhalten, von daher sind Logik und Stimmigkeit einer Setzung getrennte Schuhe.

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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Judas » 18.06.2010 18:21

Gulmond hat geschrieben:Menschen sind oft ziemlich unlogisch in ihrem Verhalten, von daher sind Logik und Stimmigkeit einer Setzung getrennte Schuhe.
Volle Zustimmung. Für mich ist entscheidend, ob ich etwas stimmig finde und ich das im Rahmen der Vorgaben der Welt erklären kann. Logisch muss das nicht sein, das ist m.E. vielen Sachen auch kaum möglich. Eben weil wir hier von einem Rollenspiel sprechen.

@ Robak
Charaktere die sich im geheimen nicht an Regeln halten, haben i.d.R. immer einen Vorteil und das in allen Regionen, zumindest kurz- bis mittelfristig. Das sehe ich schon so. Und das Verbot lässt mich m.E. trotz allem gut einen Weißmagier in Havena spielen. Den macht in meinen Augen mehr aus, als seine Befähigung zum Zaubern. Natürlich muss man schauen, dass auch dieser Charakter seine Stärken ausspielen kann. Aber das ist doch im Rahmen eines Abenteuers sehr wohl möglich. Ich persönlich finde auch eine Stadt nicht schlecht, nur weil man dort vielleicht keine Waffe tragen kann und ein Kämpfer seine Fähigkeit damit nicht einsetzen kann.

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JR
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von JR » 18.06.2010 23:52

Vielleicht können wir diese Seitendiskussion einstellen und uns darauf einigen, dass an einer Ablehnung von Magie in einigen Regionen grundsätzlich nichts auszusetzen ist, hier aber zum Teil bei der Beschreibung des Ausmaßes deutlich übertrieben wurde?

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Nightcrawler
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Nightcrawler » 21.06.2010 12:38

Diese RSH hat bei mir dazu geführt, dass ich mich für Alberniazu erwärmen begann, so dass mein 7G Charakter da nun ein Gut hat und ihre Knappin natürlich Albernierin ist und aus dem Farindelwald kommt.
Zumindest die Beschreibung des Albernia-Teiles mag ich sehr (der Bürgerkrieg interssiert mich weniger, weil wir zeitlich eben noch zu Beginn der 7G sind), das Cover gehört zu den in meinen Augen gelungenen, der Feen-Teil gefällt mir sehr gut und insgesamt finde ich Albernia gar nicht langweilig dargestellt. Ich mag das dortige Flair, auch mit Ablehnung der Magie, fehlenden Echsen-Pyramiden, aber ausgeprägtem Feenkulten sehr.

Die Windhag-Beschreibung war brauchbar für den Wurm von Windhag, während ich mich mit den Beschreibungen der Nordmarken und des Koschs nicht weiter groß beschäftigt habe.

Schade finde ich, dass dem Bürgerkrieg als aktuelle Geschichte sehr viel Platz eingeräumt wird und der Zeit davor entsprechend weniger.
Das ist zwar bei allen RSH gemeinsam, dass sie sich - natürlich - auf die Gegenwart konzentrieren, aber für Gruppen, die noch vor JdF oder gar vor (oder Anfang) Borbarad spielen, finde ich jede RSH in dieser Beziehung etwas abträglich. Wie die Verhältnisse der Adeligen untereinander war und die Lebensverhältnisse aller ist leider wenig ausgearbeitet, da nun mal der Schwerpunkt auf dem Bürgerkrieg liegt.

Aber deutlich umfangreicher und informativer als die alte Albernia-Beschreibung ist es alle mal.

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Großen Flüssen und gebe 4, weil der Band die große Albernia-Begeisterung bei mir wecken konnte.

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Arlisin
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Arlisin » 21.06.2010 14:40

Tja ich fand die Spielhilfe toll. Hat mir Spaß gemacht sie zu lesen und der Feenteil ist besonders gelungen.
Daumen hoch von mir und 4 von 5

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Vulnina
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von Vulnina » 21.06.2010 16:28

4 Punkte. Einzig großes Manko war der sehr hohe Albernia Teil gegenüber den sehr gelungenen Beschreibungen von Kosch, Nordmarken und Windhag.

tox!c
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Re: G6 - Am Großen Fluss

Beitrag von tox!c » 21.06.2010 21:52

Der Anfang war etwas schwerfällig. Der Überblick über die Geschehnisse am Großen Fluss "von damals bis heute". Ständig neue Namen und Jahreszahlen... man hatte überhaupt keinen Überblick mehr. Hat man sich aber die Abschnitte zu den einzelnen Fürstentümern des Mittelreichs am Großen Fluß durchgelesen so wurde man mit einer Vielzahl intressanter und für das Spiel sicherlich auch nützlicher Informationen und Hintergrundwissen belohnt. Besonders interessant war dabei natürlich der Konflikt zwischen den Nordmarken und Albernia.

Insgesamt gute 4/5 Punkten.

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